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Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Jahresrückblick: Das ist 2018 im SOL passiert

calendar 2763496 640Die Landesgartenschau Bad Iburg (LaGa) war 2018 das beherrschende Thema im Landkreis. Auch das Südliche Osnabrücker Land war mit der „Lichtung der Bildhauer“ Teil der von 580.000 Zuschauer*innen besuchten Veranstaltung. Darüber hinaus prägten weitere Projekte das SOL-Jahr 2018.

Bäderregion auf Grüner Woche in Berlin
Die LaGa war noch gar nicht eröffnet, da wurde mit ihr schon für die Region geworben: Zusammen mit der Gemeinde Bad Essen stellten sich die sechs SOL-Kommunen im Januar bei der Grünen Woche in Berlin vor. Am Stand des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums warben sie für die „Bäderregion im Osnabrücker Land“ – und für die LaGa, die von der Region inspiriert unter dem Motto „Tauch ein“ stand.

„Lichtung der Bildhauer“ auf der LaGa
Am 18. April startete die LaGa in Bad Iburg und mit ihr die „Lichtung der Bildhauer“, ein gemeinsames Projekt des Vereins Kunst und Kultur KuK SOL e V. und der sechs Kommunen des SOL. Sieben Künstler*innen erstellten im Waldkurpark in Bad Iburg ihre Skulpturen aus Holz, Metall und Sandstein. Die offene Künstlerwerkstatt mitten im Grünen zog viele Besucher*innen an. Nach dem Ende der Gartenschau sind die Skulpturen nun als Dauerleihgaben in je einer der sechs Städte und Gemeinden des SOL zu sehen.

Messe Azubis werben Azubis
Rund 500 Schüler*innen aus den SOL-Gemeinden besuchten die Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis, die im August auf dem Werksgelände der Firma B. Braun Avitum AG in Glandorf stattfand. Die Veranstaltung feierte mit ihrer zehnten Auflage ein kleines Jubiläum. Im Rahmen der Azubi-Messe stellen jugendliche Auszubildende Schüler*innen ihre Berufe in den Sparten Handwerk, produzierendes Gewerbe, kaufmännischer Bereich, Gastronomie und Pflege vor. Veranstalter ist die MaßArbeit kAöR in Kooperation mit den Kommunen der ILE-Region SOL und dem Regionalmanagement.

Masterplan Wandern Südkreis
Ebenfalls mit Eröffnung der LaGa konnte der Natur- und UNESCO-Geopark TERRA.vita die ersten neu gestalteten Qualitätswanderwege in und um Bad Iburg freigeben. Bereits 2017 war damit begonnen worden, ein insgesamt 350 Kilometer langes Netz aus Wegen durch das Südliche Osnabrücker Land aufzuwerten und zum Teil auch neu zu erschließen. So kommt unser Partner TERRA.vita den wachsenden Ansprüchen von Wanderern entgegen.

Radtour
25 Radfahrer waren im September bei der geführten Tour „Land und Wirtschaft“ durch Hilter und Sentrup am Start. Veranstalter war das Regionalmanagement gemeinsam mit der Gemeinde Hilter und dem örtlichen Landvolk. Die Tour führte zunächst auf den Hof Schulte-Uffelage und den Spargelhof Wenner. Danach ging es weiter nach Sentrup zur Firma Poggemann, die u.a. im Bereich Landtechnik und als Lohnunternehmen tätig ist.

Ausstellung
Einen Einblick in das Werk des Malers Franz Kortejohann (1864-1936) verschaffte die Ausstellung „Maler vom Heidland“ im Oktober und November. Nach seinem Tod war Kortejohann weitgehend in Vergessenheit geraten. Der Verein Kunst und Kultur Südliches Osnabrücker Land KuK SOL lässt das Werk des in Strang bei Dissen geborenen Malers aber inzwischen erfassen und katalogisieren. Bei der Ausstellung im KuK-Haus in Dissen rückten rund 40 Bilder den Künstler Franz Kortejohann wieder ins öffentliche Bewusstsein.

Projektmesse
Im November besuchte Regionalmanager Hendrik Kettler die Projektmesse des Projektnetzwerkes Ländliche Räume in Hannover. Neben neuen Kontakten brachte er von dort frische Ideen für das Südliche Osnabrücker Land mit.

Azubi-Recruiting in der Generation Z

11. Netzwerktreffen Schule-Wirtschaft tauscht sich über Nachwuchswerbung aus
netzwerknov2018Genau 2.256 offene Ausbildungsstellen zählte die JobZentrale der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit kAöR im Landkreis Osnabrück am 29. November 2018 – ein Beleg für die Aktualität des Themas, das an diesem Tag auf der Tagesordnung des 11. Netzwerktreffens Schule-Wirtschaft in Bad Rothenfelde stand: „Recruiting und Neue Medien“, genauer: „Azubi-Recruiting in der Generation Z“.
Rund 30 interessierte Unternehmer*innen sowie Vertreter*innen der Schulen waren ins Feuerwehrgerätehaus gekommen. Journalistin Katharina Mehring, pro-t-in GmbH Lingen, führte sie ins Thema ein. Dazu zeigte sie zunächst die aktuellen Entwicklungen und prognostizierten Schülerzahlen auf, und stellte anschließend die Generation Z mit ihren spezifischen Ansprüchen und Erwartungen in den Mittelpunkt.

