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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Stichtag für ZILE-Förderanträge am 15.09.2020: jetzt beraten lassen!

zileberatungDie ZILE-Richtlinie bietet Ansätze zur Förderung von Projekten im Ländlichen Raum (ZILE = Zuwendungen für die Integrierte Ländliche Entwicklung). In vielen Bereich ist der 15. September jeden Jahres der Stichtag für die Einreichung von Anträgen beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL). Wenn Sie eine Idee für ein Projekt im Südlichen Osnabrücker Land haben, dann melden Sie sich am besten schon jetzt bei Ihrem Regionalmanagement.

Das Regionalmanagement bietet Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln, von der Erstellung der Projektskizze über die Suche nach Projektpartnern bis zum Verwendungsnachweis. Die Entwicklung eines guten Förderantrages braucht aber Zeit: Je eher sich Interessierte beim Regionalmanagement melden, desto besser. Natürlich ist die Beratung und Begleitung durch das Regionalmanagement kostenlos.

Die Bandbreite der nach der ZILE-Richtlinie förderfähigen Projekte ist hoch: Vom ländlichen Tourismus über Dorftreffpunkte bis hin zu Basisdienstleistungen und Grundversorgung ist vieles denkbar. Nicht nur Kommunen können dabei Antragsteller sein, sondern auch Privatpersonen und Vereine. Liegt eine Gemeinnützigkeit vor, so kann eine Förderquote von bis zu 63 % gewährt werden. Da das Südliche Osnabrücker Land eine ILE-Region ist, gibt es dazu noch 10 % "Bonus", so dass in diesem Fall bis zu 73 % Förderquote möglich sind. Ganz wichtig: Die Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein und der Zuschuss muss bei mindestens 2.500 Euro liegen. Alle weiteren Details können im Gespräch mit dem Regionalmanagement geklärt werden.

Werkverzeichnis des Malers Franz Kortejohann wächst weiter

wvkortejohannFranz Kortejohann (1864 - 1936) gehört zu den bedeutenden Malern des Osnabrücker Landes. In Strang bei Dissen geboren, begann er seine künstlerische Laufbahn als Autodidakt. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Berlin und der Kunstakademie in Kassel schärfte er sein Profil und konzentrierte sich auf Landschaftsmalerei, wobei er auch Porträts anfertigte.

Obwohl er zu Lebzeiten sehr erfolgreich war, geriet sein Schaffen nach seinem Tode zunehmen in Vergessenheit. Auf Initiative aus der Familie des Malers wurde daher die Einrichtung eines Werkverzeichnisses angestoßen. Der regional aktive Kunst- und Kulturverein KuK SOL e.V. setzt das Vorhaben um; das Regionalmanagement hatte den Verein bei der Strukturierung des Projekts sowie bei der Akquise von Fördermitteln unterstützt.

In der ersten Phase des Projektes wurden 80 Gemälde erfasst, analysiert und danach in das Verzeichnis eingefügt. Dabei hat sich durch Nachforschungen herausgestellt, dass eine noch viel größere Zahl an Werken Kortejohanns existiert. Mittlerweile läuft daher seit vergangenem Sommer die zweite Projektphase, in der viele weitere Gemälde erfasst und eingepflegt werden. So entsteht ein umfangreiches Verzeichnis, das auch über die Vita des Malers und über seine kunsthistorische Einordnung informiert. Unter www.kortejohann.de kann man einen Einblick in das Werk Franz Kortejohanns erhalten.

Regionale Lenkungsgruppe Südliches Osnabrücker Land tagte in Glandorf

reg lenkungsgruppe 2020Im Südlichen Osnabrücker Land warten auch im Jahr 2020 vielfältige Aufgaben auf das Regionalmanagement. So lässt sich das Ergebnis der Sitzung der regionalen Lenkungsgruppe zusammenfassen, die am 18. Februar in der Gaststätte Zurborn in Glandorf tagte.

