Ausbildung zur ehrenamtlichen Seniorenbegleitung

seniorenEine Fortbildung für Menschen, die sich sozial engagieren wollen, startet das Seniorenbüro des Landkreises Osnabrück in Bad Rothenfelde. Ab dem 16. September 2017 läuft hier erstmals der Kurs "DUO. Ehrenamtliche Seniorenbegleitung", insbesondere für Interessierte aus dem Südlichen Osnabrücker Land.

Nach der Auftaktveranstaltung werden in elf Folgeterminen Grundlagen vermittelt, die für die Tätigkeit als Seniorenbegleiter qualifizieren. Themen sind dabei u.a. Freizeitgestaltung, Umgang mit Alterserkrankungen und Gesprächsführung.

Der Kurs wird vom Zentrum für ehrenamtliches Engagement der KLVHS Oesede durchgeführt. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei. Einen Info-Flyer finden Sie hier. Weitere Informationen gibt das Seniorenbüro des Landkreises, auch per E-Mail oder telefonisch unter 0541/ 501-3831.

Der ZILE-Stichtag kommt – und hat kleinere Änderungen im Gepäck!

 

AusrufezeichenDie ZILE-Richtlinie, eine der wichtigsten Richtlinien zur Förderung des ländlichen Raums in Niedersachsen, regelt die Vergabe europäischer und niedersächsischer Fördermittel. Mittel können einmal im Jahr beantragt werden, und zwar jeweils zum 15. September.

Wer also im Jahr 2018 Projekte mit Mitteln aus der ZILE-Richtlinie umsetzen möchte, muss innerhalb des kommenden Monats einen Förderantrag stellen! Kommunale bzw. öffentliche Antragsteller haben dabei mit großen Vorhaben genauso gute Chancen wie private Antragsteller (z.B. Vereine), die kleinere Maßnahmen umsetzen wollen. Dies können z.B. Projekte zur Förderung des Gemeinwesens, aus dem Bereich des Tourismus oder auch im Kontext der Nah- und Grundversorgung sein.

Bitte beachten: Änderungen in den Bewertungsschemata

Zum 01. August 2017 gab es Änderungen in den Bewertungsschemata der ZILE-Richtlinie. Die Wichtigkeit der Bewertungsschemata sollte nicht unterschätzt werden: Sie sind das hauptsächliche Bewertungstool und damit essenzielle Entscheidungshilfe des Amts für regionale Landesentwicklung, wenn es um die Beurteilung von Förderanträgen geht. Als Antragsteller können Sie die Bewertungsschemata deshalb guten Gewissens als Leitfaden für Ihre Projektbeschreibungen nutzen.

Die Änderungen sind bereits wirksam und gelten auch für den kommenden Stichtag Mitte September! Bitte gleichen Sie im Zweifelsfall die neuen Bewertungskriterien mit bereits erstellten Projektbeschreibungen ab!

Die aktuellste Version der Bewertungsschemata (Stand: August 2017) können Sie als PDF-Datei (0,1 MB) herunterladen.

Bei allen Fragen rund um den ZILE-Stichtag, Förderanträge oder die Bewertungsschemata berät Sie gerne Regionalmanager Hendrik Kettler.

Jetzt vormerken: Azubis werben Azubis am 01. September 2017 auf dem FESTLAND Bad Iburg

 

Logo MA AWA„Ausbildung zum Anfassen“ ist das Motto von Azubis werben Azubis im Südlichen Osnabrücker Land. Am 01. September 2017 findet die Ausbildungsplatzmesse bereits zum neunten Mal statt. Ausrichter ist dieses Mal der FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg.

Die Messe öffnet ihre Pforten ab 08:30 Uhr. Bis 13:00 Uhr können sich die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen aller weiterführenden Schulen aus dem SOL dann über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informieren. Es sind wieder über 30 ausstellende Betriebe aus allen sechs Städten und Gemeinden vertreten. Handwerk, Industrie, Gewerbe – Azubis werben Azubis bildet eine breite Palette an Ausbildungsgängen ab. Die Messe steht allen Interessierten offen, der Eintritt ist wie immer frei.

Wann? Freitag, 01. September 2017 von 08:30 bis 13:00 Uhr

Wo? Auf dem FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg, Wullbergstraße 2, 49186 Bad Iburg

Was? Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse gibt es auf der AwA-Übersichtsseite!

Herzlich willkommen!

Minister Meyer übergibt Förderbescheid für „Masterplan Wandern“ an Geopark TERRA.vita

Übergabe Förderbescheid Wandern SüdkreisDas Osnabrücker Land bietet attraktive Landschaften und viele kulturelle Highlights für Wanderer. Um diese Merkmale noch stärker hervorzuheben, plant der Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita ein überregionales Projekt, das dem Wandern im Landkreis Osnabrück eine völlig neue Qualität verleihen wird. In zwei Teilprojekten (Südkreis und Nordkreis) soll dabei auf ausgewählten Strecken ein Qualitätsnetz an Wanderwegen entstehen, das dem Wanderfreund sowohl die landschaftliche Schönheit des Osnabrücker Landes als auch kulturell und (erd-)geschichtlich interessante Punkte noch näher bringt.

