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Kennen Sie LandInForm? Das Magazin für Landliche Räume bietet Infos rund um aktuelle Trends der Regionalentwicklung.

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Jetzt vormerken: Azubis werben Azubis am 01. September 2017 auf dem FESTLAND Bad Iburg

 

Logo MA AWA„Ausbildung zum Anfassen“ ist das Motto von Azubis werben Azubis im Südlichen Osnabrücker Land. Am 01. September 2017 findet die Ausbildungsplatzmesse bereits zum neunten Mal statt. Ausrichter ist dieses Mal der FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg.

Die Messe öffnet ihre Pforten ab 08:30 Uhr. Bis 13:00 Uhr können sich die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen aller weiterführenden Schulen aus dem SOL dann über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informieren. Es sind wieder über 30 ausstellende Betriebe aus allen sechs Städten und Gemeinden vertreten. Handwerk, Industrie, Gewerbe – Azubis werben Azubis bildet eine breite Palette an Ausbildungsgängen ab. Die Messe steht allen Interessierten offen, der Eintritt ist wie immer frei.

Wann? Freitag, 01. September 2017 von 08:30 bis 13:00 Uhr

Wo? Auf dem FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg, Wullbergstraße 2, 49186 Bad Iburg

Was? Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse gibt es auf der AwA-Übersichtsseite!

Herzlich willkommen!

Thema des Monats: Stiftungen

RubrikengrafikStiftungen sind in Deutschland in vielen Bereichen aktiv. Über 20.000 gibt es hier, auf 100.000 Einwohner kommen 26 Stiftungen. Doch was machen Stiftungen eigentlich? Generell ist das Prinzip einer Stiftung einfach: Ein Stifter bringt Vermögen ein, um sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen. Diesen Zweck bestimmt der Stifter selbst. Über 90 Prozent der Stiftungen in Deutschland sind als gemeinnützig anerkannt.

In der Stiftung wird das Vermögen dann gewinnbringend und sicher angelegt – die erwirtschafteten Überschüsse werden für den gemeinnützigen Zweck ausgegeben und können auch durch Spenden ergänzt werden. Voraussetzung ist, dass das Stiftungsvermögen als Stammkapital erhalten bleibt. Unterschieden wird zwischen Stiftungen, die fördernd aktiv sind (also Anträge Dritter annehmen) und solchen, die rein operativ tätig sind (das heißt, dass sie ihre Projekte selbst durchführen).

Stiftungen, die Förderanträge annehmen, haben entweder Stichtage oder können ganzjährig um Zuschüsse gebeten werden. Es ist sinnvoll, vor einer Beantragung mit den Stiftungen in Kontakt zu treten, denn oft erhalten diese so viele Anträge, dass die Mittel nicht ausreichen. Dann werden in der Regel festgeschriebene Förderkriterien angewendet, um die förderwürdigen Projekte auszuwählen.

Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und in der vom Bundesverband herausgegebenen Handreichung „Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen Stiftungswesen“ (PDF | 40 MB). Stiftungen, die für den und im ländlichen Raum wirken, stellt Hilke Wiest, Regionalmanagerin der benachbarten ILE-Region Wittlager Land, regelmäßig in ihrem Stiftungswiki vor. Auch hier lohnt ein regelmäßiger Besuch!

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der neuen Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie ab sofort monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.

 

Minister Meyer übergibt Förderbescheid für „Masterplan Wandern“ an Geopark TERRA.vita

Übergabe Förderbescheid Wandern SüdkreisDas Osnabrücker Land bietet attraktive Landschaften und viele kulturelle Highlights für Wanderer. Um diese Merkmale noch stärker hervorzuheben, plant der Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita ein überregionales Projekt, das dem Wandern im Landkreis Osnabrück eine völlig neue Qualität verleihen wird. In zwei Teilprojekten (Südkreis und Nordkreis) soll dabei auf ausgewählten Strecken ein Qualitätsnetz an Wanderwegen entstehen, das dem Wanderfreund sowohl die landschaftliche Schönheit des Osnabrücker Landes als auch kulturell und (erd-)geschichtlich interessante Punkte noch näher bringt.

