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Niedersächsischer Klimaschutz-Wettbewerb „Klima kommunal“ geht in die sechste Runde

klimakommunalDer Startschuss ist gefallen: Seit dem 1. November läuft die sechste Runde des niedersächsischen Klimaschutz-Wettbewerbs „Klima kommunal“. Hier können sich Kommunen um Geldpreise und den Titel „Niedersächsische Klimakommune 2020“ bewerben. Weitere Preise werden für „Leuchtturmprojekte“ im Klimaschutz vergeben. Diese können bereits abgeschlossen sein oder sich noch in Umsetzung befinden; auch innovative Projektideen können eingereicht werden.

Die Teilnahmefrist läuft noch bis zum 31. März 2020. Bewerben können sich Kommunen aller Größen sowie kommunale Unternehmen und Verbände. Eine Fachjury entscheidet dann bis zum Sommer über die Preisvergabe.

Von Pättkes und Landmaschinen: Workshop zu historischen Pfaden in Glandorf

paettkes1Historische Pfade und Rundgänge erfreuen sich großer Beliebtheit. Um die Gestaltung und Präsentation dieser Routen ging es am 23. November in den Vereinsräumen von Kultour-Gut! Glandorf e.V. Interessierte Vertreter*innen von Heimat- und Kulturvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich hier zu einem thematischen Workshop eingefunden.

Dr. Andreas Eiynck (Leiter des Emslandmuseums Lingen) berichtete aus seinem Erfahrungsschatz und stellte verschiedene Beispiele vor. Dabei ging er auch auf Fragen der Öffentlichkeitsarbeit sowie auf Multimedia-Angebote im Internet ein. Als praktisches Beispiel diente die historische Pättkes-Tour im Glandorfer Ortskern, auf der sich die Teilnehmer*innen verschiedene Stationen anschauten. Diese sind zum Teil mit kurzen Hörspielen versehen, die über das Smartphone abgerufen werden können. Ein Besuch auf dem Hof Recker in Sudendorf, der das Museum für historische Landtechnik des VHLT Glandorf beherbergt, rundete das Tagesprogramm ab.

Die Workshop-Reihe für Heimat- und Kulturvereine wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

Wort des Monats: Klimafolgenanpassung

ilek sol x des monatsDie Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich auf unterschiedliche Weise, am deutlichsten wohl an der Zunahme heißer Tage. Gerade die vergangenen beiden Sommer haben zu ausgeprägter Trockenheit geführt, so dass in einigen Regionen bereits Veränderungen in der Naturlandschaft wahrnehmbar sind. Hinzu kommen weitere extreme Wetterereignisse wie Starkregen und Hochwasser. Dabei sind Regionen durchaus unterschiedlich stark betroffen; man spricht hier von den „Verwundbarkeiten“, die von Ort zu Ort variieren können.

Mit den Auswirkungen des Klimawandels und dem Umgang mit den Verwundbarkeiten befasst sich die sog. „Klimafolgenanpassung“. Dabei geht es einerseits darum, ein Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels zu schaffen; andererseits werden Anpassungsstrategien mit den Akteuren einer Region entwickelt, um die Verwundbarkeiten zu identifizieren und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Relevante Handlungsfelder können dabei z.B. Siedlungsraum und Stadtplanung, Land- und Forstwirtschaft, Industrie, Gewerbe, Verkehr, Gesundheitswesen und Tourismus sein. Konsens ist, dass Klimaschutz und Klimafolgenanpassung Hand in Hand gehen müssen; zur Behandlung der Ursachen, aber auch zur Bewältigung der Symptome des Klimawandels.

Weitere Informationen zum Thema hält z.B. das Wuppertal Institut bereit.

Workshop zu Geschichte und Geschichten auf Averbecks Hof

workshop glane 2019Das Südliche Osnabrücker Land besitzt eine reichhaltige Geschichte. Doch wie vermittelt man diese spannend und zugleich lehrreich im Rahmen historischer Führungsangebote? Zu diesem Thema referierte Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, am 9. November auf Averbecks Hof in Glane.

15 interessierte Vertreter*innen von Heimatvereinen aus dem Südlichen Osnabrücker Land hatten sich eingefunden, um im Rahmen des Workshops etwas über die Entwicklung der Landwirtschaft in der Region, über mittelalterliche Rechtsprechung sowie über Wohnen und Wirtschaften auf dem Dorf im Wandel der Jahrhunderte zu erfahren. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine „Spurensuche“ auf und um Averbecks Hof, bei der die Inhalte am historischen Objekt vertieft wurden.

Am 23. November 2019 geht es in Glandorf weiter, dann zum Thema „historische Routen und Rundgänge“.

Neue Broschüre zu Fördermöglichkeiten für private Waldbesitzer

waldeigentuemerSturmtief Friederike, trockene Sommer, Käferfraß: All das hat den Wäldern schwer zugesetzt und die Waldfunktionen nachhaltig beeinträchtigt. Seit der schweren Dürre im Sommer 2018 sind neben den Nadelhölzern auch die Laubhölzer stark betroffen, was die Forstwirtschaft zusätzlich unter Druck setzt. Gerade die privaten Waldbesitzer sind nun auf Hilfen angewiesen, um die Aufarbeitung der Schäden angehen zu können.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat dazu eine Broschüre zusammengestellt, die als Download zur Verfügung steht oder gegen Schutzgebühr geordert werden kann. Sie gibt Auskunft über Förderoptionen von EU, Bund und Ländern und erklärt weiterhin, welche Maßnahmen förderfähig sind und wer antragsberechtigt ist. Ein Überblick über Entlastungsmöglichkeiten, Steuervergünstigungen sowie die Förderung von Naturschutzmaßnahmen im Wald ergänzt die Darstellungen.

Bildrechte: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)