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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Projektschau: Berufsbilder im Blick

Berufsbilder im BlickDie Zeiten, in denen Unternehmen aus einer Vielzahl von Bewerbern ihre Auszubildenden auswählen konnten, sind vorbei. Auch im Südlichen Osnabrücker Land wird es für Betriebe zunehmend schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Einer der Gründe: Viele Jugendliche entscheiden sich für einen der zehn beliebtesten Ausbildungsberufe, die überwiegend im kaufmännischen Bereich liegen. Unternehmen in Industrie, Handwerk sowie im Gastgewerbe haben da oft das Nachsehen – auch weil ihre Tätigkeiten Schulabgängern oft schlichtweg unbekannt sind.

Angesichts dieser Entwicklung wurde das Thema „Fachkräftesicherung“ im Rahmen der ILEK-Fortschreibung als Handlungsfeld für das Südliche Osnabrücker Land aufgenommen. Als einen Baustein im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat Regionalmanager Hendrik Kettler in Kooperation mit der Neuen Osnabrücker Zeitung die Artikelreihe „Berufsbilder im Blick“ ins Leben gerufen. Die Serie stellt verschiedene Betriebe in den sechs Südkreis-Kommunen und ihre Auszubildenden vor – vom Medientechnologen Druck bis zum Hotelfachmann. Ziel ist es zum einen, weniger bekannte Ausbildungsberufe ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, zum anderen soll auch ein Überblick über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im SOL gegeben werden.

Auf unserer neu eingerichteten Themenseite zur Artikelreihe „Berufsbilder im Blick“ finden Sie ab sofort weitere Informationen und die Links zu allen bisher erschienenen Artikeln. Viel Spaß beim Lesen!

Endlich verständlich: Förderbereich Ländlicher Tourismus

Logo der Rubrik Endlich verständlich mit einer GlühbirneWanderwege, Radrouten, Hofcafés – oft fallen diese Stichworte, wenn es um den Begriff „Ländlicher Tourismus“ geht. Grob gesehen fallen alle Projekte, die den Fremdenverkehr ankurbeln und Besucher anlocken in diese Rubrik. Dabei kann es um die Ansprache einer oder mehrerer Zielgruppen gehen: Wanderer, Radfahrer, Wellness-Freunde, Kulturtouristen… Die Bandbreite an Schwerpunkten ist riesig.

Viele Regionen setzen auf das Handlungsfeld Tourismus als „Entwicklungsmotor“ – somit ist es auch Bestandteil vieler regionaler Entwicklungskonzepte. Dabei ist ländlicher Tourismus kein Selbstläufer: Zukunftsorientierte Vorhaben müssen bestimmten Qualitätskriterien folgen; das gilt insbesondere, wenn Fördermitteln eingeworben werden sollen. Wichtig sind z.B. Themen wie die Vernetzung mit anderen touristischen Projekten und Einrichtungen, die einheitliche Gestaltung (z.B. bei Beschilderungen) sowie die Einbindung in touristische Konzepte und die Abstimmung mit Partnern. Außerdem geht es auch im Bereich des Tourismus zunehmend um den Aspekt der Barrierefreiheit.

Neue Vorhaben bedürfen vor allem eines professionellen Managements, das von Beginn an sowohl die Planung als auch die Kommunikation mit Projektpartnern im Auge behält. Die erfolgreichen Vorhaben aus dem Südlichen Osnabrücker Land rund um Ahornweg, Grenzgängerroute und GesundheitsPfade sowie der überregionale Ansatz zum Masterplan Wandern sind gute Beispiele dafür. Sie machen deutlich, dass Kooperation und Abstimmung wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Tourismus-Projekte sind – nicht nur im ländlichen Raum.

Link-Tipp zum Weiterlesen: pro-t-in Blog-Beitrag zum ländlichen Tourismus

Im Dialog für das Südliche Osnabrücker Land: Regionale Lenkungsgruppe tagte in Bad Iburg

Lenkungsgruppe2018Die regionale Lenkungsgruppe Südliches Osnabrücker Land begleitet den gemeinsamen Entwicklungsprozess im SOL. Sie ist mit Vertretern aus Verwaltung, Vereinen und Verbänden besetzt und trifft sich einmal jährlich, um den ILE-Prozess strategisch und inhaltlich zu begleiten. Am 30. Januar kam die Gruppe auf Einladung des Regionalmanagements zu ihrem diesjährigen Treffen im Stadthaus Bad Iburg zusammen.

