Austausch der ILE-Regionalmanagements in Uchte

austauschuchteRegionalmanager Hendrik Kettler (Foto rechts) hat sich vergangene Woche nach Uchte aufgemacht, gemeinsam mit seinen Kolleg*innen der pro-t-in GmbH – Mona Bestermann, Regionalmanagerin Hufeisen und Karsten Perkuhn, Regionalmanager Wittlager Land. Grund für die Fahrt in den Landkreis Nienburg/Weser war der alljährliche Austausch der niedersächsischen ILE-Regionalmanagements. Bei diesen Treffen kommen aktuelle Themen auf den Tisch und es besteht die Möglichkeit, Projekte vorzustellen. Uchte liegt in der ILE-Region Mitte Niedersachsen, die dieses Jahr Gastgeberin war. Vorgestellt wurde die Region von Regionalmanager Stephan Landau.

Passend zur Veranstaltung wurde von den Organisatoren auch der Ort des Treffens ausgewählt. Auf dem Hof Frien, dessen Umgestaltung in den letzten Jahren durch ZILE-Mittel gefördert wurde, diskutierten die Regionalmanager*innen unter anderem über die Forführung der Integrierten Ländlichen Entwicklung, kurz ILE, in Niedersachsen. Außerdem wurden die Ergebnisse der Evaluation der Regionalmanagements vorgestellt und das Thema Dorfmoderation erörtert.

(Foto: pro-t-in GmbH)

Ausstellung im Waldkurpark Bad Iburg zeigt „Vielfalt in den Landesforsten“

fichtenwald1Mit ihrer Ausstellung „Vielfalt in den Landesforsten“ greifen die Niedersächsischen Landesforsten aktuelle Fragen rund um die Zukunft des Waldes auf. Diese Ausstellung ist im Waldkurpark in Bad Iburg zu sehen. Unter dem Motto „Stabile Mischwälder in Zeiten des Klimawandels“ informieren 17 Stationen über eine klimastabile Waldgestaltung sowie über besondere Baumarten.

Dabei steht Vielfalt im Fokus. Denn ein Wald, der nur aus einer einzelnen Baumart besteht, ist ungleich anfälliger für die Auswirkungen durch den Klimawandel. Das zeigt sich deutlich an den Veränderungen, die der Forst auch in unseren Breiten seit Jahren durchmacht. Borkenkäferplage, schwere Stürme und die seit 2018 andauernde Trockenheit haben zu schweren Schädigungen geführt. Diese haben unseren Wald in Aussehen und Struktur nachhaltig verändert. Insbesondere Waldbauern und Forstämter ringen darum, den Wald zu schützen und gleichzeitig zukunftsfähig zu gestalten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. September 2020 für Besucher*innen geöffnet; sie ist im Wald rund um den Baumwipfelpfad an der Philipp-Sigismund-Allee in Bad Iburg kostenlos zugänglich.

Regionale Lenkungsgruppe Südliches Osnabrücker Land tagte in Glandorf

reg lenkungsgruppe 2020Im Südlichen Osnabrücker Land warten auch im Jahr 2020 vielfältige Aufgaben auf das Regionalmanagement. So lässt sich das Ergebnis der Sitzung der regionalen Lenkungsgruppe zusammenfassen, die am 18. Februar in der Gaststätte Zurborn in Glandorf tagte.

Regionalmanager Hendrik Kettler stellte hier Ansätze für einen "thematischen Fahrplan" in den fünf Handlungsfeldern des ILEK SOL vor, die dann gemeinsam mit der Lenkungsgruppe diskutiert wurden. Dabei geht es u.a. um Themen wie Klimaschutz, Förderung des Ehrenamts, Radtourismus, Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft und Stärkung der Fachkräftesicherung - so breit aufgestellt wie die Handlungsfelder des ILEK sind auch die Projektansätze für das Jahr 2020. Dabei können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden, wenn sie zu den Zielen der ländlichen Entwicklung beitragen.

Im Rahmen der Veranstaltung blickte Hendrik Kettler auch auf das Jubiläum "10 Jahre ILEK SOL" zurück, das man im September 2019 feiern konnte. In den vergangenen Jahren hat sich dabei insbesondere die Unterstützung und Vernetzung von Vereinen und Initiativen in der Region zu einer der Hauptaufgaben des Regionalmanagements entwickelt. Daraus ist ein großes Netzwerk an Projektpartnern entstanden, das auch im 11. Jahr der Kooperation noch weiter wächst.

Sie haben eine Idee für ein Projekt der ländlichen Entwicklung und benötigen Beratung? Dann wenden Sie sich ans Regionalmanagement!   

Von Pättkes und Landmaschinen: Workshop zu historischen Pfaden in Glandorf

paettkes1Historische Pfade und Rundgänge erfreuen sich großer Beliebtheit. Um die Gestaltung und Präsentation dieser Routen ging es am 23. November in den Vereinsräumen von Kultour-Gut! Glandorf e.V. Interessierte Vertreter*innen von Heimat- und Kulturvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich hier zu einem thematischen Workshop eingefunden.

