ILE-Info: Aktuelle Projekte aus den ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück

ILE Info 2017 2018Im Landkreis Osnabrück gibt es nicht nur die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land, sondern noch vier weitere: Nördliches Osnabrücker Land, Hufeisen, Wittlager Land und Melle (ILE = Integrierte Ländliche Entwicklung). Und in allen Regionen kümmern sich Regionalmanagements um Projekte aus den verschiedensten Bereichen: Ob Demografischer Wandel, Ortsentwicklung, Tourismus, Ehrenamt, Fachkräftesicherung – die Bandbreite an Aktionen und Vorhaben ist groß.

Einen Einblick anhand ausgewählter Projekte bietet die „ILE-Info“, ein gemeinsamer Newsletter, der von allen fünf Regionalmanagements herausgegeben wird. Die aktuelle Ausgabe mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr ist nun frisch erschienen. Als ein besonders erfolgreiches Projekt wird auch der gemeinsame „Markt der Fördermöglichkeiten“ vom November 2017 in den Blick genommen. „Was passiert in den ILE-Regionen im Osnabrücker Land?“ – die ILE-Info zeigt es auf!

Endlich verständlich: Förderbereich Basisdienstleistungen

Logo der Rubrik Endlich verständlich mit einer GlühbirneIm Förderdschungel wimmelt es von unbekannten Begriffen, die eigentlich essenzielle (Förder-)Bereiche nicht nur des dörflichen Lebens beschreiben. Einer dieser Begriffe sind die „Basisdienstleistungen“: Dahinter verbergen sich allgemein Einrichtungen, die für die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung wichtig sind, zum Beispiel die Nahversorgung oder medizinische Dienstleistungen. Der entsprechende Förderbereich unterstützt deshalb vor allem Projekte, die Lebensqualität und Wirtschaftskraft vor Ort erhalten und damit negative Folgen des Demografischen Wandels auf die Versorgung am Wohnort reduzieren.

Konkret bedeutet das: Wenn es darum geht, notwendige Einrichtungen bzw. Dienstleistungsangebote zu schaffen, zu erweitern oder zu erhalten, dann stehen grundsätzlich Fördermittel aus der ländlichen Entwicklung zur Verfügung. Dabei kann es zum Beispiel um Dorfläden und kleine Versorgungszentren mit Einzelhandel gehen, aber auch um Einrichtungen wie Apotheken, Poststellen, Banken oder die Betreuung von Senioren. Auch die ärztliche Versorgung oder der „Dorfhelferservice“ zählen zu den Basisdienstleistungen. Zu dem Förderbereich gehören weiterhin Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die auf bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Jugendliche oder Senioren ausgerichtet sind sowie Angebote rund um das Thema Mobilität

Endlich verständlich: Förderbereich Ländlicher Tourismus

Logo der Rubrik Endlich verständlich mit einer GlühbirneWanderwege, Radrouten, Hofcafés – oft fallen diese Stichworte, wenn es um den Begriff „Ländlicher Tourismus“ geht. Grob gesehen fallen alle Projekte, die den Fremdenverkehr ankurbeln und Besucher anlocken in diese Rubrik. Dabei kann es um die Ansprache einer oder mehrerer Zielgruppen gehen: Wanderer, Radfahrer, Wellness-Freunde, Kulturtouristen… Die Bandbreite an Schwerpunkten ist riesig.

Viele Regionen setzen auf das Handlungsfeld Tourismus als „Entwicklungsmotor“ – somit ist es auch Bestandteil vieler regionaler Entwicklungskonzepte. Dabei ist ländlicher Tourismus kein Selbstläufer: Zukunftsorientierte Vorhaben müssen bestimmten Qualitätskriterien folgen; das gilt insbesondere, wenn Fördermitteln eingeworben werden sollen. Wichtig sind z.B. Themen wie die Vernetzung mit anderen touristischen Projekten und Einrichtungen, die einheitliche Gestaltung (z.B. bei Beschilderungen) sowie die Einbindung in touristische Konzepte und die Abstimmung mit Partnern. Außerdem geht es auch im Bereich des Tourismus zunehmend um den Aspekt der Barrierefreiheit.

Neue Vorhaben bedürfen vor allem eines professionellen Managements, das von Beginn an sowohl die Planung als auch die Kommunikation mit Projektpartnern im Auge behält. Die erfolgreichen Vorhaben aus dem Südlichen Osnabrücker Land rund um Ahornweg, Grenzgängerroute und GesundheitsPfade sowie der überregionale Ansatz zum Masterplan Wandern sind gute Beispiele dafür. Sie machen deutlich, dass Kooperation und Abstimmung wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Tourismus-Projekte sind – nicht nur im ländlichen Raum.

