Schnell & Aktuell

Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Zahl des Monats: 30 Millionen

ilek sol x des monats30 Millionen Euro pro Jahr: Mit diesem Etat soll die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt zukünftig ehrenamtliche Initiativen unterstützen. Insbesondere die strukturschwachen und ländlichen Räume sollen davon profitieren. Einem entsprechenden Gesetzentwurf hat der Bundesrat nun abschließend zugestimmt. Der Sitz der Stiftung wird in Neustrelitz sein; die Wahl dieses Standortes steht symbolhaft für die Stärkung strukturschwacher Regionen.

Die neue Stiftung wird der Tatsache Rechnung tragen, dass dem Ehrenamt eine große Bedeutung für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zukommt. Dabei ist es in ländlichen Gebieten oftmals schwerer, diese Strukturen aufzubauen und zu unterhalten. An dieser Stelle soll gezielt angesetzt werden, durch Beratungs- und Serviceangebote sowie durch Vernetzung vor Ort. Außerdem soll es um Schlüsselthemen wie z.B. Digitalisierung im Ehrenamt gehen.

Da in Deutschland über 30 Millionen Menschen im Ehrenamt und für das Gemeinwohl tätig sind, wird die Stiftung ihre Arbeit auf vielfältige Art und Weise unterstützen. Über die neuen Angebote und Leistungen werden wir berichten, sobald das Programm veröffentlicht ist.

Rückschau: Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2020 in Berlin

igw2020Jedes Jahr findet in Berlin das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung im Rahmen der Internationalen Grünen Woche statt. In diesem Jahr trafen sich die Experten für die Entwicklung des ländlichen Raumes am 22. und 23. Januar. Regionalmanager Hendrik Kettler war für das Südliche Osnabrücker Land mit dabei.

Besonders interessant war hier ein Fachforum zum Thema "Regionalfonds": Das sind regional verwaltete Fördermittel für kleine Projekte und Maßnahmen. Verschiedene Referent*innen, u.a. aus Rheinland-Pfalz und Sachsen, berichteten über ihre praktischen Erfahrungen mit diesem Ansatz und beantworteten Fragen aus dem Plenum. In der Regel stehen die Fördermittel aus den Regionalfonds für Vorhaben von Vereinen und Bürgerschaft zur Verfügung. Dabei können die Regionen selbst die Förderkriterien formulieren und die Entscheidung über die Mittelvergabe treffen. Für die Antragsteller bedeuten sie einen vergleichsweise unbürokratischen und schnellen Zugang zu Zuschüssen im Bereich Jugend, Kultur, Soziales etc.

Auch wenn die Förderbeträge meist relativ klein ausfallen, so können Regionalfonds doch einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung von Projekten für die Region leisten. In Niedersachsen ist das Modell zwar bislang noch nicht eingeführt worden; es ist aber möglich, dass die ländlichen Regionen auch hier demnächst davon profitieren können.

Wildbienen-Hotelier werden: noch bis 9. Februar 2020 bewerben!

bieneDie Wildbienen werden weniger: Mehr als 50 % der Wildbienen-Arten in Deutschland stehen auf der roten Liste gefährdeter Arten. Ein Mittel, gegen diesen Trend anzugehen, sind "Wildbienen-Hotels". Wenn diese Nisthilfen korrekt angelegt sind, können sie einen geeigneten Lebensraum für die Bienen bieten und zum Erhalt der Arten beitragen.

Die Barnhouse Naturprodukte GmbH hat dazu einen Wettbewerb ausgelobt, der sich an Gruppen wie z.B. Schulklassen, Kitas, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Seniorenheime usw. richtet. Diese können sich darum bewerben, Wildbienen-Hoteliers zu werden: Zu gewinnen gibt es 50 Nistkästen für Wildbienen, die mit speziellen Kokons ausgestattet sind; zusätzlich erhält jede Gewinner-Gruppe eine Wildblumenmischung, mit der außerdem eine Nahrungsgrundlage für Bienen geschaffen werden kann.

Der Wettbewerb läuft noch bis zum 9. Februar 2020 - also jetzt anmelden und mitmachen!

Das Regionalmanagement macht Weihnachtsurlaub

weihnachtenLiebe Partner*innen, liebe Leser*innen,

das Jahr 2019 war ein ganz besonderes, denn das Regionalmanagement feierte 10 Jahre ILEK SOL. In der vergangenen Dekade haben wir im Südlichen Osnabrücker Land zahlreiche Projekte umgesetzt, die uns zum Teil heute noch begleiten – beispielsweise die Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis, die in diesem Jahr ebenfalls ihr 10-jähriges Jubiläum feierte. Aber auch neue Projekte wie die Jugendbeteiligung zu ÖPNV und Mobilität oder die Workshops zu historischen Führungen prägten das vergangene Jahr.

Ich danke allen Bürgermeister*innen, Projektpartner*innen, Vereinen und Verbänden für die gute Zusammenarbeit und freue mich schon darauf, auch 2020 und darüber hinaus wieder viele Projekte für das Südliche Osnabrücker Land umzusetzen. Bis dahin wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Ab dem 6. Januar bin ich wieder für Sie da.

Ihr

Hendrik Kettler

Das Südliche Osnabrücker Land soll ILE-Region bleiben: Positionspapier überreicht

pospapierDie ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück sind eine Erfolgsgeschichte: Sie haben die Bürgerbeteiligung gestärkt und zahlreiche Projekte zur integrierten ländlichen Entwicklung umgesetzt. Noch ist allerdings unklar, ob die „Option ILE“ auch über das Ende der aktuellen Förderperiode hinaus bestehen bleibt. Mit einem Positionspapier haben sich die Regionen, darunter auch das Südliche Osnabrücker Land, jetzt dafür stark gemacht, die Integrierte Ländliche Entwicklung im Osnabrücker Land fortzuführen.

Am 4. Dezember übergab Landrätin Anna Kebschull zusammen mit zahlreichen Bürgermeister*innen aus dem gesamten Landkreis Osnabrück das Positionspapier an Staatssekretär Rainer Beckedorf, der die erkrankte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast vertrat. Für das Südliche Osnabrücker Land nahmen Dr. Magdalene Heuvelmann (Bürgermeisterin Glandorf) und Hendrik Kettler (Regionalmanager) an der Übergabe teil.

Ebenfalls anwesend waren Bürgermeister und Regionalmanager der übrigen vier ILE-Regionen des Landkreises, Kreisrat Dr. Winfried Wilkens, Norbert Wencker und Uwe-Heinz Bendig vom Amt für Regionale Landesentwicklung, sowie weitere Vertreter aus den Regionen, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

In dem Papier setzen sich die ILE-Regionen dafür ein, die integrierte ländliche Entwicklung auch in der nächsten EU-Förderperiode von 2021 bis 2027 fortzuführen. In den vergangenen Jahren wurden durch verschiedene Beteiligungsformate Bürger*innen in die Weiterentwicklung des ländlichen Raums einbezogen und diverse Projekte vor Ort umgesetzt. Beispielhaft für die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land sind unter anderem die Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis, die geführten Touren zu Land und Wirtschaft, das Kunstprojekt "Lichtung der Bildhauer", das regionale "Netzwerk Betriebe-Schulen" sowie die Begleitung von Vereinen und Initiativen bei der Schaffung von Treffpunkten.

Staatssekretär Beckedorf erklärte, dass das Anliegen des Positionspapiers berücksichtigt werde. Er konnte jedoch keine Aussagen treffen, ob die integrierte ländliche Entwicklung fortgeführt wird. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land weiter bestehen bleibt.