Das ILEK

ILEK steht als Abkürzung für das
Integrierte Ländliche EntwicklungsKonzept.

Das Integrierte Ländliche EntwicklungsKonzept, kurz ILEK, ist ein Instrument für die Entwicklung ländlicher Räume. Dabei stehen sowohl ökonomische, ökologische als auch soziale Aspekte gleichermaßen im Fokus. Grundsätzlich sind an einem ILEK immer mehrere benachbarte Orte (= ILE-Region) beteiligt, die sich gemeinsam mit Zukunftsaufgaben befassen wollen. Ziel ist es, die ILE-Region als Ort zum Leben, Arbeiten und Erholen weiterzuentwickeln. Dazu bedarf es der Erstellung eines ILEK, d.h. einer gemeinsamen Konzeptgrundlage. Das ILEK wird in einem umfangreichen Prozess unter Einbindung der Akteure und der Bevölkerung der Region erstellt. Es ist grundsätzlich an eine EU-Förderperiode gebunden. Auf Grundlage des ILEK können Förderanträge gestellt werden; es ist damit eine wichtige Voraussetzung für die Einwerbung von Fördermitteln.
Das erste ILEK für die Region SOL wurde im Jahr 2008 erarbeitet. Mit dem Beginn der neuen EU-Förderperiode im Jahr 2014 stand die Fortschreibung des ILEK SOL an, die ebenfalls im Rahmen eines breiten Beteiligungsprozesses vorgenommen wurde. Die Region wurde dabei von der pro-t-in GmbH (Link) aus Lingen begleitet. Diese Fortschreibung wurde vom Land Niedersachsen positiv bewertet und bildet die strategische Grundlage für die weitere gemeinsame Entwicklung des Südlichen Osnabrücker Landes.

ILEK im Südlichen Osnabrücker Land – Gestalten im Dialog!

Ländliche Entwicklung ist ein Prozess, der maßgeblich von der Kommunikation der Entwicklungspartner getragen wird: Ehrenamtliche, Vereine und Initiativen vor Ort genauso wie Kooperationen zwischen wirtschaftlichen, kommunalen und sozialen Akteuren bringen die Region voran. Im Südlichen Osnabrücker Land ist die Maxime deshalb „Gestalten im Dialog!“: Die ILE-Region besteht aus sechs Städten und Gemeinden, die gemeinsam etwas bewegen wollen. Regionale Abstimmung, gegenseitige Information und die konsequente Einbindung der Bevölkerung sind dabei als Erfolgsfaktoren unabdingbar. Das ILEK ermöglicht es, im Dialog miteinander neue Projekte anzustoßen und Entwicklungspartnerschaften zu initiieren; es ist eine Basis für die gemeinsame Gestaltung des Südlichen Osnabrücker Landes.

ILEK-Handlungsfelder

Die Handlungsfelder zeigen auf, in welchen Bereichen die Schwerpunkte der gemeinsamen Entwicklung liegen. Sie sind ein Ergebnis aus dem Prozess der ILEK-Fortschreibung von 2014 und wurden in regionalen Arbeitsgruppen entwickelt. Durch geeignete Projekte und Maßnahmen, durch Vernetzung der Akteure und durch Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern werden diese Handlungsfelder mit Leben gefüllt. Dabei unterstützt das Regionalmanagement als Ansprechpartner und Dienstleister bei der Umsetzung von Projekten und bei der Realisierung von Ideen.

Das ILEK SOL für die Förderperiode 2014 – 2020 hat fünf regionale Handlungsfelder:

Orts- und Verkehrsentwicklung

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Tourismus

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Gesellschaft, Jugend und Sport

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(Land-)Wirtschaft

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Fachkräftesicherung

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