Für die Umsetzung der ersten Stufe des Projektes im Osnabrücker Südkreis wurde ein Förderantrag im Rahmen der ZILE-Richtlinie gestellt – mit Erfolg! Im Rahmen einer Feierstunde des ArL Weser-Ems konnte nun der Förderbescheid durch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer an Hartmut Escher, Geschäftsführer von TERRA.vita, übergeben werden. Die ZILE-Förderung beträgt 180.000 Euro, eine Kofinanzierung wird in der Region selbst erbracht. Damit kann die Einrichtung des Systems von Qualitäts-Wanderwegen auf dem Gebiet der ILE-Regionen Südliches Osnabrücker Land, Hufeisen und Melle, die als Kooperationspartner beteiligt sind, beginnen. Wir sagen dem Projektträger TERRA.vita „Herzlichen Glückwunsch!“ und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung!

Foto: ArL/ Uwe-Heinz Bendig

„Land und Wirtschaft“: Radtour in Glandorf informierte rund um heimische Landwirtschaft

Land und Wirtschaft Dingwerth 2 pro t inDie heimische Landwirtschaft besser verstehen und Höfe und Erzeuger persönlich kennenlernen – mit diesem Ziel traf sich am Samstag, den 17. Juni eine Gruppe von Radlern zur Radtour „Land und Wirtschaft“ in Glandorf. Angeboten wurde die Tour von den Städten und Gemeinden des Südlichen Osnabrücker Landes im Rahmen des ILEK. Am ZOB begrüßten Glandorfs Bürgermeisterin Dr. Magdalene Heuvelmann, Regionalmanager Hendrik Kettler und sein Kollege Tim Strakeljahn von der pro-t-in GmbH die Gruppe.

Um 11 Uhr startete die Tour in Richtung der ersten Station: Im Glandorfer Wasserwerk gab Frank Kurowski vom Wasserbeschaffungsverband Osnabrück-Süd interessante Einblicke in die Wasserversorgung. Weiterhin informierte er über die Kooperationen, die mit den Landwirten bestehen und die zum Trinkwasserschutz beitragen.

Ein Besuch auf dem Obsthof Dingwerth war der zweite Programmpunkt. Hier führten Martina und Eva-Maria Dingwerth in die Technik des Spargelsortierens ein, die die Hofbesucher dann an der Sortiermaschine selbst erproben durften. Nach einem Glas leckeren Apfelsafts aus eigener Produktion folgte ein Abstecher in den Hofladen und auf die hofeigene Blaubeerplantage.

Station Nummer drei führte auf den Hof der Familie Högemann in Averfehrden, der sich seit über 600 Jahren in Familienbesitz befindet. Clemens und Heike Högemann erläuterten ihren Gästen hier eindrucksvoll, welche Anforderungen die Tierhaltung heute an die landwirtschaftlichen Betriebe stellt.

Den angemessenen Ausklang fand die Tour dann auf dem Blumenhof Pues-Tillkamp an der Laerschen Straße. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen im Hofcafé wurden die Teilnehmer der Tour von Klaus Pues-Tillkamp begrüßt, der die Radler dann durch den Hofladen und die angrenzenden Gewächshäuser führte.

Als die Radtour dann um 17 Uhr endete, war man sich einig, dass der Ausflug ein voller Erfolg war und dass viele interessante Eindrücke gewonnen werden konnten. Ein besonderer Dank gilt dem Ortsverband des Landvolkes, der die Tour mit organisiert hat.

Wort des Monats: Dorfentwicklung

RubrikengrafikWas früher unter dem Begriff „Dorferneuerung“ bekannt war, trägt seit einigen Jahren den Namen „Dorfentwicklung“. Doch was verbirgt sich dahinter? Im Wesentlichen ist die Dorfentwicklung ein Programm aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, das insbesondere auf die Entwicklung der Dörfer als Orte zum Leben, Arbeiten und Erholen abzielt. Gespeist wird das Programm aus Mitteln der EU sowie aus Bundes- und Landesmitteln. Grundlage ist, dass sich eine Dorfregion (ein oder mehrere Orte mit mindestens drei Ortsteilen) um Aufnahme in das Programm zur Dorfentwicklung bewirbt.

War dies erfolgreich, so ist im nächsten Schritt ein Dorfentwicklungsplan zu erstellen – wofür insbesondere die Einbindung der Dorfgemeinschaft wichtig ist. Dabei stehen für das Dorf wichtige Themen im Fokus, wie Innenentwicklung, Demografie und Klimaschutz, gleichermaßen die Identität der Dorfregion, das Gemeinwesen und die Stärken und Kompetenzen vor Ort. Wenn der Dorfentwicklungsplan dann genehmigt ist, können sowohl öffentliche als auch private Projekte gefördert werden, und das über mehrere Jahre hinweg. Dorfentwicklung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der ländlichen Räume in Niedersachsen – nachhaltig und zielgerichtet.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der neuen Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie ab sofort monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.