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Eine Übersicht im Förderdschungel von Bund, Ländern und EU bietet die Förderdatenbank - oder Ihr Regionalmanagement! :)

Was das Osnabrücker Land zu bieten hat: ARBEITEN im Osnabrücker Land gibt Infos zu mehreren tausend Stellenangeboten - aus dem SOL und dem ganzen Landkreis.

Begriff des Monats: Smart Villages

RubrikengrafikDas Smartphone kennt jeder, aber was ist eine „Smart Village“? Dabei geht es in erster Linie um Konzepte für die Zukunftsfähigkeit kleinerer Orte in den ländlichen Regionen. Diese haben oft mit einem Verlust an Versorgungseinrichtungen und Lebensqualität zu kämpfen: Der Tante-Emma-Laden schließt, das Kneipensterben hinterlässt seine Spuren, der Bus fährt selten, die Dorfgemeinschaft altert; Einkäufe und Besorgungen sind häufig mit weiten Wegen verbunden, die nicht jeder Dorfbewohner problemlos zurücklegen kann.

Hier setzt der Gedanke des „Smart Village“ an, mit dem sich Forschung und Wissenschaft seit einigen Jahren beschäftigen. Die zentrale Frage ist: Wie kann man sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig in ihren Dörfern leben und sich versorgen können? Dabei sollen gebündelte und bedarfsgerechte, eben „smarte“ Lösungen gefunden werden, die auch moderne Kommunikationswege einsetzen – und die Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Ein Ansatz aus dem Bereich Mobilität ist z.B. das „RegioTaxi“, das bedarfsorientiert per Anruf oder auch per App angefordert werden kann und das ÖPNV-Angebot ergänzt. Ein weiteres smartes Beispiel kann der „Dorfladen 2.0“ sein, der neben dem klassischen Sortiment auch Poststation, Mitfahrzentrale, Senioren-Internetcafé und Dorftreffpunkt vorhält. Neben Mobilität und Versorgung spielen auch Themen wie Wohnen, Energie, Breitband und Tourismus eine Rolle. Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies am Beispiel des Smart Village-Projekts im Dorf Grieth am Rhein tun.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.

 

Das Regionalmanagement macht Weihnachtsurlaub

christbaumLiebe Partner, liebe Leser,

auch 2017 war ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr für das Südliche Osnabrücker Land. Wir haben zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht und viele Veranstaltungen durchgeführt – von Altbewährtem wie der Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis bis zu Premieren wie dem Markt der Fördermöglichkeiten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken: Bei allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den AnsprechpartnerInnen in den Verwaltungen, den Verantwortlichen in Vereinen, Verbänden und Institutionen sowie meinem Beratungs-Team im Hintergrund.

2018 wird sicher entscheidend geprägt sein von der Landesgartenschau in Bad Iburg – ein Großereignis für das gesamte SOL und weit darüber hinaus! Aber auch abseits dieses besonderen Events freue ich mich, wieder viele Ideen und Projekte mit Ihnen umzusetzen. Bis dahin wünsche ich Ihnen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Euer & Ihr
Hendrik Kettler

P.S.: Ich bin ab dem 04. Januar 2018 wieder für Sie erreichbar – wie gewohnt telefonisch, per E-Mail oder persönlich.

Zahl des Monats: 120 Millionen

RubrikengrafikKostenlose, öffentliche WLAN-Hotspots gehören mittlerweile für viele Städte und Gemeinden zum guten Ton, aber eben noch nicht für alle. Jetzt unterstützt die EU die Einrichtung dieser Hotspots bis 2019 mit 120 Millionen Euro: In den kommenden zwei Jahren können 6.000 bis 8.000 Gemeinden in der Europäischen Union in den Genuss der finanziellen Unterstützung kommen.

Mit Hilfe der Förderung sollen vor allem öffentliche Plätze und Einrichtungen wie Marktplätze, Rathäuser, Parks und Büchereien mit dem schnellen, drahtlosen Einwahlknoten ausgestattet werden. Die Gelder werden dabei nach dem „Windhundprinzip“ verteilt, das heißt: Wer zuerst kommt und ein sinnvolles Konzept vorweisen kann, der mahlt auch zuerst – sofern das Kontingent an Geldern für das jeweilige EU-Mitgliedsland noch nicht aufgebraucht ist.

Die fertigen Anträge können bei der EU-Kommission eingereicht werden, antragsberechtigt sind lokale öffentliche Stellen. Ein erster Aufruf soll noch Ende 2017/ Anfang 2018 veröffentlicht werden.

Aktuelle Infos zum Programm „WiFi4EU“ gibt es auf der Webseite der EU-Kommission.

Ein Fakt als Aufhänger, ein Kurztext zum (Mehr-)Wissen: In der Rubrik „… des Monats“ erfahren Sie monatlich Interessantes, Kurioses und Informatives aus der Welt der ländlichen Entwicklung (nicht nur im) Südlichen Osnabrücker Land.

 

Aktuelle Ausgabe der LandInForm zum Thema "vielfältige Landwirtschaft"

LandwirtschaftDas Magazin LandInForm der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) beschäftigt sich mit Schwerpunkt-Themen der ländlichen Entwicklung. In der aktuellen Ausgabe 4/2017 geht es um die Vielfältigkeit in der heutigen Landwirtschaft. Durch unsichere Marktentwicklungen geht der Trend allgemein hin zur Diversifizierung der Einkommensquellen - Landwirte sind heute oft als Unternehmer in vielen Feldern unterwegs. Neben Ackerbau und Viehhaltung nehmen seit einigen Jahren auch Energie, Tourismus, Gastronomie, Einzelhandel und weitere Geschäftsfelder eine wachsende Bedeutung ein. Welche kreativen Ideen Landwirte entwickeln und wie sie die aktuellen Herausforderungen meistern, das erfahren Sie hier im aktuellen Heft.

Großes Interesse am "Markt der Fördermöglichkeiten": ein Rückblick

mdfm1Am Freitag, den 24.11.2017 veranstalteten die fünf Regionalmanagements aus dem Landkreis Osnabrück gemeinsam mit dem Landschaftsverband OS-Land den "Markt der Fördermöglichkeiten" im Rathaus Wallenhorst. Mit großer Resonanz: Über 140 Vertreter aus Vereinen, Verbänden und der interessierten Bürgerschaft waren der Einladung gefolgt, um sich über Fördermöglichkeiten für Projekte im ländlichen Raum zu informieren. Sieben Förderinstitutionen präsentierten hier die Schwerpunkte ihrer Arbeit, die u.a. die Bereiche Sport, Kultur, Jugendarbeit, Denkmalschutz, regionale Kultur sowie die Gestaltung von Treffpunkten umfassen.

Das Format des "Marktes der Fördermöglichkeiten" setzt auf eine ungezwungene Atmosphäre, in der Projektträger auf potenzielle Finanzierer und Förderer zugehen können, um sich zu informieren und konkrete Fragen zu stellen. Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, die große Bandbreite an Unterstützungsmöglichkeiten darzustellen, die es für ehrenamtlich geleitete Projekte gibt. Gerade kleinere Vereine und Initiativen stoßen bei der Umsetzung von Projekten schnell an ihre finanziellen Grenzen. Hier können Förderinstitutionen oftmals dabei helfen, Finanzierungslücken zu schließen und bei der Realisierung des Vorhaben "unter die Arme greifen".

Unsere Kollegin Cornelia Holthaus vom REM Hufeisen hält auf ihrer Webseite die Dokumentation zur Veranstaltung bereit, außerdem Infos zu den Förderinstitutionen und Ansprechpartnern. Reinschauen lohnt sich!