Das Rad dreht sich immer weiter an der Windmühle in Glandorf

MühleSchon seit fast 200 Jahren gehört die Windmühle in Glandorf zu den ortsprägenden Bauwerken in der Gemeinde und ist das Wahrzeichen Glandorfs. 1839 als verlässliches Mahlwerk für die Bauern im Ort erbaut, ist die Windmühle heutzutage ein Veranstaltungsort für kulturelle Angebote wie Lesungen, Konzerte und Ausstellungen und bietet Paaren einen außergewöhnlichen Ort für die standesamtliche Trauung. 

Die Windmühle wurde damals nach holländischer Bauart gebaut und weist eine spannende Besonderheit auf: Kappe und Flügel werden mit Hilfe eines Gaffelrades in den Wind gedreht.  

Nachdem in den 1950er Jahren dass Mühlengesetz dafür gesorgt hatte, dass viele Windmühlen in Deutschland zu Ruinen verfielen, wurde auch die Glandorfer Mühle einige Jahre lang fast vergessen – bis die Gemeinde sie erwarb und in Teilen erweiterte. Seit Mitte der 1980er Jahre kümmert sich nun der Windmühlenverein Glandorf e.V. mit großem Engagement um die Windmühle. Im Laufe der Zeit waren die einen oder anderen Reparaturen an der Windmühle notwendig, um sie auch langfristig als Wahrzeichen der Kommune erhalten zu können. Unter anderem mit Hilfe einer Förderung über die ZILE-Richtlinie (Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) konnte ein großes Vorhaben des Windmühlenvereins Glandorf e.V. umgesetzt werden. Förderung macht´s möglich!

Zwei Veranstaltungshighlights sorgen für die Bekanntheit der Windmühle in der Region: die jährliche Krippenausstellung sowie der „Mühlendag“, der normalerweise im September stattfindet. Aber auch unabhängig von den Veranstaltungen lohnt sich ein Besuch bei der Windmühle und bietet sich insbesondere an, wenn man auf der Grenzgängerroute mit dem Fahrrad unterwegs ist. Besichtigungen sind nach Absprache möglich, mehr Informationen erhalten Sie dazu unter https://www.glandorf.de/freizeit-tourismus/ausflugsziele/windmuehle-glandorf