Regionalmanager Hendrik Kettler stellte hier Ansätze für einen "thematischen Fahrplan" in den fünf Handlungsfeldern des ILEK SOL vor, die dann gemeinsam mit der Lenkungsgruppe diskutiert wurden. Dabei geht es u.a. um Themen wie Klimaschutz, Förderung des Ehrenamts, Radtourismus, Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft und Stärkung der Fachkräftesicherung - so breit aufgestellt wie die Handlungsfelder des ILEK sind auch die Projektansätze für das Jahr 2020. Dabei können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden, wenn sie zu den Zielen der ländlichen Entwicklung beitragen.

Im Rahmen der Veranstaltung blickte Hendrik Kettler auch auf das Jubiläum "10 Jahre ILEK SOL" zurück, das man im September 2019 feiern konnte. In den vergangenen Jahren hat sich dabei insbesondere die Unterstützung und Vernetzung von Vereinen und Initiativen in der Region zu einer der Hauptaufgaben des Regionalmanagements entwickelt. Daraus ist ein großes Netzwerk an Projektpartnern entstanden, das auch im 11. Jahr der Kooperation noch weiter wächst.

Sie haben eine Idee für ein Projekt der ländlichen Entwicklung und benötigen Beratung? Dann wenden Sie sich ans Regionalmanagement!   

Zahl des Monats: 30 Millionen

ilek sol x des monats30 Millionen Euro pro Jahr: Mit diesem Etat soll die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt zukünftig ehrenamtliche Initiativen unterstützen. Insbesondere die strukturschwachen und ländlichen Räume sollen davon profitieren. Einem entsprechenden Gesetzentwurf hat der Bundesrat nun abschließend zugestimmt. Der Sitz der Stiftung wird in Neustrelitz sein; die Wahl dieses Standortes steht symbolhaft für die Stärkung strukturschwacher Regionen.

Die neue Stiftung wird der Tatsache Rechnung tragen, dass dem Ehrenamt eine große Bedeutung für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zukommt. Dabei ist es in ländlichen Gebieten oftmals schwerer, diese Strukturen aufzubauen und zu unterhalten. An dieser Stelle soll gezielt angesetzt werden, durch Beratungs- und Serviceangebote sowie durch Vernetzung vor Ort. Außerdem soll es um Schlüsselthemen wie z.B. Digitalisierung im Ehrenamt gehen.

Da in Deutschland über 30 Millionen Menschen im Ehrenamt und für das Gemeinwohl tätig sind, wird die Stiftung ihre Arbeit auf vielfältige Art und Weise unterstützen. Über die neuen Angebote und Leistungen werden wir berichten, sobald das Programm veröffentlicht ist.

Rückschau: Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2020 in Berlin

igw2020Jedes Jahr findet in Berlin das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung im Rahmen der Internationalen Grünen Woche statt. In diesem Jahr trafen sich die Experten für die Entwicklung des ländlichen Raumes am 22. und 23. Januar. Regionalmanager Hendrik Kettler war für das Südliche Osnabrücker Land mit dabei.

Besonders interessant war hier ein Fachforum zum Thema "Regionalfonds": Das sind regional verwaltete Fördermittel für kleine Projekte und Maßnahmen. Verschiedene Referent*innen, u.a. aus Rheinland-Pfalz und Sachsen, berichteten über ihre praktischen Erfahrungen mit diesem Ansatz und beantworteten Fragen aus dem Plenum. In der Regel stehen die Fördermittel aus den Regionalfonds für Vorhaben von Vereinen und Bürgerschaft zur Verfügung. Dabei können die Regionen selbst die Förderkriterien formulieren und die Entscheidung über die Mittelvergabe treffen. Für die Antragsteller bedeuten sie einen vergleichsweise unbürokratischen und schnellen Zugang zu Zuschüssen im Bereich Jugend, Kultur, Soziales etc.

Auch wenn die Förderbeträge meist relativ klein ausfallen, so können Regionalfonds doch einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung von Projekten für die Region leisten. In Niedersachsen ist das Modell zwar bislang noch nicht eingeführt worden; es ist aber möglich, dass die ländlichen Regionen auch hier demnächst davon profitieren können.