Nach einer Rückschau auf das vergangene Jahr stand der Blick in die Zukunft im Fokus: Was steht 2018 in den fünf ILEK SOL-Handlungsfeldern an? Welche Schwerpunkte sollen behandelt werden? Das Regionalmanagement legte einen „thematischen Fahrplan“ zur Beratung vor, den die Mitglieder der regionalen Lenkungsgruppe gemeinsam ergänzten und mit Anregungen versahen.

Neben einer Kunst-Aktion auf der Landesgartenschau und der Fortführung der Aktivitäten im Bereich Wanderwege wurden auch neue Ansätze beraten, z.B. eine Jugendbeteiligung und ein regionales Projekt zur Bindung von Fachkräften. Am Ende der gemeinsamen Sitzung war man sich einig: 2018 wird ein spannendes Jahr für die gemeinsame Entwicklung im Südlichen Osnabrücker Land.

„Tauch ein!“: Das Südliche Osnabrücker Land auf der Grünen Woche in Berlin

IGW 2018Jedes Jahr lockt die Internationale Grüne Woche ca. 400.000 Besucher in die Berliner Messehallen, in denen sich anderthalb Wochen lang unterschiedlichste Aussteller in Themenwelten rund um Land(Wirtschaft), Ernährung und regionalen Tourismus präsentieren. In diesem Jahr bot die Messe auch eine Bühne für das Südliche Osnabrücker Land: Gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen konnten sich die sechs SOL-Kommunen in der Niedersachsen-Halle präsentieren. Auf dem Stand des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums hieß es „Tauch ein!“ – in die Bäderkultur der Region, aber auch ins Blütenmeer, denn die Landesgartenschau Bad Iburg wird am 18. April 2018 ihre Pforten öffnen. Und dass die gesamte Region sich auch dort beteiligen wird, ist schon jetzt klar. Für regionales Kolorit auf der Niedersachsen-Bühne sorgten mit großem Einsatz das Jagdhornbläser-Corps aus Glandorf sowie der Barkeeper Giovanni Armanni, der den „Kneipp-Cocktail“ vorstellte. Vielen Dank!

Großer Dank geht auch an das Messeteam und an das ArL Weser-Ems, den Tourismusverband Osnabrücker Land und den Landkreis Osnabrück, die den Messeauftritt gemeinsam mit der Stadt Bad Iburg und den SOL-Kommunen ermöglicht und umgesetzt haben.

(Bildrechte: ArL Weser-Ems)

Begriff des Monats: Smart Villages

RubrikengrafikSmartphone kennt jeder, aber was bedeutet „Smart Village“? Dabei geht es in erster Linie um Konzepte für die Zukunftsfähigkeit kleinerer Orte in den ländlichen Regionen. Diese haben oft mit einem Verlust an Versorgungseinrichtungen und Lebensqualität zu kämpfen: Der Tante-Emma-Laden schließt, das Kneipensterben hinterlässt seine Spuren, der Bus fährt selten, die Dorfgemeinschaft altert; Einkäufe und Besorgungen sind häufig mit weiten Wegen verbunden, die nicht jeder Dorfbewohner problemlos zurücklegen kann.

Hier setzt der Gedanke des „Smart Village“ an, mit dem sich Forschung und Wissenschaft seit einigen Jahren beschäftigen. Die zentrale Frage ist: Wie kann man sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig in ihren Dörfern leben und sich versorgen können? Dabei sollen gebündelte und bedarfsgerechte, eben „smarte“ Lösungen gefunden werden, die auch moderne Kommunikationswege einsetzen – und die Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Ein Ansatz aus dem Bereich Mobilität ist z.B. das „RegioTaxi“, das bedarfsorientiert per Anruf oder auch per App angefordert werden kann und das ÖPNV-Angebot ergänzt. Ein weiteres smartes Beispiel kann der „Dorfladen 2.0“ sein, der neben dem klassischen Sortiment auch Poststation, Mitfahrzentrale, Senioren-Internetcafé und Dorftreffpunkt vorhält. Neben Mobilität und Versorgung spielen auch Themen wie Wohnen, Energie, Breitband und Tourismus eine Rolle. Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies am Beispiel des Smart Village-Projekts im Dorf Grieth am Rhein tun.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.