Zahl des Monats: 350

ilek sol x des monatsAls Wanderregion hält das Südliche Osnabrücker Land einige Highlights bereit. Abwechslungsreiche Landschaften, die Höhenzüge des Teutoburger Waldes und sehenswerte Städte und Gemeinden bieten vielfältige Destinationen für Wanderer. Der Naturpark TERRA.vita entwickelt das Angebot mit seinem ambitionierten „Masterplan Wandern“ nun konsequent weiter. Auf einem 350 km (!) langen Netz an Qualitäts-Wanderwegen werden Beschilderung, Wegweisung und Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht, um den wachsenden Ansprüchen der Wanderfreunde entsprechen zu können. So kann das Osnabrücker Land auch in Zukunft ein attraktives und zeitgemäßes Wandererlebnis bieten.

Die erste Ausbaustufe des Masterplans, die 2017 begonnen hat, umfasst die Regionen SOL, Melle und den südlichen Teil der Hufeisen-Region. Bereits zur Eröffnung der Landesgartenschau im April 2018 konnten die ersten Qualitätswanderrouten in und um Bad Iburg freigegeben werden, die anderen Wege werden bis zum Herbst fertiggestellt. Und in diesem Jahr läuft auch schon die zweite Umsetzungsphase des Masterplans Wandern im Bereich nördlich von Osnabrück an, die 2019 abgeschlossen werden soll. Hier kommen dann noch mehrere hundert Kilometer an Qualitätswegen dazu.

Wir wünschen unserem Partner TERRA.vita weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung und freuen uns auf spannende Touren im Top-Wanderrevier Osnabrücker Land!

Thema des Monats: Crowdfunding

RubrikengrafikWohl jeder Projektträger kennt den oft kritischen Punkt einer guten Idee: die Finanzierung. Neben Fördermitteln über die ZILE-Richtlinie oder Stiftungen hat das „Crowdfunding“ bei der Realisierung von Projekten in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Begriff ist ein Kunstwort aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Finanzierung durch die Menge“, wobei die „Menge“ sich in erster Linie auf Internetnutzer bezieht – denn Crowdfunding spielt sich in der Regel auf etablierten Online-Plattformen ab. Hier können Projektträger Geld einwerben und so ihre Projekte Wirklichkeit werden lassen.

Es gibt unterschiedliche Finanzierungs- und Anreizmodelle des Crowdfundings – in den meisten Fällen muss ein vom Projektträger vorab definierter Mindestbetrag in einem bestimmten Zeitraum eingeworben werden. Unterstützer, je nach Höhe des Geldbetrags, erhalten dafür ein Dankeschön, die Nennung als Unterstützer etc. Ein Selbstläufer ist Crowdfunding aber nicht: Das Anliegen muss kompakt und überzeugend dargestellt werden, um gute Chancen auf viele Unterstützer zu haben. Auch eine durchdachte Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder in der örtlichen Presse, ist hilfreich.

Bekannte Crowdfunding-Plattformen im deutschsprachigen Raum sind z.B. das Informationsportal www.crowdfunding.de, die nachhaltige Projektbörse www.ecocrowd.de oder auch www.fairplaid.org für den Bereich Sport.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur) im Südlichen Osnabrücker Land.

 

Begriff des Monats: Bedarfsverkehre

RubrikengrafikDer öffentliche Personennahverkehr (kurz ÖPNV) wimmelt von Begriffen, die für „Einsteiger“ verwirrend sein können. Dazu gehören auch die „Bedarfsverkehre“ – der Begriff beschreibt alle Formen des ÖPNV, die nicht im Rahmen der üblichen Linienverkehre stattfinden, sondern sich nach dem kurzfristigen Bedarf des Fahrgastes richten. Vor allem in ländlichen Regionen können sie eine sinnvolle, flexible Alternative sein, um den fest getakteten Nahverkehr zu ergänzen. Der Vorteil der bedarfsgesteuerten Variante liegt darin, dass sie in der Regel mit kleineren Fahrzeugen und einem geringeren Personalaufwand realisiert werden können; durch die Bedarfsorientierung können auch „Leerfahrten“ weitgehend vermieden werden.

