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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Projektnetzwerk Ländliche Räume Niedersachsen

ProjektnetzwerkDie ländlichen Räume machen tiefgreifende Veränderungen durch, die Bevölkerung wird weniger, älter und vielfältiger. Gerade die Daseinsvorsorge wird dadurch zu einer Herausforderung. Hier müssen Städte und Gemeinden zunehmend kreative Ansätze entwickeln, um zukunftsfähig und attraktiv zu bleiben.

Auch Vereine, Initiativen und das Ehrenamt spielen dabei eine große Rolle; mit ihren gemeinnützigen Projekten und Aktivitäten sind sie eine unverzichtbare Säule der Entwicklung. Was dabei an innovativen Ideen und frischen Ansätzen umgesetzt wird, ist häufig nur in der eigenen Gemeinde oder Region bekannt. Nur wenigen „Leuchtturmprojekten“ kommt überregionale Aufmerksamkeit zu. Genau das will das Projektnetzwerk Ländliche Räume ändern.

Der Ansatz ist, Best-Practice-Beispiele zu vermitteln und in einer zentralen Anlaufstelle sichtbar zu machen. Anregungen und Ideen für neue Projekte, Tipps und Hinweise zur Umsetzung – all das findet sich hier. Über 200 Projekte zu den Themen „Grundversorgung und Wohnen“, „Gesellschaft und Soziales“, „Gesundheit“, „Bildung und Kultur“, „Mobilität“ und „Digitalisierung“ können bereits eingesehen werden. Dabei lebt das Netzwerk vom Mitmachen: Sie sind ausdrücklich eingeladen, auch Projekte aus dem Südlichen Osnabrücker Land hinzuzufügen; ein Projektformular macht das möglich. Bei Rückfragen steht das Regionalmanagement zur Verfügung.

Treffen in Osnabrück: fünf Regionalmanagements im Dialog

REM Austausch 2018Fünf Regionalmanagements gibt es im Osnabrücker Land, fast der gesamte Landkreis Osnabrück ist durch ILE-Regionen abgedeckt. Entsprechend groß ist die Vielfalt an Themen und auch an Projekten, die hier umgesetzt werden. Da liegt es nahe, sich regelmäßig auszutauschen und gegenseitig über aktuelle Vorhaben und Aktivitäten zu informieren. Zu diesem „Blick über den Tellerrand“ trafen sich gestern die RegionalmanagerInnen aus den Regionen Nördliches Osnabrücker Land, Hufeisen, Wittlager Land, Melle und Südliches Osnabrücker Land. Austausch und Kooperation lohnen sich – das haben die Regionalmanagements nicht zuletzt mit dem gemeinsamen „Markt der Fördermöglichkeiten“ unter Beweis gestellt, den sie Ende 2017 mit dem Landschaftsverband organisiert haben. Nach dem Gespräch war man sich einig: Es gibt viele gemeinsame Themen, die auch über die einzelnen ILE-Regionen hinaus spannend sind; an Stoff für die kommenden Austauschtreffen mangelt es also nicht.

Begriff des Monats: Bedarfsverkehre

RubrikengrafikDer öffentliche Personennahverkehr (kurz ÖPNV) wimmelt von Begriffen, die für „Einsteiger“ verwirrend sein können. Dazu gehören auch die „Bedarfsverkehre“ – der Begriff beschreibt alle Formen des ÖPNV, die nicht im Rahmen der üblichen Linienverkehre stattfinden, sondern sich nach dem kurzfristigen Bedarf des Fahrgastes richten. Vor allem in ländlichen Regionen können sie eine sinnvolle, flexible Alternative sein, um den fest getakteten Nahverkehr zu ergänzen. Der Vorteil der bedarfsgesteuerten Variante liegt darin, dass sie in der Regel mit kleineren Fahrzeugen und einem geringeren Personalaufwand realisiert werden können; durch die Bedarfsorientierung können auch „Leerfahrten“ weitgehend vermieden werden.

Ein Beispiel sind die sogenannten „Rufbusse“ oder „Anrufbusse“, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sie halten nicht an festgelegten Haltestellen, stattdessen teilt der Fahrgast den Fahrtwunsch und die Zahl der Fahrgäste vorher einer Zentrale mit, die die Fahrt organisiert. Üblicherweise kann das über das Telefon oder eine App erfolgen. In einigen Systemen kann die Bedienung auch von Taxis übernommen werden, wenn die Auslastung gering ist.