Dr. Andreas Eiynck (Leiter des Emslandmuseums Lingen) berichtete aus seinem Erfahrungsschatz und stellte verschiedene Beispiele vor. Dabei ging er auch auf Fragen der Öffentlichkeitsarbeit sowie auf Multimedia-Angebote im Internet ein. Als praktisches Beispiel diente die historische Pättkes-Tour im Glandorfer Ortskern, auf der sich die Teilnehmer*innen verschiedene Stationen anschauten. Diese sind zum Teil mit kurzen Hörspielen versehen, die über das Smartphone abgerufen werden können. Ein Besuch auf dem Hof Recker in Sudendorf, der das Museum für historische Landtechnik des VHLT Glandorf beherbergt, rundete das Tagesprogramm ab.

Die Workshop-Reihe für Heimat- und Kulturvereine wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

Workshop zu Geschichte und Geschichten auf Averbecks Hof

workshop glane 2019Das Südliche Osnabrücker Land besitzt eine reichhaltige Geschichte. Doch wie vermittelt man diese spannend und zugleich lehrreich im Rahmen historischer Führungsangebote? Zu diesem Thema referierte Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, am 9. November auf Averbecks Hof in Glane.

15 interessierte Vertreter*innen von Heimatvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich eingefunden, um im Rahmen des Workshops etwas über die Entwicklung der Landwirtschaft in der Region, über mittelalterliche Rechtsprechung sowie über Wohnen und Wirtschaften auf dem Dorf im Wandel der Jahrhunderte zu erfahren. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine „Spurensuche“ auf und um Averbecks Hof, bei der die Inhalte am historischen Objekt vertieft wurden.

Am 23. November 2019 geht es in Glandorf weiter, dann zum Thema „historische Routen und Rundgänge“.

Jugendbeteiligung zu ÖPNV und Mobilität im SOL

MobilitaetMobilität ist ein Thema, das auch die Jugendlichen im Südlichen Osnabrücker Land bewegt. Wie kommen sie zum Einkaufen, zum Sport, zu Treffen mit Freunden oder Verwandten? Gehen sie überwiegend zu Fuß, nutzen sie das Fahrrad, den Bus, die Bahn, den Roller oder das Auto? Und wie informieren sie sich über Verkehrsangebote? Das sind nur einige Fragen, die bei der derzeit laufenden Jugendbeteiligung im Südlichen Osnabrücker Land von Interesse sind.

Im ersten Schritt werden dazu Workshops mit Schülervertreter*innen an drei weiterführenden Schulen im SOL durchgeführt. Federführend ist dabei Marina Baumeister von der pro-t-in GmbH, die die gesammelten Ergebnisse auch für ihre Master-Abschlussarbeit an der Hochschule Osnabrück nutzen möchte. Unterstützung erhält sie von Regionalmanager Hendrik Kettler, der die Workshops gemeinsam mit ihr durchführt.

Im Anschluss an die Aktion sollen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, die die Mobilitätssituation der Jugendlichen verbessern können. Außerdem ist noch eine ausführlichere Befragung per Online-Fragebogen möglich. Das Regionalmanagement wird über den weiteren Verlauf berichten.

"e-vent Roadshows" machen Elektromobilität erlebbar

e ventDer Landkreis Osnabrück hat das Jahr 2019 ganz ins Zeichen der Mobilität gestellt. Dabei ist der Klimaschutz von besonderer Bedeutung: Hier ist u.a. Elektromobilität ein Aspekt, der einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. In vier Städten und Gemeinden im Landkreis Osnabrück werden dazu "e-vent Roadshows" veranstaltet, auf denen das Thema E-Mobilität präsentiert wird. Hier kann man nicht nur Probefahrten mit E-Mobilen, Pedelecs und E-Bikes machen, sondern sich auch über Lademöglichkeiten, Pholtovoltaik und andere Themen informieren. Auch für das leibliche Wohl wird mit verschiedenen Gastro-Angeboten gesorgt sein.

Im Südlichen Osnabrücker Land wird die "e-vent Roadshow" am Sonntag, den 8. September 2019 zu Gast sein. Alle Termin-Infos und weitere Details finden sich auf der Webseite der Klimainitiative im Landkreis Osnabrück

(Bildnachweis: Landkreis Osnabrück)

Das steht 2019 im Südlichen Osnabrücker Land an: regionale Lenkungsgruppe tagte in Dissen

regLKG2019kleinIm Südlichen Osnabrücker Land (SOL) steht ein Jahr mit vielen interessanten Projekten und neuen Ideen an. Darin waren sich die Teilnehmer der regionalen Lenkungsgruppe am Mittwoch einig. Infoabende für Vereine und Ehrenamtliche, ein Aktionstag zu Elektromobilität, die Ausbildungsmesse in Hilter - für 2019 steht einiges auf dem Programm.

