Förderprogramm für Niederdeutsch-Projekte

lvolNiederdeutsch – oder auch Plattdeutsch – ist Teil der regionalen Identität des Südlichen Osnabrücker Landes. Leider sprechen und verstehen immer weniger Menschen die plattdeutsche Sprache. Diese gilt es daher durch die Förderung von gezielten Projekten zu erhalten.

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land (LVO) fördert in diesem Jahr erneut Projekte zum Erhalt der plattdeutschen Sprache. Insgesamt stehen dafür 20.000 € zur Verfügung. Die Projekte sollten sich auf den zeitgemäßen Umgang mit der plattdeutschen Sprache fokussieren und innovative Ideen umsetzen. Beispielsweise können neue Medien eingesetzt, die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten gefördert und die plattdeutsche Sprache neuen Zielgruppen nähergebracht werden. Auch die allgemeine Imageförderung von Niederdeutsch kann ein zentrales Projektziel darstellen.

Pro Projekt werden bis zu 50 % der förderfähigen Gesamtkosten übernommen, in Ausnahmefällen ist auch eine Förderung in Höhe von 70 % möglich. Antragsberechtigt sind sowohl gemeinnützige Einrichtungen als auch Privatpersonen, die ein Projekt für den Herbst 2021 bzw. bis ins Frühjahr 2022 hinein planen. Die Anträge müssen bis zum 30. November 2021 online unter antrag.lvosl.de gestellt werden. Eine zeitnahe Antragstellung ist empfehlenswert, da über die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs beraten und entschieden wird.

Die entsprechende Förderrichtlinie zur regionalisierten Kulturförderung und weitere Informationen sind unter www.lvosl.de/foerderprogramm abrufbar, können aber auch beim LVO direkt angefordert werden. Vor Antragsstellung empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle des LVO, als Ansprechpartnerin steht Gabriele Janz (0541 600585-14 oder janz@lvosl.de) zur Verfügung. Auch das Regionalmanagement steht Projektträgern gerne unterstützend zur Seite und hilft bei der Antragstellung.

Bild: LVO