Link-Tipp zum Weiterlesen: pro-t-in Blog-Beitrag zum ländlichen Tourismus

Aktuelle Ausgabe der LandInForm zum Thema "vielfältige Landwirtschaft"

LandwirtschaftDas Magazin LandInForm der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) beschäftigt sich mit Schwerpunkt-Themen der ländlichen Entwicklung. In der aktuellen Ausgabe 4/2017 geht es um die Vielfältigkeit in der heutigen Landwirtschaft. Durch unsichere Marktentwicklungen geht der Trend allgemein hin zur Diversifizierung der Einkommensquellen - Landwirte sind heute oft als Unternehmer in vielen Feldern unterwegs. Neben Ackerbau und Viehhaltung nehmen seit einigen Jahren auch Energie, Tourismus, Gastronomie, Einzelhandel und weitere Geschäftsfelder eine wachsende Bedeutung ein. Welche kreativen Ideen Landwirte entwickeln und wie sie die aktuellen Herausforderungen meistern, das erfahren Sie hier im aktuellen Heft.

Einladung zum "Markt der Fördermöglichkeiten" am 24.11.2017 in Wallenhorst

Markt der FoerdermoeglichkeitenDie ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück und der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. laden gemeinsam zum "Markt der Fördermöglichkeiten" ein: Am 24. November stellen sich in Wallenhorst verschiedene Fördermittelgeber vor und informieren über mögliche Zuschüsse für Projekte. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an ehrenamtliche Initiativen und Vereine im Landkreis Osnabrück, die mit ihrem Engagement den ländlichen Raum gestalten. Oftmals fehlt es den Aktiven nicht an guten Ideen, sondern an finanziellen Mitteln - hier setzt der "Markt der Fördermöglichkeiten" an und zeigt auf, welche Möglichkeiten bestehen, um Zuschüsse für die Projektarbeit zu bekommen. Sie sind herzlich willkommen, um sich zu informieren und miteinander auszutauschen!

"Markt der Fördermöglichkeiten" am Freitag, den 24.11.2017 von 15:00 bis 19:00 Uhr im Rathaus Wallenhorst

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung. Bei Interesse melden Sie sich bitte über den Anmeldelink an (bitte bis zum 15. November).

ILE-Info: Was ist los in den ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück?

ILE Info 2016 2017Im Landkreis Osnabrück gibt es mittlerweile fünf sogenannte „ILE-Regionen“ (ILE = Integrierte Ländliche Entwicklung): Nördliches Osnabrücker Land, Wittlager Land, Hufeisen, Melle und Südliches Osnabrücker Land. Und in jeder Region werden viele interessante Projekte aus den verschiedensten Bereichen umgesetzt: Dorftreffpunkte, Klimaschutz, Fachkräftesicherung und ländlicher Tourismus sind nur einige der Themen, die dabei bearbeitet werden.

Die fünf Regionalmanagements aus dem Landkreis Osnabrück sind untereinander vernetzt und tauschen sich zu Projekten und Vorhaben aus. Einen kompakten Eindruck über die Bandbreite an Aktivitäten liefert die „ILE-Info“, die von nun an jährlich gemeinsam von den Regionalmanagements herausgegeben wird. Die ILE-Info mit dem Rückblick von 2016 bis Anfang 2017 finden Sie aktuell in unserem Download-Bereich.

Die Projekte können starten: ZILE-Förderungen für das Südliche Osnabrücker Land bewilligt

Sprechblasen mit den Inhalten Startschuss für Projekte und ZILE-Förderungen wurden bewilligt

Vor kurzem hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über die Vergabe der ZILE-Mittel entschieden, die zum Stichtag am 15. Februar 2017 beantragt wurden. In ganz Niedersachsen fließen rund 100 Millionen Euro in Projekte und Maßnahmen, die die ländlichen Räume stärken und entwickeln (Link zur Pressemitteilung).

