Jetzt noch #mitmachen – das SOL möchte LEADER-Region werden

SOL Logo v2Auf dem Weg zur LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land braucht die Region weiterhin Ihre Unterstützung! Ihre Ideen und Meinungen für die zukünftige Entwicklung der Region können Sie auf der Online-Plattform unter https://mitmachen-sol.pro-t-in.de/ einreichen. Nutzen Sie die Chance!

In ein paar Wochen finden die sogenannten Dialogtische zu den vorgeschlagenen Handlungsfeldern „Klima, Umwelt und Ortsentwicklung“, „Tourismus, Freizeit und Kultur“ und „Gesellschaft, Wirtschaft und Versorgung“ statt. Dort werden die Ideen und Meinungen der Bürger:innen aus den Mitgliedskommunen Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen aTW, Glandorf und Hilter a.T.W. berücksichtigt. Was in den nächsten Wochen genau für die Entwicklung der Strategie ansteht, wird im Video unter https://www.youtube.com/watch?v=tXcE0L8PuDA erklärt.

Wir freuen uns auf weitere spannende Ideen und Kommentare und bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Südliches Osnabrücker Land will LEADER-Region werden

#mitmachen: Bürgerinnen und Bürger können online Ideen einbringen

#mitmachen SOLIn den vergangenen zwölf Jahren hat das Südliche Osnabrücker Land, bestehend aus den Kommunen Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen aTW, Glandorf und Hilter a.T.W., eine starke Entwicklung hingelegt. In dieser Zeit wurden viele Themen angepackt, die die Region in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt hat. Diesen erfolgreichen Weg möchten die Kommunen in Zukunft fortführen.

Seit 2009 ist das Südliche Osnabrücker Land, kurz SOL, eine ILE-Region. Dieses Förderinstrument des Landes Niedersachsen läuft jedoch mit Ende des Jahres 2022 aus und wird nicht weitergeführt. Alle Regionen haben jetzt die Chance, sich als LEADER-Region zu bewerben und die möchte auch das SOL ergreifen.

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SOL-Kommunen tauschen sich zum Thema Wohnungsmarktentwicklung aus

house gf58940669 640Am 25. November kamen Vertreter:innen aus den SOL-Kommunen zu einem Austauschtreffen zum Thema Wohnungsmarktentwicklung zusammen, das vom Regionalmanagement organisiert wurde. Für die ländliche Entwicklung im SOL spielt die Wohnungsmarktentwicklung eine wichtige Rolle.

Die Preise für Bauplätze und Materialien steigen ebenso wie die Nachfrage nach Einfamilienhäusern, entsprechenden Bauplätzen und auch nach bezahlbarem Wohnraum. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es außerdem das Bestreben vieler Kommunen, weniger Flächen zu versiegeln und den Fokus auf Nachverdichtung zu legen.

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SOL-Kommunen tauschten sich zu Kompensation an Wegerandstreifen aus

wegesrandIm Januar kamen Vertreter*innen der Bauabteilungen der SOL-Kommunen zu einem "virtuellen Austauschtreffen" zusammen, der vom Regionalmanagement SOL organisiert wurde. Thema war die "Kompensation an Wegerandstreifen", eine Strategie zur Ausweisung von Ausgleichsflächen, die seit einigen Jahren an Bedeutung gewinnt.

Angesichts der geringen Flächenverfügbarkeit für Ausgleichsmaßnahmen richtet sich vielerorts der Blick auf die Randstreifen der Wege im Außenbereich. Unter bestimmten Voraussetzungen kann hier eine erfolgreiche Kompensationsstragie umgesetzt werden; doch nicht überall sind die Randstreifen breit genug, um Punkte nach dem "Osnabrücker Kompensationsmodell" zu erhalten.

So berichteten Vertreter*innen aus Bad Laer, Bad Rothenfelde und Glandorf über die dort umgesetzen Maßnahmen und informierten ihre Kolleg*innen über die Resultate. Als Gäste nahmen Karin Grever (Projekt "Blühstreifenmanagement", Zweckverband Erholungsregion Hasetal) sowie Friedrich Völler (Dezernatsteilleiter, ArL Weser-Ems) an der Video-Konferenz teil. Am Ende des Termins war man sich einig, dass der kollegiale Austausch in der Region fortgeführt werden soll.

