„Land und Wirtschaft“: Radtour in Glandorf informierte rund um heimische Landwirtschaft

Land und Wirtschaft Dingwerth 2 pro t inDie heimische Landwirtschaft besser verstehen und Höfe und Erzeuger persönlich kennenlernen – mit diesem Ziel traf sich am Samstag, den 17. Juni eine Gruppe von Radlern zur Radtour „Land und Wirtschaft“ in Glandorf. Angeboten wurde die Tour von den Städten und Gemeinden des Südlichen Osnabrücker Landes im Rahmen des ILEK. Am ZOB begrüßten Glandorfs Bürgermeisterin Dr. Magdalene Heuvelmann, Regionalmanager Hendrik Kettler und sein Kollege Tim Strakeljahn von der pro-t-in GmbH die Gruppe.

Um 11 Uhr startete die Tour in Richtung der ersten Station: Im Glandorfer Wasserwerk gab Frank Kurowski vom Wasserbeschaffungsverband Osnabrück-Süd interessante Einblicke in die Wasserversorgung. Weiterhin informierte er über die Kooperationen, die mit den Landwirten bestehen und die zum Trinkwasserschutz beitragen.

Ein Besuch auf dem Obsthof Dingwerth war der zweite Programmpunkt. Hier führten Martina und Eva-Maria Dingwerth in die Technik des Spargelsortierens ein, die die Hofbesucher dann an der Sortiermaschine selbst erproben durften. Nach einem Glas leckeren Apfelsafts aus eigener Produktion folgte ein Abstecher in den Hofladen und auf die hofeigene Blaubeerplantage.

Station Nummer drei führte auf den Hof der Familie Högemann in Averfehrden, der sich seit über 600 Jahren in Familienbesitz befindet. Clemens und Heike Högemann erläuterten ihren Gästen hier eindrucksvoll, welche Anforderungen die Tierhaltung heute an die landwirtschaftlichen Betriebe stellt.

Den angemessenen Ausklang fand die Tour dann auf dem Blumenhof Pues-Tillkamp an der Laerschen Straße. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen im Hofcafé wurden die Teilnehmer der Tour von Klaus Pues-Tillkamp begrüßt, der die Radler dann durch den Hofladen und die angrenzenden Gewächshäuser führte.

Als die Radtour dann um 17 Uhr endete, war man sich einig, dass der Ausflug ein voller Erfolg war und dass viele interessante Eindrücke gewonnen werden konnten. Ein besonderer Dank gilt dem Ortsverband des Landvolkes, der die Tour mit organisiert hat.