Neue Broschüre zu Fördermöglichkeiten für private Waldbesitzer

waldeigentuemerSturmtief Friederike, trockene Sommer, Käferfraß: All das hat den Wäldern schwer zugesetzt und die Waldfunktionen nachhaltig beeinträchtigt. Seit der schweren Dürre im Sommer 2018 sind neben den Nadelhölzern auch die Laubhölzer stark betroffen, was die Forstwirtschaft zusätzlich unter Druck setzt. Gerade die privaten Waldbesitzer sind nun auf Hilfen angewiesen, um die Aufarbeitung der Schäden angehen zu können.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat dazu eine Broschüre zusammengestellt, die als Download zur Verfügung steht oder gegen Schutzgebühr geordert werden kann. Sie gibt Auskunft über Förderoptionen von EU, Bund und Ländern und erklärt weiterhin, welche Maßnahmen förderfähig sind und wer antragsberechtigt ist. Ein Überblick über Entlastungsmöglichkeiten, Steuervergünstigungen sowie die Förderung von Naturschutzmaßnahmen im Wald ergänzt die Darstellungen.

Bildrechte: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)

ILE-Info: interessante Projekte aus den Regionen im Osnabrücker Land

ile info 2019Neben dem Südlichen Osnabrücker Land (SOL) gibt es noch vier weitere ILE-Regionen im Osnabrücker Land, nämlich Hufeisen, Melle, Wittlager Land und Nördliches Osnabrücker Land.

In den ILE-Regionen werden viele spannende Projekte durchgeführt, die allesamt zur Entwicklung der ländlichen Gebiete beitragen -  und mit diesen beschäftigt sich der gemeinsame Newsletter "ILE-Info", der jedes Jahr von den Regionalmanagements herausgebracht wird.

In der ILE-Info wird ein darüber Einblick gegeben, welche Vorhaben gerade im Osnabrücker Land umgesetzt werden bzw. abgeschlossen wurden. Dabei hat jede Region ihr eigenes Profil und eigene Projekt-Schwerpunkte.Ein Blick in den Newsletter lohnt sich, um vielleicht auch Anregungen aus der "Nachbarschaft" zu bekommen.

Was passiert im Osnabrücker Land? Die aktuelle Ausgabe der ILE-Info zeigt es auf!

TERRA.tracks erleben: Sternwanderung am 23. Juni in Bad Iburg

sternwanderungDie neuen TERRA.tracks im Osnabrücker Südkreis bieten ein einmaliges Wandererlebnis. Der Heimatbund Osnabrücker Land e.V. lädt gemeinsam mit dem Wanderverein Teutoburg e.V. am 23. Juni zu einer geführten Sternwanderung ein, um die Wege in und um Bad Iburg kennenzulernen. Drei verschiedene, attraktive Routen bieten landschaftliche und kulturelle Highlights; alle Touren starten auf dem Wanderparkplatz beim Restaurant Pfeffer & Minze in Sentrup.
Anmeldung wird bis 17. Juni erbeten bei Michael Hein, Natur-und Geopark TERRA.vita, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541-501- 4814, E-Mail: michael.hein@lkos.de.

Machen Sie mit - bei der Sternwanderung auf den TERRA.tracks!

Frischer Wind in alten Mauern: Ideen für die Umnutzung historischer Gebäude

neueslebenIn vielen ländlichen Städten und Gemeinden gibt es alte, ortsbildprägende Gebäude, die leer stehen oder von Leerstand bedroht sind. Und oft stellen sich Bürgerschaft und Eigentümer die Frage: "Wie hauchen wir dem alten Gemäuer erfolgreich neues Leben ein?"

Mit dieser Frage befasst sich auch eine neue Publikation des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Unter dem Titel "Neues Leben in historischen Gebäuden" wurden Erkenntnisse und Empfehlungen zusammengefasst, die sich auf die effektive und nachhaltige Nutzung historischer Gebäude beziehen.

Das Ergebnis: Leerstand kann durchaus eine Chance für den Ort sein, wenn man Trends richtig erkennt und nutzt. Junge Familien, Heimkehrer, "Stadtflüchter", Senioren, Unternehmer, Kreative, soziale Einrichtungen, örtliche Vereine... für all diese Nutzergruppen können alte Gebäude potenziell interessant werden. So können Wege gefunden werden, um historische Bauwerke als unverwechselbare Wahrzeichen ländlicher Regionen zu erhalten.

Bildnachweis: sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

 

Ehrensache - ein Magazin rund um das Thema Ehrenamt auf dem Land

MagazinEhrensacheEtwa 30 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Gerade in den ländlichen Gebieten leistet das Ehrenamt einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gemeinschaft. Aber was macht das Ehrenamt auf dem Land so besonders? Welche verschiedenen Formen des Engagements gibt es? Und wie werden die ehrenamtlichen Aktivitäten gefördert?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das neue Magazin "Ehrensache" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Publikation informiert über Unterstützung für das Ehrenamt auf dem Land und stellt Förderprogramme, Personen und Projekte aus unterschiedlichen Bereichen vor. In der neuen Ausgabe geht es unter anderem um eine App zur Vernetzung ab 55+, um Projekte junger Frauen auf dem Land sowie um vier Porträts von Menschen, die sich aktiv für die Gemeinschaft einsetzen. Viel Spaß beim Lesen!

