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Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Begriff des Monats: ZILE-Richtlinie

RubrikengrafikNicht „Ziele“ sondern „ZILE“: Was verbirgt sich hinter diesem Kürzel, das man nach erstem Hören leicht falsch versteht? „Zuwendungen für die Integrierte Ländliche Entwicklung“ (kurz ZILE) ist der Name einer wichtigen Förderrichtlinie für den ländlichen Raum in Niedersachsen und Bremen – und damit auch für das Südliche Osnabrücker Land. Erst zu Beginn des Jahres 2017 ist sie neu aufgelegt worden.

Auch wenn ihr Titel etwas sperrig ist, so ist der Aufbau der Richtlinie doch leicht verständlich. Es gibt zehn Förderbereiche, sogenannte „Maßnahmen“. Diese heißen z.B. „Ländlicher Tourismus“ oder auch „Basisdienstleistungen“. Im Rahmen dieser Maßnahmen können dann Fördergelder („Zuwendungen“) für Einzelprojekte beantragt werden. Je nachdem, um welche Maßnahme es sich handelt, können sich sowohl öffentliche (z.B. Kommunen) als auch private (z.B. Vereine) Antragsteller um einen Zuschuss bemühen; die Förderung erfolgt dabei anteilig und ist nicht rückzahlbar.

Eine Besonderheit ist bei der Antragstellung zu beachten: Antragsstichtag ist in der Regel der 15. September eines Jahres. Bis zu diesem Tag muss ein Antragsteller alle zur Prüfung notwendigen Unterlagen beim Amt für regionale Landesentwicklung eingereicht haben. Die Bewertung der Förderanträge erfolgt dann nach einem transparenten Punkteschema. Falls die beantragten Mittel die vorhandenen Gelder überschreiten, entscheidet die Punktzahl, ob ein Antrag erfolgreich ist.

Das Regionalmanagement wünscht allen Antragstellern viel Erfolg – wenn Sie Fragen zu ZILE haben oder Unterstützung bei anderen Förderungen brauchen, melden Sie sich einfach!

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der neuen Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie ab sofort monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.

 

Der ZILE-Stichtag kommt – und hat kleinere Änderungen im Gepäck!

 

AusrufezeichenDie ZILE-Richtlinie, eine der wichtigsten Richtlinien zur Förderung des ländlichen Raums in Niedersachsen, regelt die Vergabe europäischer und niedersächsischer Fördermittel. Mittel können einmal im Jahr beantragt werden, und zwar jeweils zum 15. September.

Wer also im Jahr 2018 Projekte mit Mitteln aus der ZILE-Richtlinie umsetzen möchte, muss innerhalb des kommenden Monats einen Förderantrag stellen! Kommunale bzw. öffentliche Antragsteller haben dabei mit großen Vorhaben genauso gute Chancen wie private Antragsteller (z.B. Vereine), die kleinere Maßnahmen umsetzen wollen. Dies können z.B. Projekte zur Förderung des Gemeinwesens, aus dem Bereich des Tourismus oder auch im Kontext der Nah- und Grundversorgung sein.

Bitte beachten: Änderungen in den Bewertungsschemata

Zum 01. August 2017 gab es Änderungen in den Bewertungsschemata der ZILE-Richtlinie. Die Wichtigkeit der Bewertungsschemata sollte nicht unterschätzt werden: Sie sind das hauptsächliche Bewertungstool und damit essenzielle Entscheidungshilfe des Amts für regionale Landesentwicklung, wenn es um die Beurteilung von Förderanträgen geht. Als Antragsteller können Sie die Bewertungsschemata deshalb guten Gewissens als Leitfaden für Ihre Projektbeschreibungen nutzen.

Die Änderungen sind bereits wirksam und gelten auch für den kommenden Stichtag Mitte September! Bitte gleichen Sie im Zweifelsfall die neuen Bewertungskriterien mit bereits erstellten Projektbeschreibungen ab!

Die aktuellste Version der Bewertungsschemata (Stand: August 2017) können Sie als PDF-Datei (0,1 MB) herunterladen.

Bei allen Fragen rund um den ZILE-Stichtag, Förderanträge oder die Bewertungsschemata berät Sie gerne Regionalmanager Hendrik Kettler.

Jetzt vormerken: Azubis werben Azubis am 01. September 2017 auf dem FESTLAND Bad Iburg

 

Logo MA AWA„Ausbildung zum Anfassen“ ist das Motto von Azubis werben Azubis im Südlichen Osnabrücker Land. Am 01. September 2017 findet die Ausbildungsplatzmesse bereits zum neunten Mal statt. Ausrichter ist dieses Mal der FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg.