Austausch der ILE-Regionalmanagements in Uchte

austauschuchteRegionalmanager Hendrik Kettler (Foto rechts) hat sich vergangene Woche nach Uchte aufgemacht, gemeinsam mit seinen Kolleg*innen der pro-t-in GmbH – Mona Bestermann, Regionalmanagerin Hufeisen und Karsten Perkuhn, Regionalmanager Wittlager Land. Grund für die Fahrt in den Landkreis Nienburg/Weser war der alljährliche Austausch der niedersächsischen ILE-Regionalmanagements. Bei diesen Treffen kommen aktuelle Themen auf den Tisch und es besteht die Möglichkeit, Projekte vorzustellen. Uchte liegt in der ILE-Region Mitte Niedersachsen, die dieses Jahr Gastgeberin war. Vorgestellt wurde die Region von Regionalmanager Stephan Landau.

Passend zur Veranstaltung wurde von den Organisatoren auch der Ort des Treffens ausgewählt. Auf dem Hof Frien, dessen Umgestaltung in den letzten Jahren durch ZILE-Mittel gefördert wurde, diskutierten die Regionalmanager*innen unter anderem über die Forführung der Integrierten Ländlichen Entwicklung, kurz ILE, in Niedersachsen. Außerdem wurden die Ergebnisse der Evaluation der Regionalmanagements vorgestellt und das Thema Dorfmoderation erörtert.

(Foto: pro-t-in GmbH)

Ausstellung im Waldkurpark Bad Iburg zeigt „Vielfalt in den Landesforsten“

fichtenwald1Mit ihrer Ausstellung „Vielfalt in den Landesforsten“ greifen die Niedersächsischen Landesforsten aktuelle Fragen rund um die Zukunft des Waldes auf. Diese Ausstellung ist im Waldkurpark in Bad Iburg zu sehen. Unter dem Motto „Stabile Mischwälder in Zeiten des Klimawandels“ informieren 17 Stationen über eine klimastabile Waldgestaltung sowie über besondere Baumarten.

Dabei steht Vielfalt im Fokus. Denn ein Wald, der nur aus einer einzelnen Baumart besteht, ist ungleich anfälliger für die Auswirkungen durch den Klimawandel. Das zeigt sich deutlich an den Veränderungen, die der Forst auch in unseren Breiten seit Jahren durchmacht. Borkenkäferplage, schwere Stürme und die seit 2018 andauernde Trockenheit haben zu schweren Schädigungen geführt. Diese haben unseren Wald in Aussehen und Struktur nachhaltig verändert. Insbesondere Waldbauern und Forstämter ringen darum, den Wald zu schützen und gleichzeitig zukunftsfähig zu gestalten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. September 2020 für Besucher*innen geöffnet; sie ist im Wald rund um den Baumwipfelpfad an der Philipp-Sigismund-Allee in Bad Iburg kostenlos zugänglich.

Regionale Lenkungsgruppe Südliches Osnabrücker Land tagte in Glandorf

reg lenkungsgruppe 2020Im Südlichen Osnabrücker Land warten auch im Jahr 2020 vielfältige Aufgaben auf das Regionalmanagement. So lässt sich das Ergebnis der Sitzung der regionalen Lenkungsgruppe zusammenfassen, die am 18. Februar in der Gaststätte Zurborn in Glandorf tagte.

Regionalmanager Hendrik Kettler stellte hier Ansätze für einen "thematischen Fahrplan" in den fünf Handlungsfeldern des ILEK SOL vor, die dann gemeinsam mit der Lenkungsgruppe diskutiert wurden. Dabei geht es u.a. um Themen wie Klimaschutz, Förderung des Ehrenamts, Radtourismus, Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft und Stärkung der Fachkräftesicherung - so breit aufgestellt wie die Handlungsfelder des ILEK sind auch die Projektansätze für das Jahr 2020. Dabei können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden, wenn sie zu den Zielen der ländlichen Entwicklung beitragen.