Ein Beispiel sind die sogenannten „Rufbusse“ oder „Anrufbusse“, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sie halten nicht an festgelegten Haltestellen, stattdessen teilt der Fahrgast den Fahrtwunsch und die Zahl der Fahrgäste vorher einer Zentrale mit, die die Fahrt organisiert. Üblicherweise kann das über das Telefon oder eine App erfolgen. In einigen Systemen kann die Bedienung auch von Taxis übernommen werden, wenn die Auslastung gering ist.

Eine weitere Form ist der „Bürgerbus“: Hier nehmen engagierte Bürger das Steuer selbst in die Hand, um Fahrtenangebote zu schaffen, die durch den Linienverkehr nicht abgedeckt werden. Meist bilden sich dazu Bürgerbus-Vereine; die Busse fahren dabei nach einem festen, aber stark am Bedarf orientierten Fahrplan oder auch vollständig bedarfsorientiert. Die Fahrpreise orientieren sich bei den Bedarfsverkehren oft am regulären Tarifsystem der Verkehrsunternehmen. Auch die finanzielle Bezuschussung von Bedarfsverkehren ist möglich.

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Begriff des Monats: Smart Villages

RubrikengrafikSmartphone kennt jeder, aber was bedeutet „Smart Village“? Dabei geht es in erster Linie um Konzepte für die Zukunftsfähigkeit kleinerer Orte in den ländlichen Regionen. Diese haben oft mit einem Verlust an Versorgungseinrichtungen und Lebensqualität zu kämpfen: Der Tante-Emma-Laden schließt, das Kneipensterben hinterlässt seine Spuren, der Bus fährt selten, die Dorfgemeinschaft altert; Einkäufe und Besorgungen sind häufig mit weiten Wegen verbunden, die nicht jeder Dorfbewohner problemlos zurücklegen kann.

Hier setzt der Gedanke des „Smart Village“ an, mit dem sich Forschung und Wissenschaft seit einigen Jahren beschäftigen. Die zentrale Frage ist: Wie kann man sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig in ihren Dörfern leben und sich versorgen können? Dabei sollen gebündelte und bedarfsgerechte, eben „smarte“ Lösungen gefunden werden, die auch moderne Kommunikationswege einsetzen – und die Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Ein Ansatz aus dem Bereich Mobilität ist z.B. das „RegioTaxi“, das bedarfsorientiert per Anruf oder auch per App angefordert werden kann und das ÖPNV-Angebot ergänzt. Ein weiteres smartes Beispiel kann der „Dorfladen 2.0“ sein, der neben dem klassischen Sortiment auch Poststation, Mitfahrzentrale, Senioren-Internetcafé und Dorftreffpunkt vorhält. Neben Mobilität und Versorgung spielen auch Themen wie Wohnen, Energie, Breitband und Tourismus eine Rolle. Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies am Beispiel des Smart Village-Projekts im Dorf Grieth am Rhein tun.

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Zahl des Monats: 120 Millionen

RubrikengrafikKostenlose, öffentliche WLAN-Hotspots gehören mittlerweile für viele Städte und Gemeinden zum guten Ton, aber eben noch nicht für alle. Jetzt unterstützt die EU die Einrichtung dieser Hotspots bis 2019 mit 120 Millionen Euro: In den kommenden zwei Jahren können 6.000 bis 8.000 Gemeinden in der Europäischen Union in den Genuss der finanziellen Unterstützung kommen.

Mit Hilfe der Förderung sollen vor allem öffentliche Plätze und Einrichtungen wie Marktplätze, Rathäuser, Parks und Büchereien mit dem schnellen, drahtlosen Einwahlknoten ausgestattet werden. Die Gelder werden dabei nach dem „Windhundprinzip“ verteilt, das heißt: Wer zuerst kommt und ein sinnvolles Konzept vorweisen kann, der mahlt auch zuerst – sofern das Kontingent an Geldern für das jeweilige EU-Mitgliedsland noch nicht aufgebraucht ist.

Die fertigen Anträge können bei der EU-Kommission eingereicht werden, antragsberechtigt sind lokale öffentliche Stellen. Ein erster Aufruf soll noch Ende 2017/ Anfang 2018 veröffentlicht werden.

Aktuelle Infos zum Programm „WiFi4EU“ gibt es auf der Webseite der EU-Kommission.

