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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

ILE-Info: Aktuelle Projekte aus den ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück

ILE Info 2017 2018Im Landkreis Osnabrück gibt es nicht nur die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land, sondern noch vier weitere: Nördliches Osnabrücker Land, Hufeisen, Wittlager Land und Melle (ILE = Integrierte Ländliche Entwicklung). Und in allen Regionen kümmern sich Regionalmanagements um Projekte aus den verschiedensten Bereichen: Ob Demografischer Wandel, Ortsentwicklung, Tourismus, Ehrenamt, Fachkräftesicherung – die Bandbreite an Aktionen und Vorhaben ist groß.

Einen Einblick anhand ausgewählter Projekte bietet die „ILE-Info“, ein gemeinsamer Newsletter, der von allen fünf Regionalmanagements herausgegeben wird. Die aktuelle Ausgabe mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr ist nun frisch erschienen. Als ein besonders erfolgreiches Projekt wird auch der gemeinsame „Markt der Fördermöglichkeiten“ vom November 2017 in den Blick genommen. „Was passiert in den ILE-Regionen im Osnabrücker Land?“ – die ILE-Info zeigt es auf!

Lichtung der Bildhauer - Skulpturenkunst auf der Landesgartenschau

BildhauerDie Landesgartenschau in Bad Iburg ist das regionale Highlight des Jahres 2018. Sie bietet einen grandiosen und farbenfrohen Rahmen für eine Vielzahl an Aktionen und Events. Ein ganz besonderes Projekt führt dabei der Verein Kunst und Kultur KuK SOL e.V. gemeinsam mit den sechs Städten und Gemeinden der ILE-Region Südliches Osnabrücker Land durch.

Insgesamt sieben ausgewählte Künstlerinnen und Künstler schaffen auf der „Lichtung der Bildhauer“ im Waldkurpark Skulpturen und stellen diese dort aus. Über die Laufzeit der Landesgartenschau hinweg haben sie jeweils zwei Wochen Zeit, um ihre Kunstwerke aus Holz, Metall oder Sandstein zu erstellen. Dabei gehen die Künstler eine Patenschaft mit den SOL-Kommunen ein: Im Anschluss an die Aktion werden die Skulpturen als Dauerleihgaben in den Städten und Gemeinden der Region zu sehen sein.

Das Besondere dabei: Die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau können den kreativen Arbeitsprozess und die Entstehung der Skulpturen „live“ miterleben. Eine einmalige Gelegenheit also, um den Kunstschaffenden bei der Gestaltung ihrer Werke über die Schulter zu schauen und auch mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die kreativen Köpfe freuen sich auf einen intensiven Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern!

Folgende Künstlerinnen und Künstler nehmen in den folgenden Zeiträumen teil:
-    für Bad Laer: Margit Rusert/ Franz Greife (Holz), 18.04. - 30.04.2018
-    für Bad Iburg: Axel Buschmann (Holz), 16.05. - 30.05.2018
-    für Bad Rothenfelde: Rainer Ern (Holz), 17.06. - 01.07.2018
-    für Dissen aTW: Jörg Spätig (Metall), 06.08. - 20.08.2018
-    für Glandorf: Martina Kreitmeier (Holz), 03.09. - 16.09.2018
-    für Hilter a.T.W.: Angela Große (Sandstein), 21.09. - 05.10.2018

Wir freuen uns über die gemeinsame Aktion und laden alle Gäste der Landesgartenschau Bad Iburg ganz herzlich ein, die „Lichtung der Bildhauer“ zu besuchen!

Aktuelle Infos zur Aktion unter www.kukdissen.de

Thema des Monats: Crowdfunding

RubrikengrafikWohl jeder Projektträger kennt den oft kritischen Punkt einer guten Idee: die Finanzierung. Neben Fördermitteln über die ZILE-Richtlinie oder Stiftungen hat das „Crowdfunding“ bei der Realisierung von Projekten in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Begriff ist ein Kunstwort aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Finanzierung durch die Menge“, wobei die „Menge“ sich in erster Linie auf Internetnutzer bezieht – denn Crowdfunding spielt sich in der Regel auf etablierten Online-Plattformen ab. Hier können Projektträger Geld einwerben und so ihre Projekte Wirklichkeit werden lassen.

