Haus Wibbelsmann in Glandorf nimmt Gestalt an

Haus WibbelsmannViel vorgenommen hat sich der „Kultour-Gut!“ Heimat- und Kulturverein Glandorf e. V. mit der Sanierung des Hauses Wibbelsmann, aber es geht in großen Schritten voran – auch dank der Förderungen verschiedener Stiftungen und anderer Fördermittelgeber. Dem neuen Gemeindezentrum im geschichtsträchtigen Haus Wibbelsmann steht damit nichts mehr im Weg.

Das Haus Wibbelsmann in Glandorf ist ein ortstypisches Gebäude mit langer Historie, welches im Ortskern in direkter Nachbarschaft zur Kirche liegt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom Kirchhöfer erbaut, wurde es später an die Familie Jostes verkauft. Durch die stattfindende Sanierung soll unter anderem das Gedenken an Professor Franz Jostes, der in diesem alten Fachwerkhaus geboren wurde, gewahrt werden. Nach einigen Jahren ging das Haus in den Besitz von August Wibbelsmann über und noch heute erkennt man am Gebäude den namensgebenden Schriftzug „August Wibbelsmann“.

Seit einiger Zeit befindet sich das Haus in einem stark verfallenen Zustand und es bedarf einer aufwändigen Sanierung. Als eines der wenigen verbliebenen historischen Häuser in Glandorf ist die Sanierung ein großes Anliegen des Kultur- und Heimatvereins. Die Geschichte und Baukultur der Gemeinde sollen erhalten werden und daher investiert „Kultour-Gut!“ seit Jahren viel Arbeit, Herz und Geld in das Großprojekt. Unterstützt wird der Verein dabei von der Gemeinde Glandorf, die das Projekt mit finanziellen Mitteln fördert. Weitere Stiftungen und Fördermittelgeber wurden zusätzlich mit ins Boot geholt, um die ca. 1,4 Mio. Euro teure notwendige Sanierung zu finanzieren. So konnte unter anderem eine Förderung über die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung – kurz ZILE-Richtlinie – eingeworben werden.

Das Regionalmanagement und „Kultour-Gut!“ Heimat- und Kulturverein Glandorf e. V. stehen seit Jahren im engen Austausch und das Regionalmanagement unterstützt den Verein immer gerne. In den nächsten Monaten gibt es noch einiges zu tun, aber das Regionalmanagement freut sich sehr, die Entstehung des neuen Gemeindezentrums im Haus Wibbelsmann hautnah miterleben und unterstützen zu können. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Initiativen der Vereine im Südlichen Osnabrücker Land einen Beitrag zur ländlichen Entwicklung der Region leisten.

(Bild/ Visualisierung: Frank Nierman)