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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Förderprogramm für kleine Kultureinrichtungen

KulturbetriebeAuch in diesem Jahr bietet das Land Niedersachsen ein Investitionsförderprogramm für kleine Kultureinrichtungen an. Insgesamt werden ca. 71.000 Euro innerhalb des Programms vom Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) vergeben. Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen, wie zum Beispiel Theaterstücke, im Kalenderjahr durchführen.

Für das kulturelle Leben und die Vielfalt an Angeboten sind kleine Kultureinrichtungen von großer Bedeutung für die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land. Damit sie auch weiterhin ihren Beitrag zu einem attraktiven Lebens- und Wohnumfeld leisten können, hat sich das Förderprogramm zum Ziel gesetzt, die bestehende Kulturlandschaft zu unterstützen und ehrenamtliches Engagement und private Initiativen in der Kultur zu stärken.

Förderfähig sind im Rahmen des Investitionsprogramms bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, digitale Infrastruktur, Veranstaltungstechnik, Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität sowie Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Das Investitionsprogramm besteht aus zwei Förderlinien. Anträge mit Fördersummen von 1.000 Euro bis 25.000 Euro können in der Förderlinie 1 direkt beim LVO bis zum 30.06.2021 gestellt werden. Dabei sind maximal 75 % der Gesamtkosten der Maßnahme förderfähig. Eine Umsetzung des Projektes muss dann bis Ende 2022 geschehen. Bei Rückfragen stehen die Ansprechpartnerinnen Frau Dr. Tauss (0541 600585-0, info@lvosl.de) und Frau Hauff (0541 600585-12, hauff@lvosl.de) sowie natürlich das Regionalmanagement zur Verfügung.

Im Rahmen der Förderlinie 2 werden größere Projekte mit einer Fördersumme von über 25.000 Euro und bis zu 75.000 Euro unterstützt. Eine Antragsstellung ist hierfür auch bis zum 30.06.2021 möglich und läuft direkt über das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Weitere Informationen dazu gibt es unter: Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen.

Kommen Sie gerne auf das Regionalmanagement zu, wenn Sie einen Förderantrag im Rahmen des Investitionsprogramms für Ihren Kulturbetrieb stellen möchten.

Wort des Monats: Coworking

... des MonatsCoworking fand in den letzten Jahren vor allem in Ballungsräumen großen Anklang. Auch für den ländlichen Raum bietet dieses noch recht junge Konzept einige Potenziale.
Aber wofür steht Coworking überhaupt? Ganz einfach lässt sich dieser englische Begriff als „zusammenarbeiten“ übersetzen. Doch eigentlich verbirgt sich hinter dem Begriff noch viel mehr: von Startups über Freiberuflern bis hin zu digitalen Nomaden und unabhängigen Kreativen – in sogenannten Coworking Spaces kommen sie alle zusammen und profitieren voneinander. Neben „geschlossenen“ Flächen, wie Büros und Konferenzräume, stehen auch verschiedene Gemeinschaftsräume zur Verfügung. So lässt sich auf der einen Seite unabhängig an individuellen Projekten arbeiten und auf der anderen Seite gehören Austausch und gegenseitige Unterstützung zum Alltag in Coworking Spaces. Auf verschiedene Arten kann jeder Teil eines Coworking Spaces werden – neben einem festen Arbeitsplatz (Fixdesk) können auch sogenannte Flexdesk gebucht werden, bei dem der Arbeitsplatz flexibel und somit nicht jeden Tag der gleiche ist. Auch die Dauer der Buchung kann grundsätzlich flexibel gehandhabt werden. Ob nur für einen Tag oder für einen längeren Zeitraum, die Türen stehen damit allen Interessierten je nach Bedarf und Arbeitsweise offen.

Die Trendstudie „Coworking im ländlichen Raum“ hat zum ersten Mal die Möglichkeiten von Coworking Spaces im ländlichen Raum untersucht. Spannende Erkenntnisse und einige erfolgreiche Beispiele finden sich in der Studie – ein Blick in die Veröffentlichung lohnt sich daher auf jeden Fall! Tipps und Praxisempfehlungen zur Gründung von Coworking Spaces im ländlichen Raum wurden außerdem in dem Leitfaden „Coworking auf dem Land – Wie es gelingt und was es dafür braucht“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammengefasst.

Eine Vorstellung verschiedener Best Practice im ländlichen Raum sowie weitere Informationen gibt es zusätzlich unter Die 10 besten Coworking Spaces auf dem Land und Megatrend Coworking 2020: Was ist das?.

Der nächste ZILE-Stichtag kommt näher – Regionalmanagement berät kostenlos

ZILE StichtagAm 15. September ist es wieder so weit: Der Antragsstichtag für Projekte, die über ZILE – Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung – beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) gefördert werden sollen, steht in wenigen Monaten an! Ein ZILE-Antrag sollte gut durchdacht und vorbereitet werden, um so die Chancen auf eine Förderung zu erhöhen. Und: Er muss nicht in den letzten Tagen vor dem Stichtag abgegeben werden, sondern kann jetzt schon erarbeitet werden. Wer dabei Unterstützung benötigt, kann sich gerne beim Regionalmanagement SOL melden.