Es gibt unterschiedliche Finanzierungs- und Anreizmodelle des Crowdfundings – in den meisten Fällen muss ein vom Projektträger vorab definierter Mindestbetrag in einem bestimmten Zeitraum eingeworben werden. Unterstützer, je nach Höhe des Geldbetrags, erhalten dafür ein Dankeschön, die Nennung als Unterstützer etc. Ein Selbstläufer ist Crowdfunding aber nicht: Das Anliegen muss kompakt und überzeugend dargestellt werden, um gute Chancen auf viele Unterstützer zu haben. Auch eine durchdachte Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder in der örtlichen Presse, ist hilfreich.

Bekannte Crowdfunding-Plattformen im deutschsprachigen Raum sind z.B. das Informationsportal www.crowdfunding.de, die nachhaltige Projektbörse www.ecocrowd.de oder auch www.fairplaid.org für den Bereich Sport.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur) im Südlichen Osnabrücker Land.

 

Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 4.0: Bewerbungsfrist läuft!

zukunftDer Zukunftsfonds Ortsentwicklung im Landkreis Osnabrück geht in die vierte Runde. Mit der Auftaktveranstaltung am 5. April im Kreishaus fiel der Startschuss für die neue Bewerbungsphase, die noch bis zum 23. Mai 2018 läuft.

Beim Zukunftsfonds geht es insbesondere um die Idee der kooperativen Entwicklung in den Städten und Gemeinden des Osnabrücker Landes. Diese können sich in Kooperation mit privaten, örtlichen Initiativen (Werbegemeinschaft, Stadtmarketing o.ä.) um Fördermittel für die Stärkung der Innenstädte und Ortskerne bewerben. Im Fokus steht die Förderung investiver und nicht-investiver Maßnahmen, d.h. in Geschäfte, Immobilien, den (halb-)öffentlichen Raum, aber auch in Masterpläne, Workshops und Schulungen.

Weitere aktuelle Informationen sowie die Aussschreibung und die Teilnahmeunterlagen finden Sie hier!

Endlich verständlich: Förderbereich Basisdienstleistungen

Logo der Rubrik Endlich verständlich mit einer GlühbirneIm Förderdschungel wimmelt es von unbekannten Begriffen, die eigentlich essenzielle (Förder-)Bereiche nicht nur des dörflichen Lebens beschreiben. Einer dieser Begriffe sind die „Basisdienstleistungen“: Dahinter verbergen sich allgemein Einrichtungen, die für die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung wichtig sind, zum Beispiel die Nahversorgung oder medizinische Dienstleistungen. Der entsprechende Förderbereich unterstützt deshalb vor allem Projekte, die Lebensqualität und Wirtschaftskraft vor Ort erhalten und damit negative Folgen des Demografischen Wandels auf die Versorgung am Wohnort reduzieren.

Konkret bedeutet das: Wenn es darum geht, notwendige Einrichtungen bzw. Dienstleistungsangebote zu schaffen, zu erweitern oder zu erhalten, dann stehen grundsätzlich Fördermittel aus der ländlichen Entwicklung zur Verfügung. Dabei kann es zum Beispiel um Dorfläden und kleine Versorgungszentren mit Einzelhandel gehen, aber auch um Einrichtungen wie Apotheken, Poststellen, Banken oder die Betreuung von Senioren. Auch die ärztliche Versorgung oder der „Dorfhelferservice“ zählen zu den Basisdienstleistungen. Zu dem Förderbereich gehören weiterhin Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die auf bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Jugendliche oder Senioren ausgerichtet sind sowie Angebote rund um das Thema Mobilität