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Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Treffen des "Netzwerks Dorfladen" am 17. November in der KLVHS Oesede

DorfladenIn vielen kleinen Städten und Gemeinden schwinden die Einkaufsmöglichkeiten dahin: In den vergangenen Jahren hat vor allem in den ländlichen Regionen ein wahres "Ladensterben" stattgefunden. Doch die Wende zurück zu mehr lokalem Handel kann gelingen. Dorfläden sind unter anderem ein Mittel, um Einkaufsmöglichkeiten vorzuhalten. Doch wie organisiert man einen Dorfladen, wo gibt es Fördermittel?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das "Netzwerk Dorfladen", das sich am 17. November in der KLVHS Oesede trifft. Neben interessanten Fachvorträgen werden hier auch verschiedene Dorfladenkonzepte sowie Fördermöglichkeiten präsentiert. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen und können sich direkt bei der KLVHS anmelden (Tel. 05401/ 8668-0 oder per E-Mail). Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KLVHS Oesesde.

Franz Kortejohann: Ausstellung zum "Maler vom Heidland" im KuK-Haus in Dissen eröffnet

Kortejohann KuKFranz Kortejohann ist ein Name, der bisher eher eingeweihten Kunstkennern aus dem Osnabrücker Land ein Begriff ist. Im Jahr 1864 in Strang bei Dissen geboren, begann Kortejohann bald mit seinem künstlerischen Schaffen. Sein Schwerpunkt waren Landschaftsdarstellungen und Porträts, aber auch Interieurs und Ansichten von Bauernhäusern. Er entwickelte sich mit den Jahren zu einem auch überregional bedeutenden Maler, der z.B. in München, Hannover und Berlin ausstellte.

Nach seinem Tode im Jahr 1936 wurde es recht still um das Werk des Malers Kortejohann; erst der Verein Kunst und Kultur Südliches Osnabrücker Land KuK SOL e.V. nahm sich seiner im Rahmen eines Projektes an. Durch den Kunsthistoriker Karsten Hinrichs wurden bisher 80 Werke Kortejohanns erfasst und katalogisiert; mittlerweile sind über 150 weitere Arbeiten bekannt und warten auf ihre Erfassung.

Durch das Projekt wurde es nun möglich, eine Kortejohann-Ausstellung im KuK-Haus in Dissen aTW (Am Krümpel 1A) anzubieten. Hier werden, nach Motiven geordnet, etwa 40 repräsentative Bilder des Malers ausgestellt. So ergibt sich dem Betrachter ein Einblick in das bedeutende Schaffen Franz Kortejohanns, der weit mehr als nur ein "Heimatmaler" war.

Die Ausstellung ist jeweils sonntags von 14:00 - 17:00 Uhr zu sehen und läuft noch bis zum 11. November 2018. Am 11.11. bietet Karsten Hinrichs um 15:00 Uhr eine Führung mit näheren Informationen zu Franz Kortejohann und seinem Werk an. Der Eintritt ist frei.

Begriff des Monats: Projektmanagement

ilek sol x des monatsWohl jedem ist der Begriff schon einmal untergekommen, aber was beinhaltet Projektmanagement eigentlich genau? Vereinfachend lässt sich sagen: Projektmanagement umfasst alles, was mit der erfolgreichen Abwicklung von Projekten zu tun hat, von der ersten Idee bis zum Abschluss.

Im Verlauf eines Projektes lassen sich verschiedene Phasen abgrenzen, die manchmal auch als „Prozessgruppen“ bezeichnet werden. Die Initiierung ist die erste Phase, bei der alle Beteiligten mit Informationen versorgt und der Grundstein für das Projekt gelegt wird. In der Planungsphase werden die notwendigen Projektschritte identifiziert und Inhalte festgelegt. Wichtig sind dabei u.a. die Einschätzung der Kosten und das Setzen von Meilensteinen für das Projekt; häufig werden in dieser Phase auch Finanz- bzw. Fördermittel eingeworben. In der Phase der Ausführung werden die Schritte koordiniert, die man in der Planungsphase festgelegt hat. Wesentliche Punkte sind hier z.B. die Überwachung von Arbeitspaketen, die aufeinander aufbauen sowie die Qualitätssicherung. Die stetige Überwachung der Projektschritte ist Voraussetzung für die Erfolgskontrolle – und um im Bedarfsfall Änderungen veranlassen zu können. Am Ende des Projektes steht der Abschluss: Wurden alle Arbeiten ausgeführt, die Rechnungen bezahlt? Sind die Verwendungsnachweise über die Fördermittel vollständig? Häufig beinhaltet der Abschluss auch einen Projektbericht mit Fotodokumentation, der den Beteiligten zur Verfügung gestellt wird.

