Wort des Monats: Dorfentwicklung

RubrikengrafikWas früher unter dem Begriff „Dorferneuerung“ bekannt war, trägt seit einigen Jahren den Namen „Dorfentwicklung“. Doch was verbirgt sich dahinter? Im Wesentlichen ist die Dorfentwicklung ein Programm aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, das insbesondere auf die Entwicklung der Dörfer als Orte zum Leben, Arbeiten und Erholen abzielt. Gespeist wird das Programm aus Mitteln der EU sowie aus Bundes- und Landesmitteln. Grundlage ist, dass sich eine Dorfregion (ein oder mehrere Orte mit mindestens drei Ortsteilen) um Aufnahme in das Programm zur Dorfentwicklung bewirbt.

War dies erfolgreich, so ist im nächsten Schritt ein Dorfentwicklungsplan zu erstellen – wofür insbesondere die Einbindung der Dorfgemeinschaft wichtig ist. Dabei stehen für das Dorf wichtige Themen im Fokus, wie Innenentwicklung, Demografie und Klimaschutz, gleichermaßen die Identität der Dorfregion, das Gemeinwesen und die Stärken und Kompetenzen vor Ort. Wenn der Dorfentwicklungsplan dann genehmigt ist, können sowohl öffentliche als auch private Projekte gefördert werden, und das über mehrere Jahre hinweg. Dorfentwicklung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der ländlichen Räume in Niedersachsen – nachhaltig und zielgerichtet.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der neuen Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie ab sofort monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.