Abkürzung des Monats: LEADER

ilek sol x des monatsIm Rahmen der ländlichen Entwicklung ist LEADER schon lange eine bekannte und sehr wichtige Abkürzung und auch im Südlichen Osnabrücker Land spielt sie ab sofort eine große Rolle. Aber wieso ist das so? Und wofür steht LEADER überhaupt? Das erläutern wir in diesem Beitrag.

Bisher haben die sechs Kommunen des südlichen Osnabrücker Landes als ILE-Region zusammengearbeitet. ILE steht dabei für Integrierte Ländliche Entwicklung. Zum Jahresende 2022 läuft allerdings die Förderung für ILE-Regionen aus und die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre muss umgeschrieben werden. Die Kommunen haben sich dazu entschlossen, mit Beginn der neuen Förderperiode ab 2023 die gemeinsame Entwicklung als LEADER-Region als alternativem Förderformat weiter voranzutreiben.

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Zahl des Monats: 1,8 Mio.

ilek sol x des monats1,8 Mio. – so viele Betriebe profitieren weltweit vom Fairtrade-System. Aber wofür steht Fairtrade überhaupt? Fairtrade bedeutet wörtlich übersetzt fairer Handel und das ist genau das Ziel der Initiative – der Handel weltweit soll fairer und nachhaltiger gestaltet werden.

Dafür setzt sich die Initiative, die es in vielen Ländern und natürlich auch in Deutschland gibt, für eine Vielzahl von Partnerschaften ein, die festgelegte Fairtrade-Standards befolgen.
In der heutigen Zeit steigt die Bedeutung für Nachhaltigkeit und auch Fairtrade unterstützt die Gesellschaft bei einem Wandel hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise.

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Abkürzung des Monats: CSA

ilek sol x des monatsCSA: diese Abkürzung kommt einem aktuell immer häufiger zu Ohren – insbesondere im Zusammenhang mit der nachhaltigen Entwicklung in ländlichen Regionen. CSA steht für community supported agriculture und ist in Deutschland besser bekannt als Solidarische Landwirtschaft. Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte verankern die Grundsätze der CSA-Bewegung in ihrem Handeln und leisten so ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft.

Aber was verbirgt sich eigentlich genau hinter CSA? Die CSA-Bewegung folgt der Idee, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb und die Verbraucher:innen eine Wirtschaftsgemeinschaft eingehen. Letztere finanzieren die anfallenden Kosten des landwirtschaftlichen Betriebes und bekommen im Gegenzug dafür die auf dem Hof produzierten und geernteten Lebensmittel.  So entsteht ein übersichtlicher Wirtschaftskreislauf auf lokaler und persönlicher Ebene, der unabhängig vom Markt funktioniert.

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Zahl des Monats: 163

ilek sol x des monatsAuf 163 Kilometern erstreckt sich die Friedensroute zwischen Osnabrück und Münster. Entlang der gut ausgebauten Radkilometer können auch die Kommunen Bad Iburg, Bad Laer und Glandorf aus der ILE-Region Südliches Osnabrücker Land besucht werden.

Auf die Spuren der Geschichte des westfälischen Friedens begeben sich die Radfahrer:innen auf der Friedensroute und durchkreuzen dabei das schöne Südliche Osnabrücker Land. Der landschaftlich und kulturell abwechslungsreiche Radfernweg verbindet die beiden historischen Rathäuser der Friedensstädte Münster und Osnabrück, die durch ihre Friedensverhandlungen im Jahr 1648 den Dreißigjährigen Krieg beendeten. Seit April 2015 sind eben diese Rathäuser als „Stätten des Westfälischen Friedens“ mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

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Wort des Monats: Gemeinnützigkeit

ilek sol x des monatsGemeinnützigkeit ist für viele Vereine und Initiativen bereits ein Begriff, aber was steckt dahinter? Der §52 der Abgabenordnung (AO) hat dafür eindeutige Kriterien festgelegt. Neben Vereinen (sowohl eingetragen als auch nicht eingetragen) können auch Stiftungen, GmbHs und Aktiengesellschaften als gemeinnützig eingestuft werden. Die Voraussetzungen sind immer die gleichen.

Ein Verhalten, welches dem Gemeinwohl dient, lässt sich als gemeinnützig einstufen. Oftmals wird dabei weiter zwischen gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Zwecken unterschieden. Ein verfolgter Zweck wird als gemeinnützig eingestuft, wenn der Fokus der Arbeit auf der selbstlosen Unterstützung des Allgemeinwohls der Gemeinschaft liegt. Unter einem mildtätigen Zweck wird die selbstlose Förderung hilfsbedürftiger Menschen verstanden. Werden Religionsgemeinschaften gefördert, wird entsprechend des kirchlichen Zwecks gehandelt.

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Zahl des Monats: 37

...des Monats37 % der Bevölkerung ab 14 Jahren engagieren sich in Niedersachsen ehrenamtlich und tragen so einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander bei. Die Bandbreite an Bereichen, in denen ehrenamtliches Engagement stattfindet, ist groß: vom sozialen und kulturellen über den sportlichen bis hin zum politischen und gesellschaftlichen Bereich ist alles dabei. Dabei gibt es ganz vielfältige Möglichkeiten für das Engagement.