Die Messe öffnet ihre Pforten ab 08:30 Uhr. Bis 13:00 Uhr können sich die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen aller weiterführenden Schulen aus dem SOL dann über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informieren. Es sind wieder über 30 ausstellende Betriebe aus allen sechs Städten und Gemeinden vertreten. Handwerk, Industrie, Gewerbe – Azubis werben Azubis bildet eine breite Palette an Ausbildungsgängen ab. Die Messe steht allen Interessierten offen, der Eintritt ist wie immer frei.

Wann? Freitag, 01. September 2017 von 08:30 bis 13:00 Uhr

Wo? Auf dem FESTLAND – Kulturhof Bad Iburg, Wullbergstraße 2, 49186 Bad Iburg

Was? Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse gibt es auf der AwA-Übersichtsseite!

Herzlich willkommen!

Thema des Monats: Stiftungen

RubrikengrafikStiftungen sind in Deutschland in vielen Bereichen aktiv. Über 20.000 gibt es hier, auf 100.000 Einwohner kommen 26 Stiftungen. Doch was machen Stiftungen eigentlich? Generell ist das Prinzip einer Stiftung einfach: Ein Stifter bringt Vermögen ein, um sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen. Diesen Zweck bestimmt der Stifter selbst. Über 90 Prozent der Stiftungen in Deutschland sind als gemeinnützig anerkannt.

In der Stiftung wird das Vermögen dann gewinnbringend und sicher angelegt – die erwirtschafteten Überschüsse werden für den gemeinnützigen Zweck ausgegeben und können auch durch Spenden ergänzt werden. Voraussetzung ist, dass das Stiftungsvermögen als Stammkapital erhalten bleibt. Unterschieden wird zwischen Stiftungen, die fördernd aktiv sind (also Anträge Dritter annehmen) und solchen, die rein operativ tätig sind (das heißt, dass sie ihre Projekte selbst durchführen).

Stiftungen, die Förderanträge annehmen, haben entweder Stichtage oder können ganzjährig um Zuschüsse gebeten werden. Es ist sinnvoll, vor einer Beantragung mit den Stiftungen in Kontakt zu treten, denn oft erhalten diese so viele Anträge, dass die Mittel nicht ausreichen. Dann werden in der Regel festgeschriebene Förderkriterien angewendet, um die förderwürdigen Projekte auszuwählen.

Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und in der vom Bundesverband herausgegebenen Handreichung „Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen Stiftungswesen“ (PDF | 40 MB). Stiftungen, die für den und im ländlichen Raum wirken, stellt Hilke Wiest, Regionalmanagerin der benachbarten ILE-Region Wittlager Land, regelmäßig in ihrem Stiftungswiki vor. Auch hier lohnt ein regelmäßiger Besuch!

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der neuen Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie ab sofort monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.

 

Minister Meyer übergibt Förderbescheid für „Masterplan Wandern“ an Geopark TERRA.vita

Übergabe Förderbescheid Wandern SüdkreisDas Osnabrücker Land bietet attraktive Landschaften und viele kulturelle Highlights für Wanderer. Um diese Merkmale noch stärker hervorzuheben, plant der Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita ein überregionales Projekt, das dem Wandern im Landkreis Osnabrück eine völlig neue Qualität verleihen wird. In zwei Teilprojekten (Südkreis und Nordkreis) soll dabei auf ausgewählten Strecken ein Qualitätsnetz an Wanderwegen entstehen, das dem Wanderfreund sowohl die landschaftliche Schönheit des Osnabrücker Landes als auch kulturell und (erd-)geschichtlich interessante Punkte noch näher bringt.

Für die Umsetzung der ersten Stufe des Projektes im Osnabrücker Südkreis wurde ein Förderantrag im Rahmen der ZILE-Richtlinie gestellt – mit Erfolg! Im Rahmen einer Feierstunde des ArL Weser-Ems konnte nun der Förderbescheid durch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer an Hartmut Escher, Geschäftsführer von TERRA.vita, übergeben werden. Die ZILE-Förderung beträgt 180.000 Euro, eine Kofinanzierung wird in der Region selbst erbracht. Damit kann die Einrichtung des Systems von Qualitäts-Wanderwegen auf dem Gebiet der ILE-Regionen Südliches Osnabrücker Land, Hufeisen und Melle, die als Kooperationspartner beteiligt sind, beginnen. Wir sagen dem Projektträger TERRA.vita „Herzlichen Glückwunsch!“ und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung!

Foto: ArL/ Uwe-Heinz Bendig