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10 Jahre SOL: Die Lichtung der Bildhauer

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Das Regionalmanagement Südliches Osnabrücker Land feiert sein zehnjähriges Bestehen! Anlässlich dieses Jubiläums blicken wir in einer Artikelreihe auf beispielhafte Projekte zurück, die das Regionalmanagement seit 2009 unterstützen konnte. Heute: die Lichtung der Bildhauer.

Die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg war zweifellos eines der größten Events im SOL in den vergangenen zehn Jahren. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten gehörte auch die Lichtung der Bildhauer, die der Verein Kunst und Kultur KuK SOL e.V. gemeinsam mit den Städten und Gemeinden der ILE-Region Südliches Osnabrücker Land und dem Regionalmanagement ins Leben gerufen hatte. Sieben Künstler, ungefähr die Hälfte von ihnen aus der Region, schufen während der Landesgartenschau sechs Skulpturen, eine für jede SOL-Kommune. Das Besondere: Sie fertigten ihre Kunstwerke auf einer Lichtung im Waldkurpark. Besucher*innen konnten so während des jeweils zweiwöchigen Schaffungsprozesses „live“ mit dabei sein und mit den Künstler*innen ins Gespräch kommen.

Aber auch nach dem Ende der LaGa lebt das Projekt fort: Jede Skulptur hat inzwischen eine dauerhafte Heimat in der Kommune gefunden, die sie ursprünglich gesponsert hatte. Axel Buschmanns Ahornblatt aus Holz verbleibt als Bad Iburger Beitrag im Kurpark. Jörg Spätigs Gewürzmörser aus Metall schmückt den Dissener Homann-Park, Angela Großes Steinstele in Erinnerung an das Insektensterben steht im Hilteraner Rathauspark, Rainer Erns Holzskulptur „vis-à-vis“ im Bad Rothenfelder Kurpark. Martina Kreitmeiers Einradfahrer findet sich am Eingangsplatz im Glandorfer Ortsteil Schwege, die Holzskulptur „1000 Jahre Bad Laer“ von Margit Rusert und Franz Greife steht im Kurpark der Gemeinde. Alle Kunstwerke sind öffentlich zugänglich – und eine echte Attraktion in ihrem jeweiligen Ort.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier.

(Bildnachweis: KUK SOL e.V.)

10 Jahre SOL: Unterstützung für das Ehrenamt

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Das Regionalmanagement Südliches Osnabrücker Land feiert sein zehnjähriges Bestehen! Anlässlich dieses Jubiläums blicken wir in einer Artikelreihe auf beispielhafte Projekte zurück, die das Regionalmanagement seit 2009 unterstützen konnte. Heute: Unterstützung für das Ehrenamt.

Die Bedeutung von Ehrenamtlichen kann nicht überschätzt werden: Vereine und ehrenamtliche Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Identität, zur Pflege hiesigen Brauchtums und zum Zusammenhalt im Ort. Ehrenamtliche fit für ihre Aufgabe zu machen ist daher ein bedeutender Bestandteil der Arbeit des Regionalmanagements. In den vergangenen zehn Jahren unterstützte das Regionalmanagement verschiedenste Projekte und beriet zahlreiche Projektträger – beispielsweise zur Gestaltung von Treffpunkten, zum Ausbau von Heimathäusern und allgemein zur Qualifizierung und Vernetzung der Ehrenamtlichen aus allen sechs Städten und Gemeinden.

Ein Höhepunkt in der Qualifizierung Ehrenamtlicher war der Markt der Fördermöglichkeiten, der 2017 in Wallenhorst stattfand. Bei der Veranstaltung handelte es sich um eine regionenübergreifende Informationsmesse, die die fünf ILE-Regionen im Osnabrücker Land in Kooperation mit dem Landschaftsverband Osnabrück Land durchführten. Rund 140 Ehrenamtliche nutzten die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Fördermittelgeber in Osnabrück und Umgebung zu informieren und Finanzierungsmöglichkeiten zu erörtern.

Auch abseits solcher Veranstaltungen berät das Regionalmanagement zu allen Fragen der Projektfinanzierung und -umsetzung: Die Beratung und Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen ist und bleibt ein Schwerpunkt in der Umsetzung des ILEK.

