Schnell & Aktuell

Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Das Regionalmanagement macht Weihnachtsurlaub

weihnachtenLiebe Partner*innen, liebe Leser*innen,

das Jahr 2019 war ein ganz besonderes, denn das Regionalmanagement feierte 10 Jahre ILEK SOL. In der vergangenen Dekade haben wir im Südlichen Osnabrücker Land zahlreiche Projekte umgesetzt, die uns zum Teil heute noch begleiten – beispielsweise die Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis, die in diesem Jahr ebenfalls ihr 10-jähriges Jubiläum feierte. Aber auch neue Projekte wie die Jugendbeteiligung zu ÖPNV und Mobilität oder die Workshops zu historischen Führungen prägten das vergangene Jahr.

Ich danke allen Bürgermeister*innen, Projektpartner*innen, Vereinen und Verbänden für die gute Zusammenarbeit und freue mich schon darauf, auch 2020 und darüber hinaus wieder viele Projekte für das Südliche Osnabrücker Land umzusetzen. Bis dahin wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Ab dem 6. Januar bin ich wieder für Sie da.

Ihr

Hendrik Kettler

Das Südliche Osnabrücker Land soll ILE-Region bleiben: Positionspapier überreicht

pospapierDie ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück sind eine Erfolgsgeschichte: Sie haben die Bürgerbeteiligung gestärkt und zahlreiche Projekte zur integrierten ländlichen Entwicklung umgesetzt. Noch ist allerdings unklar, ob die „Option ILE“ auch über das Ende der aktuellen Förderperiode hinaus bestehen bleibt. Mit einem Positionspapier haben sich die Regionen, darunter auch das Südliche Osnabrücker Land, jetzt dafür stark gemacht, die Integrierte Ländliche Entwicklung im Osnabrücker Land fortzuführen.

Am 4. Dezember übergab Landrätin Anna Kebschull zusammen mit zahlreichen Bürgermeister*innen aus dem gesamten Landkreis Osnabrück das Positionspapier an Staatssekretär Rainer Beckedorf, der die erkrankte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast vertrat. Für das Südliche Osnabrücker Land nahmen Dr. Magdalene Heuvelmann (Bürgermeisterin Glandorf) und Hendrik Kettler (Regionalmanager) an der Übergabe teil.

Ebenfalls anwesend waren Bürgermeister und Regionalmanager der übrigen vier ILE-Regionen des Landkreises, Kreisrat Dr. Winfried Wilkens, Norbert Wencker und Uwe-Heinz Bendig vom Amt für Regionale Landesentwicklung, sowie weitere Vertreter aus den Regionen, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

In dem Papier setzen sich die ILE-Regionen dafür ein, die integrierte ländliche Entwicklung auch in der nächsten EU-Förderperiode von 2021 bis 2027 fortzuführen. In den vergangenen Jahren wurden durch verschiedene Beteiligungsformate Bürger*innen in die Weiterentwicklung des ländlichen Raums einbezogen und diverse Projekte vor Ort umgesetzt. Beispielhaft für die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land sind unter anderem die Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis, die geführten Touren zu Land und Wirtschaft, das Kunstprojekt "Lichtung der Bildhauer", das regionale "Netzwerk Betriebe-Schulen" sowie die Begleitung von Vereinen und Initiativen bei der Schaffung von Treffpunkten.

Staatssekretär Beckedorf erklärte, dass das Anliegen des Positionspapiers berücksichtigt werde. Er konnte jedoch keine Aussagen treffen, ob die integrierte ländliche Entwicklung fortgeführt wird. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land weiter bestehen bleibt.

Niedersächsischer Klimaschutz-Wettbewerb „Klima kommunal“ geht in die sechste Runde

klimakommunalDer Startschuss ist gefallen: Seit dem 1. November läuft die sechste Runde des niedersächsischen Klimaschutz-Wettbewerbs „Klima kommunal“. Hier können sich Kommunen um Geldpreise und den Titel „Niedersächsische Klimakommune 2020“ bewerben. Weitere Preise werden für „Leuchtturmprojekte“ im Klimaschutz vergeben. Diese können bereits abgeschlossen sein oder sich noch in Umsetzung befinden; auch innovative Projektideen können eingereicht werden.

Die Teilnahmefrist läuft noch bis zum 31. März 2020. Bewerben können sich Kommunen aller Größen sowie kommunale Unternehmen und Verbände. Eine Fachjury entscheidet dann bis zum Sommer über die Preisvergabe.

Von Pättkes und Landmaschinen: Workshop zu historischen Pfaden in Glandorf

paettkes1Historische Pfade und Rundgänge erfreuen sich großer Beliebtheit. Um die Gestaltung und Präsentation dieser Routen ging es am 23. November in den Vereinsräumen von Kultour-Gut! Glandorf e.V. Interessierte Vertreter*innen von Heimat- und Kulturvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich hier zu einem thematischen Workshop eingefunden.

Dr. Andreas Eiynck (Leiter des Emslandmuseums Lingen) berichtete aus seinem Erfahrungsschatz und stellte verschiedene Beispiele vor. Dabei ging er auch auf Fragen der Öffentlichkeitsarbeit sowie auf Multimedia-Angebote im Internet ein. Als praktisches Beispiel diente die historische Pättkes-Tour im Glandorfer Ortskern, auf der sich die Teilnehmer*innen verschiedene Stationen anschauten. Diese sind zum Teil mit kurzen Hörspielen versehen, die über das Smartphone abgerufen werden können. Ein Besuch auf dem Hof Recker in Sudendorf, der das Museum für historische Landtechnik des VHLT Glandorf beherbergt, rundete das Tagesprogramm ab.

Die Workshop-Reihe für Heimat- und Kulturvereine wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

Wort des Monats: Klimafolgenanpassung

ilek sol x des monatsDie Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich auf unterschiedliche Weise, am deutlichsten wohl an der Zunahme heißer Tage. Gerade die vergangenen beiden Sommer haben zu ausgeprägter Trockenheit geführt, so dass in einigen Regionen bereits Veränderungen in der Naturlandschaft wahrnehmbar sind. Hinzu kommen weitere extreme Wetterereignisse wie Starkregen und Hochwasser. Dabei sind Regionen durchaus unterschiedlich stark betroffen; man spricht hier von den „Verwundbarkeiten“, die von Ort zu Ort variieren können.

Mit den Auswirkungen des Klimawandels und dem Umgang mit den Verwundbarkeiten befasst sich die sog. „Klimafolgenanpassung“. Dabei geht es einerseits darum, ein Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels zu schaffen; andererseits werden Anpassungsstrategien mit den Akteuren einer Region entwickelt, um die Verwundbarkeiten zu identifizieren und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Relevante Handlungsfelder können dabei z.B. Siedlungsraum und Stadtplanung, Land- und Forstwirtschaft, Industrie, Gewerbe, Verkehr, Gesundheitswesen und Tourismus sein. Konsens ist, dass Klimaschutz und Klimafolgenanpassung Hand in Hand gehen müssen; zur Behandlung der Ursachen, aber auch zur Bewältigung der Symptome des Klimawandels.

Weitere Informationen zum Thema hält z.B. das Wuppertal Institut bereit.