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Wort des Monats: Regionalvermarktung

RubrikengrafikRegionalität“ und „regionale Produkte“ sind buchstäblich in aller Munde. Aber was steckt dahinter? Grundsätzlich stehen Produkte aus regionaler Herstellung für kurze Transportwege, aber auch für ein größeres Vertrauen zum Erzeuger. Transparenz und Qualität sind wichtige Stichworte, die immer mehr Verbraucher z.B. zu Gemüse, Milch, Fleisch oder Honig „aus der Nachbarschaft“ greifen lassen; damit unterstützen sie nicht zuletzt die lokale Wirtschaft. Nun haben es regionale Produkte immer noch nicht leicht, gegen die günstigere Konkurrenz aus dem Lebensmitteldiscounter anzukommen, ein zunehmender Bewusstseinswandel bei den Endkunden spricht aber dafür, dass Regionalität mehr als nur eine Modeerscheinung ist.

Dabei stehen Regionalvermarkter durchaus vor großen Herausforderungen, u.a. bei der Frage, wie man den Endkunden erreichen kann. Hofläden sind dabei ein Standbein, Märkte und „regionale Regale“ in Lebensmittelläden weitere; es gibt aber auch andere Modelle wie „Marktschwärmer“ oder auch „Community Supported Agriculture“, kurz CSA. Regionalität ist ein spannendes Thema, zu dem es auch einige informative Online-Portale gibt.

Viel Spaß beim Stöbern und vielleicht ja auch beim Mitmachen!

Infos über das Modell der „Marktschwärmer“: www.marktschwaermer.de

Gemeinschaftsseite der CSA-Bewegung: www.makecsa.org

Infoseite der Regionalbewegung: www.regionalbewegung.de

Regionalvermarktung in Niedersachsen: www.regionalvermarktung-niedersachsen.de 

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Abkürzung des Monats: ArL

RubrikengrafikJeder, der schon mal einen Förderantrag im Rahmen der Dorfentwicklung oder anderen Bereichen der ländlichen Entwicklung gestellt hat, wird das Kürzel „ArL“ kennen. Hinter der Abkürzung versteckt sich das „Amt für regionale Landesentwicklung“. 2014 wurden die vier Ämter für regionale Landesentwicklung in Niedersachsen gegründet (für die Regionen Braunschweig, Leine-Weser, Weser-Ems und Lüneburg), um Aufgaben zu bündeln und nachhaltige Entwicklungsimpulse „in der Fläche“ zu geben. Die ÄrL betreuen dabei aber nicht nur Förderanträge; auch Aufgaben aus der Regionalplanung, der Raumordnung und der Landentwicklung werden von hier aus wahrgenommen. Geleitet werden sie von den jeweiligen „Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung“.

Für den Landkreis Osnabrück ist dabei das ArL Weser-Ems mit seiner Geschäftsstelle Osnabrück in der Mercatorstraße in Osnabrück zuständig. Es ist Ansprechpartner für öffentliche und private Projektträger, sowohl in Bezug auf Förderung als auch in den Bereichen der Flurbereinigung und des Landmanagements. Auch alle fünf Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepte im Landkreis Osnabrück mit ihren zugehörigen ILE-Regionen und Regionalmanagements werden durch die Geschäftsstelle Osnabrück des ArL begleitet. Damit ist das ArL ein wichtiger Partner für alle Bereiche der ländlichen Entwicklung.

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Begriff des Monats: ZILE-Richtlinie

RubrikengrafikNicht „Ziele“ sondern „ZILE“: Was verbirgt sich hinter diesem Kürzel, das man nach erstem Hören leicht falsch versteht? „Zuwendungen für die Integrierte Ländliche Entwicklung“ (kurz ZILE) ist der Name einer wichtigen Förderrichtlinie für den ländlichen Raum in Niedersachsen und Bremen – und damit auch für das Südliche Osnabrücker Land. Erst zu Beginn des Jahres 2017 ist sie neu aufgelegt worden.

Auch wenn ihr Titel etwas sperrig ist, so ist der Aufbau der Richtlinie doch leicht verständlich. Es gibt zehn Förderbereiche, sogenannte „Maßnahmen“. Diese heißen z.B. „Ländlicher Tourismus“ oder auch „Basisdienstleistungen“. Im Rahmen dieser Maßnahmen können dann Fördergelder („Zuwendungen“) für Einzelprojekte beantragt werden. Je nachdem, um welche Maßnahme es sich handelt, können sich sowohl öffentliche (z.B. Kommunen) als auch private (z.B. Vereine) Antragsteller um einen Zuschuss bemühen; die Förderung erfolgt dabei anteilig und ist nicht rückzahlbar.

