Regionaler Klimagipfel in Lengerich - nachhaltige Mobilität im Fokus

Klimagipfel OEPNVAm 24. Mai fand zum vierten Mal der regionale Klimagipfel statt, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt "klimafreundliche Mobilität". Zahlreiche Interessierte fanden ihren Weg in die Lengericher Gempthalle, die Veranstaltungsort für acht spannende Themenforen rund um die "Mobilität der Zukunft" war. Hier gab es Vorträge und Diskussionen zu verschiedenen Aspekten wie ÖPNV, Elektromobilität, car sharing und betriebliches Mobilitätsmanagement. Begleitet wurde der Klimagipfel von Info-Ständen und Mitmach-Aktionen rund um Elektromobilität; dabei konnten die Besucher Segways, E-Bikes, Pedelecs und Elektroroller begutachten und eine Runde mit einem E-Mobil drehen.

Die gemeinsame Veranstaltung von Landkreis Osnabrück, Stadt Osnabrück sowie Landkreis Steinfurt und Stadt Rheine fand im Rahmen der "Masterplanregion 100% Klimaschutz" statt. Hier arbeiten die vier Kommunen aus Niedersachsen und NRW seit 2012 zusammen - was deutlich macht, dass Klimaschutz eben nicht an der Landesgrenze endet. Das ambitionierte, gemeinsame Ziel lautet: Bis 2050 sollen die Treibhausgasemmissionen um 95% reduziert werden.

Zukunftsforum Ländliche Entwicklung: „Landentwicklung braucht Mut zur Entscheidung!“

ZukunftsforumAm 25. und 26. Januar fand im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin das 10. „Zukunftsforum Ländliche Entwicklung“ statt. In diesem Jahr lautete das Generalthema „Ländliche Räume – Miteinander die Zukunft gestalten“. Unter diesem Motto stellten unterschiedlichste Akteure Erfolgsgeschichten und gute Beispiele vor, mit denen sie ihr Dorf und ihre Region stärken und lebenswert gestalten.

Zahlreiche Begleitveranstaltungen mit Titeln wie „Ländliche Räume 2037: Bilder zum digitalen Übermorgen“ regten zu Diskussion und Austausch an und gaben den Besuchern des Forums neue Eindrücke. Doch nicht nur die digitale Zukunft, auch Themen wie Kinder- und Jugendbeteiligung, regionale Wertschöpfung und Versorgung im ländlichen Raum prägten die Veranstaltung. Eine gemeinsame Entwicklung erfordert Austausch, Abstimmung und den Mut zu Entscheidungen, darin waren sich die Teilnehmer einig.

Das Regionalmanagement war für Sie vor Ort und bringt frische Ideen für die Arbeit im Südlichen Osnabrücker Land mit.

(Bildrechte: BLE)

Die "Anpacker": neues Portal für ehrenamtliches Engagement

Anpacker-Portal

Sie wollen ehrenamtlich aktiv werden und suchen nach Möglichkeiten, sich zu engagieren? Mit einem neuen online-Angebot hilft der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. bei der Verbindung von hilfsbereiten Menschen und helfenden Organisationen. Auf dem Anpacker-Portal www.packt-mit-an.de können Interessierte sich die Gesuche für ehrenamtliche Mitarbeit in der Region ansehen und auch entsprechend nach Standorten filtern. Und nicht nur das: Auch eigene Angebote über Sach- und Zeitspenden können dort nach einer Registrierung eingestellt werden. Das Anpacker-Portal erleichtert damit die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage im Ehrenamt und ist auch als Smartphone-App verfügbar (für Android und iOS).

Gute Produkte von Erzeugern aus der Region: Food Assembly Osnabrück ist gestartet

foodassemblyRegionalität und regionale Produkte sind in aller Munde. Ein neuer Ansatz zur Regionalvermarktung ist der "Food Assembly", eine Online-Bestellplattform, die jetzt mit einem Standort in Osnabrück vertreten ist. Am 8. November fand die Eröffnung des "Internet-Wochenmarktes" in den Räumen des Museums am Schölerberg in Osnabrück statt.

Die Grundidee des Food Assembly ist, dass man nicht unbedingt auf den Markt oder zum Erzeuger vor Ort fahren muss, um in den Genuss der Erzeugnisse aus der Region zu kommen. Diese können bequem in einem Online-Warensystem bestellt, bezahlt und am Standort in Osnabrück "Am Zoo" abgeholt werden. Hier sind die Lieferanten zu einer bestimmten Zeit vor Ort und übergeben dem Besteller seinen Warenkorb. Auf diese Weise kommen nicht nur Fisch, Fleisch, Brot, Honig, Kartoffeln usw. an den Mann oder die Frau; das Ganze hat auch noch den positiven Effekt, dass Kunde und Erzeuger sich persönlich kennenlernen und die Vertrauensbasis gestärkt wird. Eine echte Win-Win-Situation also. Wer sich für das System "Food Assembly" interessiert oder einfach mal hereinschauen möchte, kann sich unter http://foodassembly.de informieren.

Austausch zur Nutzung von Baulücken- und Leerstandskatastern

„Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ ist in der Ortsplanung zu einem prägenden Begriff geworden: Bereits erschlossene Flächen in den Gemeinden und bestehende Gebäude werden zuerst effektiv genutzt, bevor neue Baugebiete „auf der grünen Wiese“ ausgewiesen werden.

Das LGLN Niedersachsen bietet den Städten und Gemeinden dafür ein Tool an, das als Planungshilfe eingesetzt werden kann. Darüber informierten sich nun die Vertreter der SOL-Kommunen bei einem Austauschtreffen im Rathaus Dissen aTW. Klaus Zachert vom LGLN, Regionaldirektion Osnabrück-Meppen, stellte dabei die verschiedenen Anwendungsgebiete des sogenannten „Baulücken- und Leerstandskatasters“ vor. Dieses kann nicht nur zur Visualisierung leerstehender Gebäude und freier Flächen im Ort genutzt werden. Es zeigt auch die Einwohneraltersstruktur an: Damit können z.B. überalterte Wohnquartiere identifiziert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, aber auch Rückschlüsse auf Bedarfe bei Schulen, Spielplätzen, Senioren- und Nahversorgungseinrichtungen oder der ärztlichen Versorgung gezogen werden.

Die Vertreter der SOL-Kommunen, von denen viele das Werkzeug bereits nutzen, sind vom Mehrwert für die Planung überzeugt. Der regionale Austausch zum Thema Ortsentwicklung wird fortgesetzt.

lgln niedersachsen

Bildquelle: LGLN Niedersachsen

Netzwerk Betriebe-Schulen besuchte Fuchs Gewürze in Dissen aTW

Berufsorientierung und Sicherung des Fachkräftenachwuchses sind die zentralen Themen des Netzwerks Betriebe-Schulen im Südlichen Osnabrücker Land. Am Donnerstag, den 14. April trafen sich über 40 Vertreter aus Schulen, Firmen und Bildungseinrichtungen bei der Firma Fuchs Gewürze in Dissen aTW. Natalie Gödeker, Leiterin des Bereiches Ausbildung, stellte das Ausbildungskonzept der Firma Fuchs vor. Geschäftsführer Dr. Helmut Mank präsentierte den Netzwerkern danach das vielfältige Berufsbild „Müller/in“. An Thementischen diskutierten die Anwesenden dann über Duale Ausbildungsgänge und hörten zum Abschluss einen Vortrag über das Projekt „Qualität in Ausbildung“ der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Das nächste Treffen des Netzwerks wird nach den Sommerferien stattfinden.

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Foto: Landkreis Osnabrück