Austausch zur Nutzung von Baulücken- und Leerstandskatastern

„Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ ist in der Ortsplanung zu einem prägenden Begriff geworden: Bereits erschlossene Flächen in den Gemeinden und bestehende Gebäude werden zuerst effektiv genutzt, bevor neue Baugebiete „auf der grünen Wiese“ ausgewiesen werden.

Das LGLN Niedersachsen bietet den Städten und Gemeinden dafür ein Tool an, das als Planungshilfe eingesetzt werden kann. Darüber informierten sich nun die Vertreter der SOL-Kommunen bei einem Austauschtreffen im Rathaus Dissen aTW. Klaus Zachert vom LGLN, Regionaldirektion Osnabrück-Meppen, stellte dabei die verschiedenen Anwendungsgebiete des sogenannten „Baulücken- und Leerstandskatasters“ vor. Dieses kann nicht nur zur Visualisierung leerstehender Gebäude und freier Flächen im Ort genutzt werden. Es zeigt auch die Einwohneraltersstruktur an: Damit können z.B. überalterte Wohnquartiere identifiziert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, aber auch Rückschlüsse auf Bedarfe bei Schulen, Spielplätzen, Senioren- und Nahversorgungseinrichtungen oder der ärztlichen Versorgung gezogen werden.

Die Vertreter der SOL-Kommunen, von denen viele das Werkzeug bereits nutzen, sind vom Mehrwert für die Planung überzeugt. Der regionale Austausch zum Thema Ortsentwicklung wird fortgesetzt.

lgln niedersachsen

Bildquelle: LGLN Niedersachsen