ILEK in der Region

ILEK Südliches Osnabrücker Land (SOL)

Die Gemeinde Bad Laer, die Stadt Bad Iburg, die Gemeinde Bad Rothenfelde, die Stadt Dissen a.T.W., die Gemeinde Glandorf und die Gemeinde Hilter a.T.W. bilden gemeinsam die ILE-Region Südliches Osnabrücker Land, kurz SOL.
Sie liegt im südwestlichsten Teil des Landkreises Osnabrück und hat 54.332 Einwohner. Prägend sind der waldreiche Norden mit dem Teutoburger Wald sowie der Schwerpunkt Gesundheitswirtschaft in den drei Bäder-Kommunen sowie die Lebensmittelproduktion und -verarbeitung im Süden.
Der Zusammenschluss der Kommunen über das ILEK verfolgt das Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit zu vertiefen und zu institutionalisieren.

Die vier Handlungsfelder des ILEK SOL sind:


Wald und Energie

Wälder prägen das Südliche Osnabrücker Land in besonderer Weise. Charakteristisch die sanften, bewaldeten Hügel, die sich über den ganzen Horizont erstrecken - faszinierende Erholungsräume für Wanderer und Radler, wichtige Schutzgebiete für Flora und Fauna. Aber eben auch: Rohstofflieferanten und Wirtschaftsfaktoren. Die nachhaltige Nutzung des Waldes mittels eines regional angepassten Waldbewirtschaftungskonzeptes ist ein wesentliches Entwicklungsziel. Angestrebt wird dabei die Etablierung eines regionalen Clusters „Holz“ mit dem Ziel, den nachwachsenden Rohstoff für eine effiziente, innovative und nachhaltige Energiegewinnung zu nutzen – im Rahmen einer regionalen Wertschöpfungskette, an der möglichst viele Akteure im SOL profitieren.
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Ländliche Wirtschaft

Die Entwicklungsziele in diesem Handlungsfeld tangieren die menschlichen Grundbedürfnisse. Landwirtschaft, Grund- bzw. Nahversorgung, Einzelhandel und Verkehrsinfrastruktur sind dabei die bestimmenden Themen. Auch in Zukunft soll die Landwirtschaft geeignete Standortbedingungen vorfinden, um sich adäquat entwickeln zu können. Regionale Wertschöpfungsketten – „aus der Region für die Region“ – werden als besondere Chance gesehen. Darüber hinaus soll der Wirtschaftsstandort SOL in den bestehenden Kompetenzfeldern – Lebensmittelproduktion, Logistik, Gesundheitswirtschaft, Maschinenbau – gestärkt und weiterentwickelt werden. Die vorhandene Verkehrsinfrastruktur soll erhalten und weiterentwickelt werden, wobei ein besonderer Akzent auf dem Ausbau des ÖPNV über die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen hin liegt.
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Natur und Tourismus

Natur tut gut. Weil das so ist, gilt es, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und zu schützen. Gleichzeitig müssen sie aber mittels touristischer Infrastruktur zugänglich sein, um sie für Genesung und Erholung nutzbar zu machen. Darum ist eines der Entwicklungsziele, das naturräumliche Potenzial für die Gesundheitswirtschaft und den Tourismus zu öffnen – allerdings unter Wahrung der „natürlichen“ Interessen: So sieht das ILEK Maßnahmen zum Schutz der typischen Landschaftselemente ebenso vor wie zur Sicherung und Verbesserung eines leistungsfähigen, naturnahen Gewässernetzes und einer Qualitätssicherung beim Trinkwasser. Ein erstes Beispiel für die erfolgreiche gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zugunsten eines naturnahen touristischen
Angebotes ist die im Mai 2010 eröffnete "Grenzgängerroute" zwischen Teuto und Ems. Diese Route beinhaltet Freizeit- und Gastronomieangebote und bietet die thematische Verknüpfung von Natur- und Kulturstandorten. Regionale kulinarische Angebote profilieren den ländlichen Tourismus im SOL zusätzlich.
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Lebensraum und Gesellschaft

Siedlungsentwicklung und Ehrenamt, Chancengleichheit und gelingende Kommunikation zwischen den Generationen, schließlich Kultur – das Zusammenleben auf dem Land steht - insbesondere angesichts des demografischen Wandels - auf dem Prüfstand.
Die Entwicklungsziele des ILEK widmen sich diesen Herausforderungen: Identität erhalten (auch im Ortsbild), Identifikation fördern (Qualifizierung von Ehrenamtlichen, Schaffung von Treffpunkten), Integration ermöglichen (Bildungsangebote für benachteiligte Jugendliche, Neubürger, Migranten), Impulse geben (kulturelles Profil) – mit diesen „Tugenden“ soll der Lebensraum Südliches Osnabrücker Land für alle Bürgerinnen und Bürger noch lebenswerter werden.
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Entwicklungsziele des Südlichen Osnabrücker Landes im Überblick:



Ausführliche Informationen zu den einzelnen Handlungsfeldern und den zugehörigen Start- und Leitprojekten finden Sie in Kapitel 5 und 6 des ILEK SOL.

Erstellt wurde das ILEK Südliches Osnabrücker Land durch:

Projektbüro pro-t-in
Schwedenschanze 50
49809 Lingen
Tel: 0591/610 60 880
info @ pro-t-in . de
www.pro-t-in.de


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