Für die Umsetzung der ersten Stufe des Projektes im Osnabrücker Südkreis wurde ein Förderantrag im Rahmen der ZILE-Richtlinie gestellt – mit Erfolg! Im Rahmen einer Feierstunde des ArL Weser-Ems konnte nun der Förderbescheid durch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer an Hartmut Escher, Geschäftsführer von TERRA.vita, übergeben werden. Die ZILE-Förderung beträgt 180.000 Euro, eine Kofinanzierung wird in der Region selbst erbracht. Damit kann die Einrichtung des Systems von Qualitäts-Wanderwegen auf dem Gebiet der ILE-Regionen Südliches Osnabrücker Land, Hufeisen und Melle, die als Kooperationspartner beteiligt sind, beginnen. Wir sagen dem Projektträger TERRA.vita „Herzlichen Glückwunsch!“ und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung!

Foto: ArL/ Uwe-Heinz Bendig

Energiesparen mit dem „Gebäude-Check PLUS“: Angebot von Landkreis Osnabrück und Verbraucherzentrale Niedersachsen

GebäudeenergieBeratung zum Thema Energiesparen in Immobilien bietet die gemeinsame Aktion Gebäude-Check PLUS des Klimateams des Landkreises Osnabrück und der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Hauseigentümer, private Vermieter sowie Mieter mit Einfluss auf Gebäudehülle und Haustechnik können das Angebot im Anspruch nehmen.

Es umfasst einen grundlegenden Gebäudecheck zum günstigen Preis von nur 20 Euro (dieser wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bezuschusst). Der Landkreis Osnabrück ergänzt diese Beratung um ein kostenloses „Plus“, das einen detaillierteren Einblick gibt. Dabei können die Schwerpunkte (Strom, Heizung oder Wärmeschutz) in Absprache mit einem Berater vor Ort individuell festgelegt werden – ganz nach dem Bedarf des Nutzers.

Alle Informationen und Kontaktdaten für die Anmeldung zum Gebäude-Check PLUS finden Sie auf der Webseite der Klimainitiative des Landkreises Osnabrück.

Schützenverein Remsede engagiert sich für inklusiven Treffpunkt im Schützenhaus

Inklusion RemsedeEine inklusive Gesellschaft zielt darauf ab, allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am täglichen Leben zu ermöglichen. Im Südlichen Osnabrücker Land machen sich verschiedene Initiativen und Träger stark, um die Inklusion zu fördern.

Im Bad Laerer Ortsteil Remsede gehört u.a. der Bürgerschützenverein BSV Remsede e.V. dazu: Er möchte das örtliche Schützenhaus zu einem inklusiven Dorftreffpunkt umgestalten. Ein ambitioniertes Ziel: Das Gebäude aus den 60er Jahren, das auch vom örtlichen Fußballverein genutzt wird, ist schon jetzt ein Anlaufpunkt für die Dorfbewohner; es ist derzeit aber nicht barrierefrei. Dies wäre eine Voraussetzung, um es zu einem Treffpunkt zu machen, der für alle Mitglieder der Dorfgemeinschaft nutzbar ist – auch für die mit körperlichen Einschränkungen.

Mit einem Umbau des Schützenhauses könnten inklusive Feiern und Sportfeste, Jugendfreizeiten, Ferienspaßaktionen und Veranstaltungen für alle Altersgruppen ermöglicht werden. Außerdem könnten zukünftig die Schüler der Susanne-Raming-Schule das Haus als Umkleide für ihren Sportunterricht nutzen. Derzeit ist der Verein dabei, mögliche Spender und Förderer für ein Umbauprojekt zu mobilisieren. Außerdem ist angedacht, einen Förderantrag im Rahmen der Dorfentwicklung zu stellen.

Das Vorhaben in Remsede ist ein gutes Beispiel für die Verantwortung, die Vereine vor Ort übernehmen, um den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft zu stärken. Es zeigt aber auch, dass die ehrenamtlichen Initiativen Unterstützung und Beratung benötigen, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

(Foto: BSV Remsede e.V.)