Eine weitere Form ist der „Bürgerbus“: Hier nehmen engagierte Bürger das Steuer selbst in die Hand, um Fahrtenangebote zu schaffen, die durch den Linienverkehr nicht abgedeckt werden. Meist bilden sich dazu Bürgerbus-Vereine; die Busse fahren dabei nach einem festen, aber stark am Bedarf orientierten Fahrplan oder auch vollständig bedarfsorientiert. Die Fahrpreise orientieren sich bei den Bedarfsverkehren oft am regulären Tarifsystem der Verkehrsunternehmen. Auch die finanzielle Bezuschussung von Bedarfsverkehren ist möglich.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur) im Südlichen Osnabrücker Land.

 

Projektschau: Berufsbilder im Blick

Berufsbilder im BlickDie Zeiten, in denen Unternehmen aus einer Vielzahl von Bewerbern ihre Auszubildenden auswählen konnten, sind vorbei. Auch im Südlichen Osnabrücker Land wird es für Betriebe zunehmend schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Einer der Gründe: Viele Jugendliche entscheiden sich für einen der zehn beliebtesten Ausbildungsberufe, die überwiegend im kaufmännischen Bereich liegen. Unternehmen in Industrie, Handwerk sowie im Gastgewerbe haben da oft das Nachsehen – auch weil ihre Tätigkeiten Schulabgängern oft schlichtweg unbekannt sind.

Angesichts dieser Entwicklung wurde das Thema „Fachkräftesicherung“ im Rahmen der ILEK-Fortschreibung als Handlungsfeld für das Südliche Osnabrücker Land aufgenommen. Als einen Baustein im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat Regionalmanager Hendrik Kettler in Kooperation mit der Neuen Osnabrücker Zeitung die Artikelreihe „Berufsbilder im Blick“ ins Leben gerufen. Die Serie stellt verschiedene Betriebe in den sechs Südkreis-Kommunen und ihre Auszubildenden vor – vom Medientechnologen Druck bis zum Hotelfachmann. Ziel ist es zum einen, weniger bekannte Ausbildungsberufe ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, zum anderen soll auch ein Überblick über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im SOL gegeben werden.

Auf unserer neu eingerichteten Themenseite zur Artikelreihe „Berufsbilder im Blick“ finden Sie ab sofort weitere Informationen und die Links zu allen bisher erschienenen Artikeln. Viel Spaß beim Lesen!

Endlich verständlich: Förderbereich Ländlicher Tourismus

Logo der Rubrik Endlich verständlich mit einer GlühbirneWanderwege, Radrouten, Hofcafés – oft fallen diese Stichworte, wenn es um den Begriff „Ländlicher Tourismus“ geht. Grob gesehen fallen alle Projekte, die den Fremdenverkehr ankurbeln und Besucher anlocken in diese Rubrik. Dabei kann es um die Ansprache einer oder mehrerer Zielgruppen gehen: Wanderer, Radfahrer, Wellness-Freunde, Kulturtouristen… Die Bandbreite an Schwerpunkten ist riesig.

Viele Regionen setzen auf das Handlungsfeld Tourismus als „Entwicklungsmotor“ – somit ist es auch Bestandteil vieler regionaler Entwicklungskonzepte. Dabei ist ländlicher Tourismus kein Selbstläufer: Zukunftsorientierte Vorhaben müssen bestimmten Qualitätskriterien folgen; das gilt insbesondere, wenn Fördermitteln eingeworben werden sollen. Wichtig sind z.B. Themen wie die Vernetzung mit anderen touristischen Projekten und Einrichtungen, die einheitliche Gestaltung (z.B. bei Beschilderungen) sowie die Einbindung in touristische Konzepte und die Abstimmung mit Partnern. Außerdem geht es auch im Bereich des Tourismus zunehmend um den Aspekt der Barrierefreiheit.

Neue Vorhaben bedürfen vor allem eines professionellen Managements, das von Beginn an sowohl die Planung als auch die Kommunikation mit Projektpartnern im Auge behält. Die erfolgreichen Vorhaben aus dem Südlichen Osnabrücker Land rund um Ahornweg, Grenzgängerroute und GesundheitsPfade sowie der überregionale Ansatz zum Masterplan Wandern sind gute Beispiele dafür. Sie machen deutlich, dass Kooperation und Abstimmung wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Tourismus-Projekte sind – nicht nur im ländlichen Raum.

Link-Tipp zum Weiterlesen: pro-t-in Blog-Beitrag zum ländlichen Tourismus