ZILE ist eines der wichtigsten Förderinstrumente für den ländlichen Raum. Auch im SOL konnten mithilfe des Programms in den letzten Jahren verschiedene Projekte gefördert werden. Ein Beispiel für eine erfolgreiche ZILE-Förderung ist die beliebte "Pättkestour" im Glandorfer Ortskern, die mit über 30.000 EUR aus dem Bereich "Ländlicher Tourismus" bezuschusst wurde. Die ZILE-Richtlinie unterstützt dabei eine ganze Bandbreite an unterschiedlichsten Vorhaben: seien es Dorftreffpunkte oder Dorfläden, kulturelle oder touristische Einrichtungen oder auch Basisdienstleistungen und Kleinstunternehmen der Grundversorgung.

Gerne hilft das Regionalmanagement Kommunen, Vereinen und Privatpersonen bei der Projektentwicklung und -planung, der Suche nach Projektpartner*innen und der Beantragung der Förderung. Abhängig vom aktuellen Projektstand und dem Gesamtumfang sollten zur Vorbereitung eines ZILE-Antrags durchaus einige Wochen eingeplant werden. Regionalmanagerin Lisa Naschert berät und unterstützt Antragswillige kostenlos. Sie ist telefonisch unter 05403/ 404-63 sowie per E-Mail unter info@ilek-sol.de erreichbar.

Wir gratulieren: TERRA.vita hat Geburtstag

Logo TERRA.vitaSeit 20 Jahren ist der 1965 gegründete Naturpark TERRA.vita auch als europäischer Geopark anerkannt - und hat damit allen Grund zu feiern! Als einer der ersten Parks wurde TERRA.vita 2001 mit dem Siegel “europäischer Geopark” ausgezeichnet. 2015 kam außerdem noch die Anerkennung als UNESCO Geopark hinzu.  

Um den runden Geburtstag gebührend zu feiern, werden im Jubiläumsjahr 2021 einige neue Attraktionen das Angebot erweitern. Zu den bisher bekannten neuen Highlights in diesem Jahr zählen ein Film über TERRA.vita sowie Angebote im Bereich Virtual Reality und Geogame. Auch werden der Hünenweg verlängert und neue touristische Hinweistafeln an Autobahnen aufgestellt, um so die Menschen auf den UNESCO Status von TERRA.vita hinzuweisen. Zukünftig in den Fokus rücken sollen außerdem die Themenbereiche regionale Produkte, Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Gewinnung von neuen Partnern. 

Die vergangenen 20 Jahre haben bereits gezeigt, welche Bedeutung TERRA.vita und die weiterentwickelten Strukturen für Besucher und Einheimische haben. Von den TERRA.trails über die TERRA.tracks bis hin zu den TERRA.vista Aussichtspunkten und ihren Hörerlebnissen - für jeden ist etwas dabei. Und auch die Corona-Pandemie hat die Rolle des Natur- und Geopark TERRA.vita weiter bestärkt.  

Mindestens 20 weiteren erfolgreichen Jahren sollte daher also nichts im Wege stehen! 

(Bildnachweis: TERRA.vita)

Wort des Monats: Förderantrag

ilek sol x des monatsRegionalmanagement und Förderantrag – die beiden Begriffe gehören einfach zusammen! Sobald es um die Beantragung einer möglichen Projektförderung geht, kommt schnell der Begriff Förderantrag ins Spiel. Dieser ist in der Regel eine notwendige Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln. Aber was verbirgt sich überhaupt hinter einem Förderantrag? Viele Stiftungen und Mittelgeber haben dabei unterschiedliche und mehr oder wenig konkrete Vorgaben zu den Anträgen. Man kann daher nicht von dem einen richtigen Förderantrag sprechen, sondern muss ihn immer dem jeweiligen Förderprogramm anpassen.  

Ähnlichkeiten gibt es bei den Vorgaben aber auch. Fehlen darf grundsätzlich nicht die Beschreibung des Projektes, der Umfang wird dabei oftmals von den Mittelgebern vorgegeben. Auch ein Überblick über die Kosten- und Finanzierungsplanung wird häufig verlangt. Ausgefüllt werden muss bei dem Großteil der Fördermittelgeber ein vorgefertigtes Antragsdokument. Unabhängig von dem Fördermittelgeber sollte darauf geachtet werden, dass die aktuelle Situation, die Ziele und die dafür vorgesehenen Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und das Projekt so zur Verbesserung der Ausgangssituation beiträgt.  

Mit einem guten Förderantrag steht und fällt die Fördermittelbewilligung. Wenn Sie bei der Erstellung des Förderantrages Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an das Regionalmanagement unter info@ilek-sol.de oder Tel. 05403-404 63.