Erfolgversprechend: digital + persönlich7
Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Generation Z (die Geburtsjahrgänge ab 1995) quasi im Netz lebe – was natürlich erhebliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der jungen Leute habe. Klassische Medien sei hier „out“, Social-Media-Kanäle wie Instagram und YouTube zu bespielen daher sicher hilfreich. Allerdings warnte die Referentin davor, sich auf die digitale Ansprache zu beschränken, denn: Neben der Kommunikation per Smartphone spiele die persönliche Begegnung eine herausragende Rolle. Daher sei die zentrale Frage, wie es gelingen könne, die jungen Menschen in die Betriebe zu bringen.
Im Rahmen des anschließenden Austauschs wurde deutlich, dass der Mix aus solider beruflicher Orientierung im Zusammenspiel von Schule und Wirtschaft, offensiven Angeboten zum Kennenlernen der Betriebe durch die Unternehmen selbst und – wo möglich – das Bespielen jugendgerechter Medien erfolgversprechend sei. Dabei könne es auch seine Option sein, die Social-Media-Kanäle von bereits im Unternehmen tätigen Azubis und jungen Fachkräften in Abstimmung mit der Geschäftsführung bespielen zu lassen.

Reger Austausch auf der Messe des Projektnetzwerks Ländliche Räume

speeddatingsDas HCC Hannover stand am 21. November ganz im Zeichen der ländlichen Entwicklung: Hier fand die Projektmesse des Projektnetzwerks Ländliche Räume statt. Viele erfolgreiche Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen wurden an den Infoständen vorgestellt, von Mobilität über Digitalisierung und Grundversorgung bis hin zu Gesundheit, Bildung und Kultur. Neben Themen-Workshops boten auch Speed-Datings (s. Foto) die Möglichkeit, sich über spannende Projekte zu informieren und in den Austausch zu gehen.

Das Regionalmanagement hat neben vielen neuen Kontakten auch frische Ideen von der Messe mitgenommen, die sich vielleicht auch im Südlichen Osnabrücker Land realisieren lassen. Wir halten Sie auf dem Laufenden - bis dahin schauen Sie doch mal in den großen Fundus an tollen Projekten aus ganz Niedersachsen, die im Projektnetzwerk Ländliche Räume vereint sind!

Treffen des "Netzwerks Dorfladen" am 17. November in der KLVHS Oesede

DorfladenIn vielen kleinen Städten und Gemeinden schwinden die Einkaufsmöglichkeiten dahin: In den vergangenen Jahren hat vor allem in den ländlichen Regionen ein wahres "Ladensterben" stattgefunden. Doch die Wende zurück zu mehr lokalem Handel kann gelingen. Dorfläden sind unter anderem ein Mittel, um Einkaufsmöglichkeiten vorzuhalten. Doch wie organisiert man einen Dorfladen, wo gibt es Fördermittel?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das "Netzwerk Dorfladen", das sich am 17. November in der KLVHS Oesede trifft. Neben interessanten Fachvorträgen werden hier auch verschiedene Dorfladenkonzepte sowie Fördermöglichkeiten präsentiert. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen und können sich direkt bei der KLVHS anmelden (Tel. 05401/ 8668-0 oder per E-Mail). Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KLVHS Oesesde.

Franz Kortejohann: Ausstellung zum "Maler vom Heidland" im KuK-Haus in Dissen eröffnet

Kortejohann KuKFranz Kortejohann ist ein Name, der bisher eher eingeweihten Kunstkennern aus dem Osnabrücker Land ein Begriff ist. Im Jahr 1864 in Strang bei Dissen geboren, begann Kortejohann bald mit seinem künstlerischen Schaffen. Sein Schwerpunkt waren Landschaftsdarstellungen und Porträts, aber auch Interieurs und Ansichten von Bauernhäusern. Er entwickelte sich mit den Jahren zu einem auch überregional bedeutenden Maler, der z.B. in München, Hannover und Berlin ausstellte.

Nach seinem Tode im Jahr 1936 wurde es recht still um das Werk des Malers Kortejohann; erst der Verein Kunst und Kultur Südliches Osnabrücker Land KuK SOL e.V. nahm sich seiner im Rahmen eines Projektes an. Durch den Kunsthistoriker Karsten Hinrichs wurden bisher 80 Werke Kortejohanns erfasst und katalogisiert; mittlerweile sind über 150 weitere Arbeiten bekannt und warten auf ihre Erfassung.

Durch das Projekt wurde es nun möglich, eine Kortejohann-Ausstellung im KuK-Haus in Dissen aTW (Am Krümpel 1A) anzubieten. Hier werden, nach Motiven geordnet, etwa 40 repräsentative Bilder des Malers ausgestellt. So ergibt sich dem Betrachter ein Einblick in das bedeutende Schaffen Franz Kortejohanns, der weit mehr als nur ein "Heimatmaler" war.

Die Ausstellung ist jeweils sonntags von 14:00 - 17:00 Uhr zu sehen und läuft noch bis zum 11. November 2018. Am 11.11. bietet Karsten Hinrichs um 15:00 Uhr eine Führung mit näheren Informationen zu Franz Kortejohann und seinem Werk an. Der Eintritt ist frei.