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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Finanzielle Hilfen und Unterstützung für Vereine und Initiativen in Zeiten von Corona: eine Übersicht

supportVereine und ehrenamtliche Initiativen sind eine wichtige Säule für das Miteinander in den ländlichen Regionen, so auch im Südlichen Osnabrücker Land. Sie gestalten und prägen das gemeinschaftliche Leben in sportlicher, kultureller und sozialer Hinsicht.

Aber auch sie sind derzeit stark von den Einschränkungen in Zeiten der COVID-19 Pandemie betroffen. Viele geplante Veranstaltungen und Angebote müssen derzeit entfallen, was oftmals mit finanziellen Härten und Engpässen verbunden ist. Andererseits reagieren die Vereine und Initiativen auch auf die besondere Situation, mit innovativen Projekten und neuen Ansätzen, die sich auf die Bedarfe der Menschen beziehen.

Die Fördergeber und Stiftungen bieten dazu verschiedene Angebote, die auf Vereine und Initiativen aus den Bereichen Kultur, Soziales und Sport zugeschnitten sind. Dabei handelt es sich einerseits um allgemeine finanzielle Hilfen, andererseits um Crowdfunding-Angebote und projektbezogene Förderungen. Das Regionalmanagement hat dazu eine kompakte Übersicht zusammengestellt, die über verschiedene Möglichkeiten infomiert (Download hier). 

Corona-Hotline der WIGOS für Unternehmen im Landkreis Osnabrück

coronawigosDie Situation rund um das Corona-Virus bestimmt derzeit das Leben in vielen Bereichen. Auch die Wirtschaft ist stark betroffen. Als Unterstützungsangebot hat die WIGOS als Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück eine Corona Hotline für Unternehmen im Osnabrücker Land eingerichtet, die rund um das Thema informiert. Diese ist folgendermaßen erreichbar:

Telefon: 0541/ 501 2468

E-Mail: corona@wigos.de

Webseite: wigos.de/corona

Stichtag für ZILE-Förderanträge am 15.09.2020: jetzt beraten lassen!

zileberatungDie ZILE-Richtlinie bietet Ansätze zur Förderung von Projekten im Ländlichen Raum (ZILE = Zuwendungen für die Integrierte Ländliche Entwicklung). In vielen Bereich ist der 15. September jeden Jahres der Stichtag für die Einreichung von Anträgen beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL). Wenn Sie eine Idee für ein Projekt im Südlichen Osnabrücker Land haben, dann melden Sie sich am besten schon jetzt bei Ihrem Regionalmanagement.

Das Regionalmanagement bietet Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln, von der Erstellung der Projektskizze über die Suche nach Projektpartnern bis zum Verwendungsnachweis. Die Entwicklung eines guten Förderantrages braucht aber Zeit: Je eher sich Interessierte beim Regionalmanagement melden, desto besser. Natürlich ist die Beratung und Begleitung durch das Regionalmanagement kostenlos.

Die Bandbreite der nach der ZILE-Richtlinie förderfähigen Projekte ist hoch: Vom ländlichen Tourismus über Dorftreffpunkte bis hin zu Basisdienstleistungen und Grundversorgung ist vieles denkbar. Nicht nur Kommunen können dabei Antragsteller sein, sondern auch Privatpersonen und Vereine. Liegt eine Gemeinnützigkeit vor, so kann eine Förderquote von bis zu 63 % gewährt werden. Da das Südliche Osnabrücker Land eine ILE-Region ist, gibt es dazu noch 10 % "Bonus", so dass in diesem Fall bis zu 73 % Förderquote möglich sind. Ganz wichtig: Die Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein und der Zuschuss muss bei mindestens 2.500 Euro liegen. Alle weiteren Details können im Gespräch mit dem Regionalmanagement geklärt werden.

Werkverzeichnis des Malers Franz Kortejohann wächst weiter

wvkortejohannFranz Kortejohann (1864 - 1936) gehört zu den bedeutenden Malern des Osnabrücker Landes. In Strang bei Dissen geboren, begann er seine künstlerische Laufbahn als Autodidakt. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Berlin und der Kunstakademie in Kassel schärfte er sein Profil und konzentrierte sich auf Landschaftsmalerei, wobei er auch Porträts anfertigte.

Obwohl er zu Lebzeiten sehr erfolgreich war, geriet sein Schaffen nach seinem Tode zunehmen in Vergessenheit. Auf Initiative aus der Familie des Malers wurde daher die Einrichtung eines Werkverzeichnisses angestoßen. Der regional aktive Kunst- und Kulturverein KuK SOL e.V. setzt das Vorhaben um; das Regionalmanagement hatte den Verein bei der Strukturierung des Projekts sowie bei der Akquise von Fördermitteln unterstützt.

In der ersten Phase des Projektes wurden 80 Gemälde erfasst, analysiert und danach in das Verzeichnis eingefügt. Dabei hat sich durch Nachforschungen herausgestellt, dass eine noch viel größere Zahl an Werken Kortejohanns existiert. Mittlerweile läuft daher seit vergangenem Sommer die zweite Projektphase, in der viele weitere Gemälde erfasst und eingepflegt werden. So entsteht ein umfangreiches Verzeichnis, das auch über die Vita des Malers und über seine kunsthistorische Einordnung informiert. Unter www.kortejohann.de kann man einen Einblick in das Werk Franz Kortejohanns erhalten.

Regionale Lenkungsgruppe Südliches Osnabrücker Land tagte in Glandorf

reg lenkungsgruppe 2020Im Südlichen Osnabrücker Land warten auch im Jahr 2020 vielfältige Aufgaben auf das Regionalmanagement. So lässt sich das Ergebnis der Sitzung der regionalen Lenkungsgruppe zusammenfassen, die am 18. Februar in der Gaststätte Zurborn in Glandorf tagte.

Regionalmanager Hendrik Kettler stellte hier Ansätze für einen "thematischen Fahrplan" in den fünf Handlungsfeldern des ILEK SOL vor, die dann gemeinsam mit der Lenkungsgruppe diskutiert wurden. Dabei geht es u.a. um Themen wie Klimaschutz, Förderung des Ehrenamts, Radtourismus, Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft und Stärkung der Fachkräftesicherung - so breit aufgestellt wie die Handlungsfelder des ILEK sind auch die Projektansätze für das Jahr 2020. Dabei können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden, wenn sie zu den Zielen der ländlichen Entwicklung beitragen.

Im Rahmen der Veranstaltung blickte Hendrik Kettler auch auf das Jubiläum "10 Jahre ILEK SOL" zurück, das man im September 2019 feiern konnte. In den vergangenen Jahren hat sich dabei insbesondere die Unterstützung und Vernetzung von Vereinen und Initiativen in der Region zu einer der Hauptaufgaben des Regionalmanagements entwickelt. Daraus ist ein großes Netzwerk an Projektpartnern entstanden, das auch im 11. Jahr der Kooperation noch weiter wächst.

Sie haben eine Idee für ein Projekt der ländlichen Entwicklung und benötigen Beratung? Dann wenden Sie sich ans Regionalmanagement!