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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 4.0: Bewerbungsfrist läuft!

zukunftDer Zukunftsfonds Ortsentwicklung im Landkreis Osnabrück geht in die vierte Runde. Mit der Auftaktveranstaltung am 5. April im Kreishaus fiel der Startschuss für die neue Bewerbungsphase, die noch bis zum 23. Mai 2018 läuft.

Beim Zukunftsfonds geht es insbesondere um die Idee der kooperativen Entwicklung in den Städten und Gemeinden des Osnabrücker Landes. Diese können sich in Kooperation mit privaten, örtlichen Initiativen (Werbegemeinschaft, Stadtmarketing o.ä.) um Fördermittel für die Stärkung der Innenstädte und Ortskerne bewerben. Im Fokus steht die Förderung investiver und nicht-investiver Maßnahmen, d.h. in Geschäfte, Immobilien, den (halb-)öffentlichen Raum, aber auch in Masterpläne, Workshops und Schulungen.

Weitere aktuelle Informationen sowie die Aussschreibung und die Teilnahmeunterlagen finden Sie hier!

Endlich verständlich: Förderbereich Basisdienstleistungen

Logo der Rubrik Endlich verständlich mit einer GlühbirneIm Förderdschungel wimmelt es von unbekannten Begriffen, die eigentlich essenzielle (Förder-)Bereiche nicht nur des dörflichen Lebens beschreiben. Einer dieser Begriffe sind die „Basisdienstleistungen“: Dahinter verbergen sich allgemein Einrichtungen, die für die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung wichtig sind, zum Beispiel die Nahversorgung oder medizinische Dienstleistungen. Der entsprechende Förderbereich unterstützt deshalb vor allem Projekte, die Lebensqualität und Wirtschaftskraft vor Ort erhalten und damit negative Folgen des Demografischen Wandels auf die Versorgung am Wohnort reduzieren.

Konkret bedeutet das: Wenn es darum geht, notwendige Einrichtungen bzw. Dienstleistungsangebote zu schaffen, zu erweitern oder zu erhalten, dann stehen grundsätzlich Fördermittel aus der ländlichen Entwicklung zur Verfügung. Dabei kann es zum Beispiel um Dorfläden und kleine Versorgungszentren mit Einzelhandel gehen, aber auch um Einrichtungen wie Apotheken, Poststellen, Banken oder die Betreuung von Senioren. Auch die ärztliche Versorgung oder der „Dorfhelferservice“ zählen zu den Basisdienstleistungen. Zu dem Förderbereich gehören weiterhin Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die auf bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Jugendliche oder Senioren ausgerichtet sind sowie Angebote rund um das Thema Mobilität

Projektnetzwerk Ländliche Räume Niedersachsen

ProjektnetzwerkDie ländlichen Räume machen tiefgreifende Veränderungen durch, die Bevölkerung wird weniger, älter und vielfältiger. Gerade die Daseinsvorsorge wird dadurch zu einer Herausforderung. Hier müssen Städte und Gemeinden zunehmend kreative Ansätze entwickeln, um zukunftsfähig und attraktiv zu bleiben.

Auch Vereine, Initiativen und das Ehrenamt spielen dabei eine große Rolle; mit ihren gemeinnützigen Projekten und Aktivitäten sind sie eine unverzichtbare Säule der Entwicklung. Was dabei an innovativen Ideen und frischen Ansätzen umgesetzt wird, ist häufig nur in der eigenen Gemeinde oder Region bekannt. Nur wenigen „Leuchtturmprojekten“ kommt überregionale Aufmerksamkeit zu. Genau das will das Projektnetzwerk Ländliche Räume ändern.