(Bildquelle: BMEL)

Neuer Online-Förderlotse für Klimaschutzprojekte erschienen

naturFür Kommunen und lokale Akteur*innen lohnt sich ein Blick in die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums. Sie ist ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz. Neue Radwege, effizientere Straßen- und Innenbeleuchtung, intelligente Verkehrsführung – solche und andere Maßnahmen in vielen verschiedenen Aktionsbereichen werden dank der Richtlinie finanziell unterstützt.

Seit Januar 2019 können neue Anträge für Projekte vor Ort eingereicht werden. Dabei erleichtert nun ein Online-Förderlotse die Antragstellung. Er bietet Orientierung zu den verschiedenen Maßnahmenbereichen und fasst alle Infos zu Förderquoten und Voraussetzungen übersichtlich zusammen. Der Einstieg in die Arbeit mit der Klimaschutz-Kommunalrichtlinie wird damit deutlich einfacher. Insbesondere gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen profitieren von dem Förderlotsen, wenn sie Klimaschutzprojekte umsetzen wollen.

"Tag der Nachbarn 2019": Nachbarschaftsfeste feiern

tagdernachbarn2019Eine frische Idee für das neue Jahr: Warum nicht mal einen "Tag der Nachbarn" feiern? Die nebenan.de Stiftung und ihre Partner laden Menschen aus ganz Deutschland ein, ihre Nachbarschaft zu feiern - ganz gleich, wo sie leben, welcher Herkunft oder wie alt sie sind.

Der große, bundesweite "Tag der Nachbarn" soll am 24. Mai 2019 stattfinden und das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Vierteln stärken. Dabei können die Nachbarschaften selbst entscheiden, wie ihr Fest aussehen soll, ob im Zelt oder Open Air - vieles ist möglich. Auch Institutionen wie Kommunen, Vereine, Bürgertreffpunkte oder Glaubensgemeinschaften können sich beteiligen. Weitere Infos zum "Tag der Nachbarn 2019" und zur Teilnahme finden Sie auf der Webseite der nebenan.de Stiftung.

(Bildnachweis: nebenan.de Stiftung)

Treffen des "Netzwerks Dorfladen" am 17. November in der KLVHS Oesede

DorfladenIn vielen kleinen Städten und Gemeinden schwinden die Einkaufsmöglichkeiten dahin: In den vergangenen Jahren hat vor allem in den ländlichen Regionen ein wahres "Ladensterben" stattgefunden. Doch die Wende zurück zu mehr lokalem Handel kann gelingen. Dorfläden sind unter anderem ein Mittel, um Einkaufsmöglichkeiten vorzuhalten. Doch wie organisiert man einen Dorfladen, wo gibt es Fördermittel?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das "Netzwerk Dorfladen", das sich am 17. November in der KLVHS Oesede trifft. Neben interessanten Fachvorträgen werden hier auch verschiedene Dorfladenkonzepte sowie Fördermöglichkeiten präsentiert. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen und können sich direkt bei der KLVHS anmelden (Tel. 05401/ 8668-0 oder per E-Mail). Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KLVHS Oesesde.

Programm WiFi4EU für kostenloses WLAN im öffentlichen Raum

Logo WiFi4EUEben kurz nachschauen, wo sich Tourist-Info, das Rathaus oder die nächste Eisdiele befinden, das kann man mit Handy, Tablet & Co. schon seit langem. Aber was, wenn die mobilen Daten aufgebraucht sind oder kein Netz da ist? Dann ist kostenfreies WLAN im öffentlichen Raum eine feine Sache. Doch das ist längst nicht überall vorhanden; Deutschland zählt in dieser Hinsicht (noch) zu den Schlusslichtern in Europa.

Eine EU-Initiative will dies nun ändern: Tausende Gemeinden in der EU sollen vom Förderprogramm WiFi4EU profitieren und kostenfreie WLAN-Zugänge einrichten können. Antragsberechtigt sind zunächst öffentliche Stellen, zu denen u.a. Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Bibliotheken und auch Gesundheitszentren gezählt werden.

Gefördert wird die Einrichtung der Internet-Zugangspunkte; Netzanbindung und Instandhaltung der Anlagen trägt der Antragsteller. Über das Programm sollen außerdem Gemeinden ermutigt werden, elektronische Zugänge und Apps für Behörden- und Gesundheitsdienstleistungen einzurichten.

Hintergründe und das Bewerbungsportal von WiFi4EU sind online zu finden, die Bewerbungen können ab der zweiten Septemberhälfte 2018 eingereicht werden.

Änderung des Grundgesetzes zugunsten der ländlichen Entwicklung möglich

GG GAKEine große Chance für die Entwicklung der ländlichen Gebiete: Der Bundesrat hat gefordert, weitere Fördermittel für Projekte der ländlichen Entwicklung einzusetzen. Konkret geht es dabei um die „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und Küstenschutz“, kurz GAK, die erweitert werden soll. Zukünftig sollen mit den Mitteln der GAK auch Zukunftsaufgaben wie Demografischer Wandel und Daseinsvorsorge angegangen werden können. Dazu ist noch eine Grundgesetz-Änderung notwendig; die Länderkammer hat sich bereits dafür ausgesprochen. Ob es wirklich dazu kommt, hängt nun in den nächsten Schritten von Bundesregierung und Bundestag ab.