Azubis werben Azubis am 01. September 2017 auf dem Kulturhof FESTLAND in Bad Iburg

 

Logo MA AWASeit 2009 findet im Südlichen Osnabrücker Land die jährliche Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis statt. Hier können Schüler der Abgangsklassen der weiterführenden Schulen aus der ganzen Region ihren Wunschberuf kennenlernen und erste Kontakte zu Ausbildungsbetrieben knüpfen. Etwa 30 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen präsentieren sich hier und stellen eine große Bandbreite an verschiedenen Berufsbildern vor. Das Besondere am Messekonzept ist, dass die Auszubildenden der Betriebe ihre Ausbildungsgänge selbst präsentieren – sozusagen „auf Augenhöhe“ mit den Schülern, die die Messe besuchen. Vorbereitet wird Azubis werben Azubis von der MaßArbeit kAöR (auch Veranstalter), der Servicestelle Schule-Wirtschaft, der ausrichtenden SOL-Kommune sowie dem Regionalmanagement.

Die diesjährige Messe wird in Bad Iburg stattfinden, und zwar am Freitag, den 01. September 2017 auf dem Kulturhof FESTLAND. Weitere Infos folgen in Kürze!

"Haus.gemacht": das Modernisierungsportal für den Landkreis Osnabrück

haus.gemachtSie planen die Modernsierung ihres Eigenheims und fragen sich, wo sie ansetzen sollen? Dann bietet Ihnen das Modernisierungsportal "Haus.gemacht" Rat und Unterstützung, um die Energiesparpotenziale ihrer Immobilie möglichst effektiv ausnutzen zu können. Im Online-Portal können die einzelnen Schritte der Sanierung durchgeplant werden, doch nicht nur das: Bauherrinnen und Bauherren erhalten hier Erläuterungen und praktische Tipps, auch zum Thema Fördermittel. Ein Blick in das Angebot liefert außerdem News rund um Strom- und Energieversorgung und hilft dabei, einen passenden Sanierungsberater in Ihrer Nähe ausfindig zu machen. Urheber des Portals ist die KlimaInitiative des Landkreises Osnabrück.

(Bildrechte: Landkreis Osnabrück)

Projekt des KuK SOL e.V. zum Künstler Franz Kortejohann

Auftatkt Projekt KortejohannDer Maler Franz Kortejohann (1864-1936) war ein Sohn des Osnabrücker Landes: Aus Strang bei Dissen stammend (heute Ortsteil Bad Rothenfeldes), wurde er als Künstler weit über die Grenzen der Region bekannt. Zahlreiche Ausstellungen, u.a. im Glaspalast München und in der Bremer Kunsthalle, zeugen von seinem Erfolg. Seiner Heimat blieb er aber immer treu verbunden, was sich in den Motiven seiner Gemälde deutlich zeigt.

Trotz der Bekanntheit und Erfolge Kortejohanns hat es bislang noch keine umfassende Dokumentation seines künstlerischen Werkes gegeben. Dies ändert nun der Verein „Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land“ KuK SOL e.V.: Im Sommer 2016 startete er ein Projekt zur Erstellung eines Werkverzeichnisses, um das Schaffen Franz Kortejohanns sowie seinen engen Bezug zum Osnabrücker Land zu dokumentieren. Neben der Familie Kortejohann sind der Landschaftsverband, die Stiftung der Sparkassen, die Stadt Dissen sowie die Gemeinde Bad Rothenfelde als Projektpartner beteiligt. Das Regionalmanagement hatte bei der Einwerbung von Fördermitteln unterstützt.

Personen, die Eigentümer von Werken des Künstlers Franz Kortejohann oder Unterlagen über ihn sind, werden gebeten, mit dem Projekt Kontakt aufzunehmen (E-Mail franz.kortejohann@gmx.de, Tel. 04433/ 96 88 017).

Auf dem Weg zur „Wanderregion Osnabrücker Land“

WanderregionDas Osnabrücker Land hält viele landschaftliche Highlights bereit, die das Wanderherz höher schlagen lassen. Damit diese Vielfalt zukünftig auf einem hochwertigen Qualitäts-Wanderwegenetz erlebbar wird, wird der Naturpark TERRA.vita gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Osnabrücker Land aktiv. In einem Zwei-Stufen-Plan (Süd- und Nordkreis) soll das Osnabrücker Land zu einem deutlich sicht- und erlebbaren Qualitätssprung im Wandern geführt werden. Der Südkreis macht den Anfang: Hier besteht das Netzwerk aus den drei beteiligten ILE-Regionen SOL, Hufeisen und Melle, die sich gemeinsam mit dem Landkreis, dem Naturpark TERRA.vita und den Wandervereinen für das Projekt engagieren. Im ersten Schritt wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt, die von ehrenamtlichen Bestandserfassern unterstützt wurde. Nach intensiver Planung sind es nun bis zu 50 Wandervorschläge, die im Rahmen des Qualitäts-Wegenetzes aufgewertet werden sollen; insgesamt 350 km. Auch die Nutzungsvereinbarungen mit den Waldeigentümern, die anschließende Pflege der Wege und die Einwerbung von Fördermitteln sind dabei Thema. Nach dem Motto „Wandern verbindet“ soll das Projekt ab 2017 umgesetzt werden. Wir berichten an dieser Stelle über die Fortschritte.

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