Thema des Monats: Stiftungen

RubrikengrafikStiftungen sind in Deutschland in vielen Bereichen aktiv. Über 20.000 gibt es hier, auf 100.000 Einwohner kommen 26 Stiftungen. Doch was machen Stiftungen eigentlich? Generell ist das Prinzip einer Stiftung einfach: Ein Stifter bringt Vermögen ein, um sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen. Diesen Zweck bestimmt der Stifter selbst. Über 90 Prozent der Stiftungen in Deutschland sind als gemeinnützig anerkannt.

In der Stiftung wird das Vermögen dann gewinnbringend und sicher angelegt – die erwirtschafteten Überschüsse werden für den gemeinnützigen Zweck ausgegeben und können auch durch Spenden ergänzt werden. Voraussetzung ist, dass das Stiftungsvermögen als Stammkapital erhalten bleibt. Unterschieden wird zwischen Stiftungen, die fördernd aktiv sind (also Anträge Dritter annehmen) und solchen, die rein operativ tätig sind (das heißt, dass sie ihre Projekte selbst durchführen).

Stiftungen, die Förderanträge annehmen, haben entweder Stichtage oder können ganzjährig um Zuschüsse gebeten werden. Es ist sinnvoll, vor einer Beantragung mit den Stiftungen in Kontakt zu treten, denn oft erhalten diese so viele Anträge, dass die Mittel nicht ausreichen. Dann werden in der Regel festgeschriebene Förderkriterien angewendet, um die förderwürdigen Projekte auszuwählen.

Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und in der vom Bundesverband herausgegebenen Handreichung „Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen Stiftungswesen“ (PDF | 40 MB). Stiftungen, die für den und im ländlichen Raum wirken, stellt Hilke Wiest, Regionalmanagerin der benachbarten ILE-Region Wittlager Land, regelmäßig in ihrem Stiftungswiki vor. Auch hier lohnt ein regelmäßiger Besuch!

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der neuen Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie ab sofort monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.