Bei der Sitzung im historischen Sitzungssaal des Dissener Rathauses stellte Regionalmanager Hendrik Kettler den „thematischen Fahrplan“ für das Jahr 2019 vor. Unter anderem ging es darin um die Themen Ortsentwicklung, Klimaschutz, Förderung des Ehrenamts, Kunst und Kultur, Land und Wirtschaft sowie Fachkräftesicherung. Die Teilnehmer*innen der Lenkungsgruppe diskutierten und ergänzten die Vorschläge, die die Grundlage für die Kooperation in den kommenden Monaten bilden.

Die regionale Lenkungsgruppe Südliches Osnabrücker Land trifft sich einmal im Jahr. Sie besteht aus Vertretern der sechs SOL-Kommunen, des Landkreises, des Amtes für regionale Landesentwicklung sowie weiteren Partnern aus Vereinen, Verbänden und Institutionen. Das Gremium begleitet den ländlichen Entwicklungsprozess rund um das ILEK (Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept) und bespricht gemeinsam die Schwerpunkte der Zusammenarbeit.

Sie haben eine Idee für ein Vorhaben, das die Ziele des ILEK unterstützt? Dann wenden Sie sich an das Regionalmanagement.

Gemeinsam für lebendige Dörfer: Zukunftsforum Ländliche Entwicklung in Berlin

zukunftsforum2019Ländlicher Raum ist weitaus mehr als "das Gegenteil von Stadt"; das war eine der Kernbotschaften des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung, das bereits zum zwölften Mal bei der Internationen Grünen Woche in Berlin stattfand.

Ländlicher Raum definiert sich vor allem über den aktiven Gestaltungswillen der dort lebenden Bürger*innen. Gerade dies macht die ländlichen Gebiete zu einem lebenswerten Umfeld und lässt auch Experimente zu, um Dörfer und Kleinstädte weiterzuentwickeln. Davon soll auch das Südliche Osnabrücker Land profitieren und neue Impulse erfahren. Deshalb war Hendrik Kettler vom Regionalmanagement Südliches Osnabrücker Land (SOL) vor Ort, um aus den Vorträgen und Diskussionen neue Ideen und Konzepte für die Arbeit in der Region aufzunehmen.

Das diesjährige Motto des Forums lautete "Ländliche Entwicklung - Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft". In den angebotenen Fachforen standen u.a. Engagementförderung, Stärkung von dörflichen Netzwerken sowie Digitalisierung und Innovationspartnerschaften im Fokus.

Azubi-Recruiting in der Generation Z

11. Netzwerktreffen Schule-Wirtschaft tauscht sich über Nachwuchswerbung aus
netzwerknov2018Genau 2.256 offene Ausbildungsstellen zählte die JobZentrale der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit kAöR im Landkreis Osnabrück am 29. November 2018 – ein Beleg für die Aktualität des Themas, das an diesem Tag auf der Tagesordnung des 11. Netzwerktreffens Schule-Wirtschaft in Bad Rothenfelde stand: „Recruiting und Neue Medien“, genauer: „Azubi-Recruiting in der Generation Z“.
Rund 30 interessierte Unternehmer*innen sowie Vertreter*innen der Schulen waren ins Feuerwehrgerätehaus gekommen. Journalistin und Business-Coach (IHK) Katharina Mehring von der pro-t-in GmbH Lingen führte sie ins Thema ein. Dazu zeigte sie zunächst die aktuellen Entwicklungen und prognostizierten Schülerzahlen auf und stellte anschließend die Generation Z mit ihren spezifischen Ansprüchen und Erwartungen in den Mittelpunkt.

Erfolgversprechend: digital + persönlich
Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Generation Z (die Geburtsjahrgänge ab 1995) quasi im Netz lebe – was natürlich erhebliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der jungen Leute habe. Klassische Medien seien hier „out“, Social-Media-Kanäle wie Instagram und YouTube zu bespielen sei daher sicher hilfreich. Allerdings warnte die Referentin davor, sich auf die digitale Ansprache zu beschränken. Denn neben der Kommunikation per Smartphone spiele die persönliche Begegnung eine herausragende Rolle. Daher sei die zentrale Frage, wie es gelingen könne, die jungen Menschen in die Betriebe zu bringen.
Im Rahmen des anschließenden Austauschs wurde deutlich, dass der Mix aus solider beruflicher Orientierung im Zusammenspiel von Schule und Wirtschaft, offensiven Angeboten zum Kennenlernen der Betriebe durch die Unternehmen selbst und – wo möglich – das Bespielen jugendgerechter Medien erfolgversprechend sei. Dabei könne es auch eine Option sein, die Social-Media-Kanäle von bereits im Unternehmen tätigen Azubis und jungen Fachkräften in Abstimmung mit der Geschäftsführung bespielen zu lassen.