Der Ansatz ist, Best-Practice-Beispiele zu vermitteln und in einer zentralen Anlaufstelle sichtbar zu machen. Anregungen und Ideen für neue Projekte, Tipps und Hinweise zur Umsetzung – all das findet sich hier. Über 200 Projekte zu den Themen „Grundversorgung und Wohnen“, „Gesellschaft und Soziales“, „Gesundheit“, „Bildung und Kultur“, „Mobilität“ und „Digitalisierung“ können bereits eingesehen werden. Dabei lebt das Netzwerk vom Mitmachen: Sie sind ausdrücklich eingeladen, auch Projekte aus dem Südlichen Osnabrücker Land hinzuzufügen; ein Projektformular macht das möglich. Bei Rückfragen steht das Regionalmanagement zur Verfügung.

Treffen in Osnabrück: fünf Regionalmanagements im Dialog

REM Austausch 2018Fünf Regionalmanagements gibt es im Osnabrücker Land, fast der gesamte Landkreis Osnabrück ist durch ILE-Regionen abgedeckt. Entsprechend groß ist die Vielfalt an Themen und auch an Projekten, die hier umgesetzt werden. Da liegt es nahe, sich regelmäßig auszutauschen und gegenseitig über aktuelle Vorhaben und Aktivitäten zu informieren. Zu diesem „Blick über den Tellerrand“ trafen sich gestern die RegionalmanagerInnen aus den Regionen Nördliches Osnabrücker Land, Hufeisen, Wittlager Land, Melle und Südliches Osnabrücker Land. Austausch und Kooperation lohnen sich – das haben die Regionalmanagements nicht zuletzt mit dem gemeinsamen „Markt der Fördermöglichkeiten“ unter Beweis gestellt, den sie Ende 2017 mit dem Landschaftsverband organisiert haben. Nach dem Gespräch war man sich einig: Es gibt viele gemeinsame Themen, die auch über die einzelnen ILE-Regionen hinaus spannend sind; an Stoff für die kommenden Austauschtreffen mangelt es also nicht.

Begriff des Monats: Bedarfsverkehre

RubrikengrafikDer öffentliche Personennahverkehr (kurz ÖPNV) wimmelt von Begriffen, die für „Einsteiger“ verwirrend sein können. Dazu gehören auch die „Bedarfsverkehre“ – der Begriff beschreibt alle Formen des ÖPNV, die nicht im Rahmen der üblichen Linienverkehre stattfinden, sondern sich nach dem kurzfristigen Bedarf des Fahrgastes richten. Vor allem in ländlichen Regionen können sie eine sinnvolle, flexible Alternative sein, um den fest getakteten Nahverkehr zu ergänzen. Der Vorteil der bedarfsgesteuerten Variante liegt darin, dass sie in der Regel mit kleineren Fahrzeugen und einem geringeren Personalaufwand realisiert werden können; durch die Bedarfsorientierung können auch „Leerfahrten“ weitgehend vermieden werden.

Ein Beispiel sind die sogenannten „Rufbusse“ oder „Anrufbusse“, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sie halten nicht an festgelegten Haltestellen, stattdessen teilt der Fahrgast den Fahrtwunsch und die Zahl der Fahrgäste vorher einer Zentrale mit, die die Fahrt organisiert. Üblicherweise kann das über das Telefon oder eine App erfolgen. In einigen Systemen kann die Bedienung auch von Taxis übernommen werden, wenn die Auslastung gering ist.

Eine weitere Form ist der „Bürgerbus“: Hier nehmen engagierte Bürger das Steuer selbst in die Hand, um Fahrtenangebote zu schaffen, die durch den Linienverkehr nicht abgedeckt werden. Meist bilden sich dazu Bürgerbus-Vereine; die Busse fahren dabei nach einem festen, aber stark am Bedarf orientierten Fahrplan oder auch vollständig bedarfsorientiert. Die Fahrpreise orientieren sich bei den Bedarfsverkehren oft am regulären Tarifsystem der Verkehrsunternehmen. Auch die finanzielle Bezuschussung von Bedarfsverkehren ist möglich.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur) im Südlichen Osnabrücker Land.