Eine ehrenamtliche Tätigkeit ist für viele ein guter Ausgleich zum Alltag in beispielweise Schule, Beruf oder Ruhestand und bietet die Chance, etwas für das Gemeinwohl zu tun und andere Menschen zu unterstützen. Außerdem hilft es, sich und seine Kompetenzen weiterzuentwickeln und die eigenen Stärken und Talente kennenzulernen – und der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz!

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Wort des Monats: Coworking

... des MonatsCoworking fand in den letzten Jahren vor allem in Ballungsräumen großen Anklang. Auch für den ländlichen Raum bietet dieses noch recht junge Konzept einige Potenziale.
Aber wofür steht Coworking überhaupt? Ganz einfach lässt sich dieser englische Begriff als „zusammenarbeiten“ übersetzen. Doch eigentlich verbirgt sich hinter dem Begriff noch viel mehr: von Startups über Freiberuflern bis hin zu digitalen Nomaden und unabhängigen Kreativen – in sogenannten Coworking Spaces kommen sie alle zusammen und profitieren voneinander. Neben „geschlossenen“ Flächen, wie Büros und Konferenzräume, stehen auch verschiedene Gemeinschaftsräume zur Verfügung. So lässt sich auf der einen Seite unabhängig an individuellen Projekten arbeiten und auf der anderen Seite gehören Austausch und gegenseitige Unterstützung zum Alltag in Coworking Spaces.

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Wort des Monats: Förderantrag

ilek sol x des monatsRegionalmanagement und Förderantrag – die beiden Begriffe gehören einfach zusammen! Sobald es um die Beantragung einer möglichen Projektförderung geht, kommt schnell der Begriff Förderantrag ins Spiel. Dieser ist in der Regel eine notwendige Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln. Aber was verbirgt sich überhaupt hinter einem Förderantrag? Viele Stiftungen und Mittelgeber haben dabei unterschiedliche und mehr oder wenig konkrete Vorgaben zu den Anträgen. Man kann daher nicht von dem einen richtigen Förderantrag sprechen, sondern muss ihn immer dem jeweiligen Förderprogramm anpassen.  

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Zahl des Monats: 202

ilek sol x des monats202 ZILE-Anträge gingen beim ArL in der Geschäftsstelle Osnabrück zum Stichtag 15. Oktober 2020 mit einer beantragten Fördersumme von 22,9 Mio. Euro ein. Dies ist eine erneute Steigerung gegenüber der Zahl der eingereichten Anträge zum Förderstichtag aus dem Jahr 2019. 37 Anträge kommen dabei aus dem Südlichen Osnabrücker Land. Eingereicht wurden die Anträge von Kommunen, Vereinen und Privatpersonen.

Diese Zahl der Anträge unterstreicht deutlich die vielen Aktivitäten im SOL. Die unterschiedlichen Förderbereiche der ZILE-Richtlinie wie Dorfentwicklung, Basisdienstleistungen, Ländlicher Tourismus oder Kulturerbe stehen auch für die Themenvielfalt der eingereichten Anträge. Eins ist für alle gleich: Jeder Antragsteller profitiert bei einem positiven Bescheid vom Förderbonus durch die Zugehörigkeit zur ILE-Region Südliches Osnabrücker Land. Öffentliche Projekte oder gemeinnützige Vereine erhalten 10 % ILE-Bonus, private Maßnahmen 5% ILE-Bonus. Wir drücken allen Antragstellern die Daumen!

Für Fragen zur ZILE-Richtlinie stehe ich Ihnen als Regionalmanager gerne zur Verfügung!

Link ZILE-Richtlinie

Zahl des Monats: 3,9 Millionen

ilek sol x des monatsGibt es in Deutschland einen Fachkräftemangel? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Derzeit ist ein flächendeckender Mangel noch nicht festzustellen; einige Branchen spüren aber bereits eine deutliche Verknappung an Fachkräften.

Der demografische Wandel ist hierbei ein wesentlicher Faktor. Durch die zunehmend alternde Gesellschaft entwickelt sich die Sicherung des Fachkräftebedarfs zunehmend zu einer Herausforderung. So wird sich der Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland (20-65 Jahre) nach aktuellen Vorausberechnungen bis 2030 um 3,9 Millionen Personen verringern. Mit Blick auf das Jahr 2060 werden es schon 10,2 Millionen weniger Erwerbsfähige sein. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Unternehmen bei der Gewinnung und Ansprache von Fachkräften neue Wege gehen müssen.

Auch das Südliche Osnabrücker Land hält hierzu Angebote bereit, die mit den Entwicklungspartnern von MaßArbeit und Servicestelle Schule-Wirtschaft umgesetzt werden. Der regionale Austausch im „Netzwerk Betriebe-Schulen“ und die Ausbildungs- und Kontaktmesse Azubis werben Azubis gehören dazu. Ein neues Angebot für kleinere Firmen ist die „Azubi-Ansprache per Video“, die aktuell von Wirtschaftsförderung WIGOS und MaßArbeit umgesetzt wird.