10 Jahre SOL: Grenzgängerroute Teuto-Ems

Bad Iburg Radlerin vor Schlosskulisse Foto Klaus Herzmann Kopie

Das Regionalmanagement Südliches Osnabrücker Land feiert sein zehnjähriges Bestehen! Anlässlich dieses Jubiläums blicken wir in einer Artikelreihe auf beispielhafte Projekte zurück, die das Regionalmanagement seit 2009 unterstützen konnte. Heute: die Grenzgängerroute Teuto-Ems.

Die Grenzgängerroute Teuto-Ems ist nicht nur ein herausragendes touristisches Projekt. Sie war auch das erste regionale Projekt, das das Regionalmanagement im SOL begleitet hat, insbesondere bei der Einwerbung von Fördermitteln. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit den Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und dem Tourismusverband Osnabrücker Land. Die Route überschreitet buchstäblich Grenzen: Auf 149 Kilometern verbindet sie zwölf Städte und Gemeinden im Osnabrücker Land, Ostwestfalen-Lippe und im Münsterland. Dort, wo politische und konfessionelle Grenzen einst die Menschen trennten, bringt heute ein umfangreiches touristisches Angebot Radfahrern die Region näher. Hofläden laden zu kulinarischen Ausflügen und zur Begegnung mit der Landwirtschaft ein.

Seit ihrer Eröffnung hat sich die Grenzgängerroute Teuto-Ems zu einer der beliebtesten Radrouten in der Region entwickelt. 2019 wurden sie erneut vom ADFC wegen ihres Abwechslungsreichtums und der guten Infrastruktur mit vier von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den besten Radrouten in Deutschland. 2020 feiert die Grenzgängerroute ihr zehnjähriges Bestehen – spätestens dann lohnt es sich, die Grenzen zwischen dem SOL und seinen Nachbarn im Sattel zu überwinden.

www.grenzgaengerroute.de

(Bildnachweis: Klaus Herzmann)

Wort des Monats: Erdüberlastungstag

ilek sol x des monatsWenn man "über seine Verhältnisse lebt", dann geht das meist nur für eine bestimmte Zeit. So verhält es sich auch mit dem globalen Verbrauch von Ressourcen: Der "Erdüberlastungstag" (engl. "Earth Overshoot Day") soll daran erinnern, dass die menschliche Nachfrage nach Rohstoffen die Kapazität zur Reproduktion dieser Ressourcen weit übersteigt. Jedes Jahr gibt es daher einen "Stichtag", an dem die natürlichen Ressourcen der Erde für ein Jahr aufgebraucht sind. In diesem Jahr ist dieser Stichtag bereits am 29. Juli - ab heute lebt die Menschheit damit für die restlichen fünf Monate des Jahres in einem Ressourcendefizit, sozusagen "auf Pump".

Doch was bedeutet das? Schließlich wird schon seit langer Zeit jedes Jahr ein Defizit verbucht, wenn es um den Verbrauch natürlicher Rohstoffe geht. Das Problem ist, dass es anderthalb Erden bräuchte, um den Bedarf an Ressourcen abzufedern. Erscheinungen wie der Treibhauseffekt, die schwindende Artenvielfalt, die Überfischung der Meere und die Abholzung der Wälder sind Zeugnis dafür, dass der weltweite Rohstoffverbrauch zu einem wachsenden Problem wird. Ein Umdenken ist notwendig, jeder kann im persönlichen Umfeld einen Beitrag dazu leisten.  

Aktionstag zu E-Mobilität: Roadshow „e-vent“ macht am 8. September 2019 in Glandorf Station

roadshow eventElektromobilität kann einen wertvollen Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltiger Mobilität leisten. Um E-Mobilität „erfahrbar“ zu machen, führt der Landkreis Osnabrück am Sonntag, den 8. September den Aktionstag „e-vent“ in Glandorf durch. Von 11 bis 17 Uhr dreht sich dann auf dem ZOB alles rund ums Thema: Es können verschiedene E-Fahrzeuge besichtigt und Probefahrten gemacht werden, außerdem gibt es umfangreiche Informationen zur E-Mobilität; auch an einer „Rallye“ können die Besucher*innen teilnehmen. Ein Kinderprogramm und kulinarische Highlights runden das Programm für die ganze Familie ab.

Schauen Sie vorbei – bei der Roadshow „e-vent“ in Glandorf!
Wann? Am Sonntag, den 8. September 2019 von 11 bis 17 Uhr
Wo? Rund um den ZOB in Glandorf – der Eintritt ist frei!