Eine Besonderheit ist bei der Antragstellung zu beachten: Antragsstichtag ist in der Regel der 15. September eines Jahres. Bis zu diesem Tag muss ein Antragsteller alle zur Prüfung notwendigen Unterlagen beim Amt für regionale Landesentwicklung eingereicht haben. Die Bewertung der Förderanträge erfolgt dann nach einem transparenten Punkteschema. Falls die beantragten Mittel die vorhandenen Gelder überschreiten, entscheidet die Punktzahl, ob ein Antrag erfolgreich ist.

Das Regionalmanagement wünscht allen Antragstellern viel Erfolg – wenn Sie Fragen zu ZILE haben oder Unterstützung bei anderen Förderungen brauchen, melden Sie sich einfach!

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Thema des Monats: Stiftungen

RubrikengrafikStiftungen sind in Deutschland in vielen Bereichen aktiv. Über 20.000 gibt es hier, auf 100.000 Einwohner kommen 26 Stiftungen. Doch was machen Stiftungen eigentlich? Generell ist das Prinzip einer Stiftung einfach: Ein Stifter bringt Vermögen ein, um sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen. Diesen Zweck bestimmt der Stifter selbst. Über 90 Prozent der Stiftungen in Deutschland sind als gemeinnützig anerkannt.

In der Stiftung wird das Vermögen dann gewinnbringend und sicher angelegt – die erwirtschafteten Überschüsse werden für den gemeinnützigen Zweck ausgegeben und können auch durch Spenden ergänzt werden. Voraussetzung ist, dass das Stiftungsvermögen als Stammkapital erhalten bleibt. Unterschieden wird zwischen Stiftungen, die fördernd aktiv sind (also Anträge Dritter annehmen) und solchen, die rein operativ tätig sind (das heißt, dass sie ihre Projekte selbst durchführen).

Stiftungen, die Förderanträge annehmen, haben entweder Stichtage oder können ganzjährig um Zuschüsse gebeten werden. Es ist sinnvoll, vor einer Beantragung mit den Stiftungen in Kontakt zu treten, denn oft erhalten diese so viele Anträge, dass die Mittel nicht ausreichen. Dann werden in der Regel festgeschriebene Förderkriterien angewendet, um die förderwürdigen Projekte auszuwählen.

Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und in der vom Bundesverband herausgegebenen Handreichung „Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen Stiftungswesen“ (PDF | 40 MB). Stiftungen, die für den und im ländlichen Raum wirken, stellt Hilke Wiest, Regionalmanagerin der benachbarten ILE-Region Wittlager Land, regelmäßig in ihrem Stiftungswiki vor. Auch hier lohnt ein regelmäßiger Besuch!

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Wort des Monats: Dorfentwicklung

RubrikengrafikWas früher unter dem Begriff „Dorferneuerung“ bekannt war, trägt seit einigen Jahren den Namen „Dorfentwicklung“. Doch was verbirgt sich dahinter? Im Wesentlichen ist die Dorfentwicklung ein Programm aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, das insbesondere auf die Entwicklung der Dörfer als Orte zum Leben, Arbeiten und Erholen abzielt. Gespeist wird das Programm aus Mitteln der EU sowie aus Bundes- und Landesmitteln. Grundlage ist, dass sich eine Dorfregion (ein oder mehrere Orte mit mindestens drei Ortsteilen) um Aufnahme in das Programm zur Dorfentwicklung bewirbt.

War dies erfolgreich, so ist im nächsten Schritt ein Dorfentwicklungsplan zu erstellen – wofür insbesondere die Einbindung der Dorfgemeinschaft wichtig ist. Dabei stehen für das Dorf wichtige Themen im Fokus, wie Innenentwicklung, Demografie und Klimaschutz, gleichermaßen die Identität der Dorfregion, das Gemeinwesen und die Stärken und Kompetenzen vor Ort. Wenn der Dorfentwicklungsplan dann genehmigt ist, können sowohl öffentliche als auch private Projekte gefördert werden, und das über mehrere Jahre hinweg. Dorfentwicklung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der ländlichen Räume in Niedersachsen – nachhaltig und zielgerichtet.

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