In der Praxis hilft ein strukturiertes Projektmanagement bei der erfolgreichen Umsetzung von Projekten. Sie haben eine Idee, die der ländlichen Entwicklung dient und der Allgemeinheit zugutekommt? Dann unterstützt Ihr Regionalmanager Hendrik Kettler Sie beim erfolgreichen Projektmanagement.

Radtour in Hilter a.T.W. lieferte Einblicke in die moderne Landwirtschaft

LuW2018 Poggemann 2Geführte Radtour durch Hilter und Sentrup
„Glück mit dem Wetter muss man haben“ – das dachten sich auch die 25 Radler, die sich am Samstag, den 22. September bei trockener Witterung auf dem Hof Schulte-Uffelage in Hilter trafen. Eine geführte Radtour zum Thema „Land und Wirtschaft“ stand auf dem Programm, zu der das Regionalmanagement Südliches Osnabrücker Land (SOL) gemeinsam mit der Gemeinde Hilter und dem örtlichen Landvolk eingeladen hatte.
Interessante Stationen in Hilter
Nach dem Empfang durch Henning Schulte-Uffelage wurden die Teilnehmer der Tour über den Hof geführt, der sich seit Jahrhunderten in Familienbesitz befindet. Bei einer Maschinenvorführung auf einem nahegelegenen Feld zeigte der Gastgeber unter anderem ein modernes Güllefass, das eine geruchsärmere Ausbringung ermöglicht. Die zweite Station führte auf den Spargelhof Wenner an der Weststraße in Hilter, wo Jörg Wenner und seine Frau Michaela Kaiser-Wenner die Radler mit Kaffee und Plätzchen begrüßten. Hier erfuhren die Besucher viele Details über Anbau, Ernte und (über-)regionale Vermarktung von Spargel – schließlich ist das beliebte Stangengemüse das Fachgebiet des Hofes. Aber auch Weihnachtsbäume sind hier zum Jahresende im Angebot.
Abstecher nach Sentrup
Im Anschluss machte sich die Gruppe auf den Weg ins benachbarte Sentrup, wo der idyllische Sport- und Spielplatz „Schweinekamp“ des Wandervereins Teutoburg Sentrup die passende Gelegenheit für eine Mittagsrast bot. Von hier war es nicht weit bis zur nächsten Station, der Firma Poggemann an der Niedersachsenstraße. Das Portfolio des Traditionsunternehmens bietet neben Verkauf und Reparatur moderner Landtechnik auch ein Lohnunternehmen und Angebote im Metallbau. Geschäftsführerin Sandra Poggemann ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich durch den Betrieb zu führen, mit tatkräftiger Unterstützung ihres Mitarbeiters Heiner Knäuper.
Ausklang mit gemütlichem Grillen
Nach der Rückkehr auf den Hof Schulte-Uffelage wurde der Gruppe per Multimedia-Vortrag ein Einblick in die Abläufe der Ferkelaufzucht und Schweinemast gegeben, wie sie auch auf dem Betrieb stattfinden. Zum Abschluss der Tour gab es einen gemütlichen Ausklang mit leckerem Grillgut und Kartoffelsalat, bei dem in lockerer Runde weiter geplauscht wurde. Als schließlich gegen 18:30 Uhr die letzten Radler den Hof verließen war man sich einig: Die Tour hat Spaß gemacht und es gab eine Menge interessanter Einblicke in die moderne Landwirtschaft. Und dem hätten auch ein paar Regentropfen keinen Abbruch getan.

Programm WiFi4EU für kostenloses WLAN im öffentlichen Raum

Logo WiFi4EUEben kurz nachschauen, wo sich Tourist-Info, das Rathaus oder die nächste Eisdiele befinden, das kann man mit Handy, Tablet & Co. schon seit langem. Aber was, wenn die mobilen Daten aufgebraucht sind oder kein Netz da ist? Dann ist kostenfreies WLAN im öffentlichen Raum eine feine Sache. Doch das ist längst nicht überall vorhanden; Deutschland zählt in dieser Hinsicht (noch) zu den Schlusslichtern in Europa.

Eine EU-Initiative will dies nun ändern: Tausende Gemeinden in der EU sollen vom Förderprogramm WiFi4EU profitieren und kostenfreie WLAN-Zugänge einrichten können. Antragsberechtigt sind zunächst öffentliche Stellen, zu denen u.a. Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Bibliotheken und auch Gesundheitszentren gezählt werden.

Gefördert wird die Einrichtung der Internet-Zugangspunkte; Netzanbindung und Instandhaltung der Anlagen trägt der Antragsteller. Über das Programm sollen außerdem Gemeinden ermutigt werden, elektronische Zugänge und Apps für Behörden- und Gesundheitsdienstleistungen einzurichten.

Hintergründe und das Bewerbungsportal von WiFi4EU sind online zu finden, die Bewerbungen können ab der zweiten Septemberhälfte 2018 eingereicht werden.