Im Rahmen der Veranstaltung blickte Hendrik Kettler auch auf das Jubiläum "10 Jahre ILEK SOL" zurück, das man im September 2019 feiern konnte. In den vergangenen Jahren hat sich dabei insbesondere die Unterstützung und Vernetzung von Vereinen und Initiativen in der Region zu einer der Hauptaufgaben des Regionalmanagements entwickelt. Daraus ist ein großes Netzwerk an Projektpartnern entstanden, das auch im 11. Jahr der Kooperation noch weiter wächst.

Sie haben eine Idee für ein Projekt der ländlichen Entwicklung und benötigen Beratung? Dann wenden Sie sich ans Regionalmanagement!   

Von Pättkes und Landmaschinen: Workshop zu historischen Pfaden in Glandorf

paettkes1Historische Pfade und Rundgänge erfreuen sich großer Beliebtheit. Um die Gestaltung und Präsentation dieser Routen ging es am 23. November in den Vereinsräumen von Kultour-Gut! Glandorf e.V. Interessierte Vertreter*innen von Heimat- und Kulturvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich hier zu einem thematischen Workshop eingefunden.

Dr. Andreas Eiynck (Leiter des Emslandmuseums Lingen) berichtete aus seinem Erfahrungsschatz und stellte verschiedene Beispiele vor. Dabei ging er auch auf Fragen der Öffentlichkeitsarbeit sowie auf Multimedia-Angebote im Internet ein. Als praktisches Beispiel diente die historische Pättkes-Tour im Glandorfer Ortskern, auf der sich die Teilnehmer*innen verschiedene Stationen anschauten. Diese sind zum Teil mit kurzen Hörspielen versehen, die über das Smartphone abgerufen werden können. Ein Besuch auf dem Hof Recker in Sudendorf, der das Museum für historische Landtechnik des VHLT Glandorf beherbergt, rundete das Tagesprogramm ab.

Die Workshop-Reihe für Heimat- und Kulturvereine wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

Workshop zu Geschichte und Geschichten auf Averbecks Hof

workshop glane 2019Das Südliche Osnabrücker Land besitzt eine reichhaltige Geschichte. Doch wie vermittelt man diese spannend und zugleich lehrreich im Rahmen historischer Führungsangebote? Zu diesem Thema referierte Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, am 9. November auf Averbecks Hof in Glane.

15 interessierte Vertreter*innen von Heimatvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich eingefunden, um im Rahmen des Workshops etwas über die Entwicklung der Landwirtschaft in der Region, über mittelalterliche Rechtsprechung sowie über Wohnen und Wirtschaften auf dem Dorf im Wandel der Jahrhunderte zu erfahren. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine „Spurensuche“ auf und um Averbecks Hof, bei der die Inhalte am historischen Objekt vertieft wurden.

Am 23. November 2019 geht es in Glandorf weiter, dann zum Thema „historische Routen und Rundgänge“.

Jugendbeteiligung zu ÖPNV und Mobilität im SOL

MobilitaetMobilität ist ein Thema, das auch die Jugendlichen im Südlichen Osnabrücker Land bewegt. Wie kommen sie zum Einkaufen, zum Sport, zu Treffen mit Freunden oder Verwandten? Gehen sie überwiegend zu Fuß, nutzen sie das Fahrrad, den Bus, die Bahn, den Roller oder das Auto? Und wie informieren sie sich über Verkehrsangebote? Das sind nur einige Fragen, die bei der derzeit laufenden Jugendbeteiligung im Südlichen Osnabrücker Land von Interesse sind.

Im ersten Schritt werden dazu Workshops mit Schülervertreter*innen an drei weiterführenden Schulen im SOL durchgeführt. Federführend ist dabei Marina Baumeister von der pro-t-in GmbH, die die gesammelten Ergebnisse auch für ihre Master-Abschlussarbeit an der Hochschule Osnabrück nutzen möchte. Unterstützung erhält sie von Regionalmanager Hendrik Kettler, der die Workshops gemeinsam mit ihr durchführt.

Im Anschluss an die Aktion sollen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, die die Mobilitätssituation der Jugendlichen verbessern können. Außerdem ist noch eine ausführlichere Befragung per Online-Fragebogen möglich. Das Regionalmanagement wird über den weiteren Verlauf berichten.