Auch das Osnabrücker Land gehört zu den Regionen, die davon profitieren können – mit einer Fördersumme von knapp neun Millionen Euro! Das ArL Weser-Ems hat mit seiner Geschäftsstelle Osnabrück auch zahlreiche Maßnahmen im Südlichen Osnabrücker Land genehmigt. Darunter sind sowohl private als auch öffentliche Projekte, deren Bandbreite vom Bau eines Rückhaltebeckens über die Umgestaltung einer Parkanlage bis zur Einrichtung von Begegnungs- und Gemeinschaftsräumen reicht. Insgesamt erhalten die Maßnahmen im SOL eine Förderung von etwa zwei Millionen Euro.

Zum Hintergrund: Über die ZILE-Richtlinie werden Mittel der EU und des Landes Niedersachsen vergeben. Das Ziel des ZILE-Programms ist, die ländlichen Räume zu verbessern und als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln. Alle geförderten Projekte, die zur Umsetzung eines ILEK beitragen, erhalten einen Bonus von 5 % für private und 10 % für öffentliche Antragsteller.

Der nächste ZILE-Antragsstichtag ist am 15. September 2017. Melden Sie sich gerne schon jetzt mit Ihren Projektideen bei mir!

500 Land Initiativen: Antragsfrist verlängert!

500landinitiativenDie Integration geflüchteter Menschen ist eine Aufgabe, für die sich auch viele ehrenamtliche Vereine und Gruppen einsetzen. Gerade dieses Engagement will das bundesweite Programm "500 Land Initiativen" im ländlichen Raum unterstützen. Es richtet sich an ehrenamtliche Initiativen, die sich im Rahmen nachhaltiger Projekte bei der Arbeit mit Geflüchteten einsetzen. Dabei sind zwischen 1.000 und 10.000 Euro als Förderung für Maßnahmen oder Anschaffungen möglich.

Die Antragsfrist für das Programm "500 Land Initiativen" wurde nun verlängert! Interessierte haben die Möglichkeit, ihren Antrag auf Förderung noch bis zum 31. Mai 2017 einzureichen.

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie auf der Webseite www.500landinitiativen.

(Bildrechte: BLE)

Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017"

klimaaktivekommune2017Das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik suchen auch 2017 wieder gemeinsam klimaaktive Kommunen und Regionen. Der deutschlandweite Aufruf richtet sich an Kommunen oder Regionen, die vorbildliche Projekte im Klimaschutz umgesetzt haben. Diese können sich z.B. auf klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement beziehen. Für jede Wettbewerbskategorie wird die Jury drei Kommunen oder Regionen zur Prämierung auswählen. Die Gewinner können sich auf ein Preisgeld von je 25.000 Euro freuen, die wiederum in Klimaschutzprojekte investiert werden müssen - somit ist der Wettbewerb auch ein Startschuss für neue Aktivitäten. Der Teilnahmeschluss ist der 15. April 2017. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sie hier.

(Bildrechte: Difu/ Anna Jolk)

Wesentliches auf den Punkt: Info-Flyer des Regionalmanagements ist da!

2017 03 07 REM FlyerAuf dem Land gibt es viel zu tun: Die Bevölkerung wird älter, die Fachkräfte werden weniger, der Leerstand nimmt zu – vor vielen dieser Herausforderungen steht auch das Südliche Osnabrücker Land. Als ILE-Region profitiert es jedoch vom Regionalmanagement, das mit Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung hilft, den Wandel zu gestalten und die Region zu bereichern.

Damit die vielen aktiven Ehrenamtlichen, Vereine, Institutionen, Unternehmen und Politiker in Zukunft noch eher den Kontakt zum Regionalmanagement suchen, wenn es um gute Projektideen für das SOL geht, ist jetzt ein Info-Flyer produziert worden.

Auf vier Seiten werden die vielfältigen Beratungsleistungen und Unterstützungsangebote des Regionalmanagements beschrieben, unter anderem anhand einer beispielhaften Projektberatung. Und damit Interessierte schon vor der Kontaktaufnahme wissen, dass sie bei Regionalmanager Hendrik Kettler an der richtigen Adresse sind, werden auch wesentliche Grundlagen der ländlichen Entwicklung erläutert. Der Info-Flyer macht die ländliche Entwicklung im SOL greifbar – mit allen wesentlichen Informationen, einfach und verständlich auf den Punkt gebracht!

Downloaden, verteilen & weitersagen!

Den Info-Flyer können Sie im Download-Bereich herunterladen. Gerne schicke ich Ihnen auch ein oder mehrere gedruckte Exemplare zu, die Sie in Ihrem Verein verteilen oder an Ehrenamtliche, Initiativen oder Unternehmen weitergeben können. Schicken Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an!

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